Peripherie Testberichte

SteelSeries Arctis 3 Bluetooth 2019 Edition Gaming-Headset im Test

Design und Verarbeitung

Bezüglich des Designs hat sich wenig geändert. Kleine Detailänderungen wurden jedoch vorgenommen und fallen im direkten Vergleich auf. So erscheint das Kopfband nicht mehr so ausgefallen und ist deutlich zurückhaltender. SteelSeries will kein auffälliges Headset schaffen, sondern ein zumindest optisch ganz gewöhnliches Modell. Der Markenname ist deshalb nun dunkler gehalten. Ansonsten bleibt die Farbgebung gleich – dunkel, elegant und unauffällig.

Von anderen Gaming-Headsets unterscheidet das „Arctis 3 Bluetooth“ sich auch durch seine schmale Statur. Es ist nicht dick oder gar klobig, sondern in jeder Hinsicht zurückhaltend. Diese Eigenschaft weist das Headset bereits vor der 2019-Edition auf. SteelSeries beweist also, die eigenen Stärken zu kennen und konsequent beizubehalten. RGB-Beleuchtung ist nicht vorhanden, was den schlichten Stil unterstreicht.

Insgesamt ist das Design schlicht und zeitgemäß. Hier finden wir keine Kritikpunkte. Aufgesetzt wirkt das Headset weder zu klein noch zu groß. Es passt optisch gut und wirkt keineswegs störend. Im Gegensatz zu anderen Gaming-Headsets zieht es nicht sofort alle Blicke auf sich, was es zumindest auf den ersten Blick tatsächlich alltagstauglich wirken lässt.

Bedienelemente finden sich sowohl auf der rechten als auch linken Ohrmuschel. Während auf der linken Seiten neben allen Anschlüssen (PC, Klinke, USB) auch noch ein Lautstärkerad und ein Mute-Button fürs Mikrofon zu finden sind, findet sich an der rechten Ohrmuschel nur der Button für die Bluetooth-Verbindung.

Verarbeitet ist das Headset allem Anschein nach ebenfalls sehr gut. Der Korpus des Headsets ist größtenteils aus hartem Kunststoff gefertigt und wirkt robust, was natürlich einen Vorteil darstellt. Der Kopfriemen ist beweglich, die Ohrmuscheln wirken gut gepolstert. Auf ihnen sind mehrere Knöpfe angebracht, mit denen das Headset bedient werden kann. Verarbeitungsbezogene Schwächen können wir nicht feststellen.

Tragekomfort

Der Kopfriemen ist im Skibrillen-Stil gehalten. Er wirkt verhältnismäßig groß, was ihn bei näherer Betrachtung schwer wirken lässt. Dieser Eindruck trügt jedoch – er ist ebenso wie der gesamte Kopfhörer überraschend leicht und schmiegt sich recht sanft an den Kopf des Trägers an. Während des Tragens wird der Kopfriemen kaum gespürt.

Auch die Ohrmuscheln sind leicht und drücken nicht. Anders als bei anderen Gaming-Headsets muss also nicht mit einer längeren Eingewöhnungszeit gerechnet werden. Die Ohrmuscheln werden zwar gespürt, sie fallen jedoch zu keinem Zeitpunkt negativ auf. An den Ohrpolstern fällt ein weiterer Unterschied auf: Sie sind nun stärker gepolstert, da sich einige Kunden bei der ersten Version des Arctis 3 beschwert haben, dass ihre Ohren die Innenseite berühren konnten. Da uns das bereits früher nicht gestört hat, können wir hierzu keine Einschätzung geben.

Austauschbare Ohrpolster
Austauschbare Ohrpolster

Außerdem bleiben die Ohren unter den Muscheln erstaunlich kühl und trocken. Mit der beinahe schon zur Normalität gewordenen Überwärmung und dem unangenehmen Schwitzen während längerer Tragephasen muss hier also nicht gerechnet werden. SteelSeries setzt auf einen AirWave-Performance-Stoff, der laut eigenen Angaben Sportmaterialien für Athleten nachempfunden ist. Tatsächlich müssen wir feststellen, dass das Tragegefühl durch diesen besonderen Stoff verbessert wird. Auch längere Spielsessions sind ohne schweißnasse, vollkommen überhitzte Ohren möglich. Auch der Stoff bleibt angenehm trocken.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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