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ASUS ROG Zephyrus G14 Test: Kompaktes Gaming-Notebook mit AMD-Power und RTX 4090

Gaming-Notebooks sind normalerweise wuchtig und schwer. Der Trend geht in diesem Jahr ohnehin zu 17- oder gar 18-Zoll-Notebooks – doch wo sind die kompakten Laptops hin, die es noch im vergangenen Jahr gab? Es scheint, als sei Hersteller ASUS fast allein auf weiter Flur. Denn der legt das beliebte 14-Zoll-Modell neu auf. Und bestückt es in diesem Jahr in der Variante GA402 mit einer bärenstarken Ausstattung. Ein Gesamtpaket, das begeistert, wie unser ASUS ROG Zephyrus G14 Test beweist.

Technische Daten

Prozessor AMD Ryzen 9 7940HS (8 Kerne, 4,0 – 5,2 GHz)
Grafikleistung Nvidia GeForce RTX 4090 (16GB GDDR6 VRAM); 125 W TDP
Display 14 Zoll; QHD+; 165 Hz
Speicherplatz 1 TB SSD (NVMe PCIe 4.0) installiert
Arbeitsspeicher 32 GB DDR5-RAM (16 GB DDR5-4800 SO-DIMM + 16 GB verlötet)
Tastatur Kompakt; Chiclet; mit RGB-Beleuchtung
Betriebssystem Windows 11 Pro
Konnektivität Wi-Fi 6E; Bluetooth 5.3
Abmessungen (B x T x H) 312 mm x 226,5 mm x 20,5 mm
Gewicht 1,693 kg (ohne Netzteil)
Preis € 3.699,00 *

ASUS ROG Zephyrus G14 Test: Design und Verarbeitung

  • Schlichtes und doch schickes Design
  • Fingerabdrücke haben keine Chance
  • Scharnier hebt Notebook etwas an; tadellose Verarbeitung

Das ASUS ROG Zephyrus G14 ist ein schlichtes Gaming-Notebook. Beim Gehäuse hat sich im Vergleich zum direkten Vorgänger nicht viel getan. Unser Testmodell setzt auf eine dunkelgraue Farbgebung (Eclipse Grey genannt), die recht wenig anfällig für Fingerabdrücke daherkommt und mit dem eloxierten Finish sehr edel wirkt. 1.693 Gramm bringt das Gaming-Notebook auf die Waage.

Der Displaydeckel setzt, ähnlich wie beim ROG Zephyrus M16 (unser Test) zu etwas mehr als 50 Prozent auf ein Lochmuster, doch im Gegensatz zu genanntem Notebook kommt das G14 hier ohne das AniMe Matrix-Display auf dem Deckel aus, das Systeminformationen, Animationen oder ähnliches anzeigt. Das gibt es, optional, jedoch auch, falls du darauf Wert legst.

Doch zurück zum schlichten Design: Auf dem Deckel befindet sich ansonsten nur der reflektierende „Republic of Gamers“ Aufdruck der, gemeinsam mit dem „Zephyrus“-Schriftzug an der Rückseite des Laptops den einzigen Hinweis auf die unter der Haube schlummernden Power markiert.

Luftauslässe und -eingänge erstrecken sich fast über die gesamte Unterseite des G14 und sind an beiden Seiten, sowie der Rückseite zu finden, was auf eine effektive Kühlung hoffen lässt. Unten finden sich zwei gummierte Standfüße über die gesamte Breite, während du mit Kreuzschlitz-Schrauben für die Wartung in das Innere gelangst.

Auch die Verarbeitungsqualität des G14 liegt auf exzellentem Niveau: Das Chassis aus einer Magnesiumlegierung wirkt äußerst robust und hochwertig und gibt auch unter Druck nicht nach.

Als praktisch erweist sich zudem, erneut das robuste und ergonomische Scharnier, das das Notebook im geöffneten Zustand leicht anhebt und so einen besseren Airflow ermöglicht. Dabei lässt sich das Notebook um satte 180 Grad öffnen und somit vollständig flach auf einer Oberfläche platzieren.

Ausstattung und Anschlüsse

  • top-moderne High-End-Ausstattung
  • 16 GB RAM nur verlötet
  • Schnelle Standards; gute Webcam; sehr gute Lautsprecher

Im Vergleich zum bereits angesprochenen M16, setzt das ASUS ROG Zephyrus G14 auf eine top-aktuelle AMD-CPU. Statt des Intel Core i9-13900H mit 14 Kernen und Taktraten von bis zu 5,4 GHz setzt der Hersteller bei diesem Notebook auf das Zen-4-Powerhouse AMD Ryzen 9 7940HS, das mit 8 Kernen und Taktraten von bis zu 5,2 GHz aufwartet.

Dafür ist die AMD CPU in der Basis aber bereits höher getaktet: 4,0 GHz stehen 1,9 GHz bei Intel gegenüber – ein Vergleich wird also sehr spannend.

Dem Prozessor steht mit der NVIDIA GeForce RTX 4090 das aktuelle GPU-Top-Modell zur Seite, das mit 16 GB VRAM aufwartet und – im Turbo-Modus – auf eine TGP von maximal 125 Watt zurückgreifen darf (100 Watt TGP + 25 Watt Dynamic Boost).

Im Desktop-Betrieb oder bei leichten Anwendung kommt die iGPU Radeon 780M zum Einsatz, die mittels NVIDIA Advanced Optimus beim Starten von Games durch die stärkere dedizierte Grafikkarte ersetzt wird.

ASUS spendiert dem G14 zudem satte 32 GB DDR5-4800 Arbeitsspeicher. 16 GB davon sind fest auf dem Mainboard verbaut, die andere Hälfte liegt als SO-DIMM vor und kann entsprechend erweitert werden. Maximal lassen sich 32 GB verbauen, sodass du insgesamt also auf 48 GB RAM kommen kannst.

Ähnlich verhält es sich mit der 1 TB großen PCIe 4.0-M.2-SSD, die ebenfalls ausgetauscht und erweitert werden kann. Hinzu kommen schnelles WI-FI 6E mit ausgezeichneten Geschwindigkeiten und einer tadellosen Stabilität, modernes Bluetooth 5.3 und eine 1080p-IR-Webcam mit guter Bildqualität.

ASUS ROG Zephyrus G14
Auch die Bildqualität der Webcam überzeugt. Zudem gibt’s Gesichtsentsperrung.

Für die Akustik kommen vier Lautsprecher mit Hi-Res-Zertifizierung und Smart Amp-Technologie zum Einsatz, die Dolby Atmos unterstützen. Sie erreichen tatsächlich einen detaillierte, satten Klang mit einer hervorragenden Lautstärke.

Welche Anschlüsse bietet das ASUS ROG Zephyrus G14?

  • Hervorragende Auswahl an Anschlüssen

Das Problem eines kompakten Notebooks: Hier steht entsprechend weniger Platz für Anschlüsse zur Verfügung. Normalerweise jedenfalls, denn für das ASUS ROG Zephyrus G14 gilt das nur bedingt.

Auf der linken Seite finden wir neben dem Netzanschluss ein Mal HDMI 2.1, ein Mal USB-C mit USB 4.0 (samt DisplayPort-Alt-Modus und Power Delivery) und einen 3,5-mm-Klinkenanschluss. Rechts hingegen sitzen microSD-Kartenleser, USB-C 3.2 Gen.2 (ebenfalls mit DisplayPort-Alt-Modus) und zwei Mal USB-A 3.2 Gen.2.

Hervorragend, da haben wir auch bei größeren Notebooks wie dem HP Omen 17 (2023) schon deutlich weniger Auswahl gesehen.

Tastatur und Touchpad

  • Gute Tastatur
  • Sehr gutes, großes Touchpad

Das ASUS ROG Zephyrus G14 setzt auf eine Chiclet-Tastatur mit einem Tastenhub von rund 1,6 mm, die aufgrund des kompakten Gehäuses allerdings etwas zusammengestaucht werden müsste. Das Schreibgefühl kann auch bei längeren Texten definitiv überzeugen – nur an das gewöhnungsbedürftige Layout muss man sich erst einmal gewöhnen.

Dennoch kann das Tippgefühl durchaus überzeugen. Dasselbe gilt für das großzügige, 7,8 cm x 12,8 cm große (Höhe x Breite) Glas-Touchpad, das hervorragende Gleiteigenschaften aufweist und auch Gesten sehr gut umsetzt und mit einem angenehmen Klickgeräusch überzeugt.

Beim Spielen werden die meisten zwar ohnehin auf eine externe Gaming-Tastatur und -Maus umsatteln, für unterwegs oder zum gelegentlichen Tippen eignen sich Tastatur und Touchpad aber hervorragend. Eine bunte und anpassbare RGB-Beleuchtung wird natürlich ebenfalls geboten.

Display: Mini-LED-Panel mit 165 Hz

  • Schnelles, hochauflösendes Display
  • Überzeugende Helligkeit und Farbraumabdeckung

Beim Display setzt ASUS auf ein ROG Nebula Mini-LED-Display mit einer QHD+ Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln und einer Bildwiederholrate von 165 Hz. Anders als das ROG Nebula HDR-Display des Zephyrus M16, wird das Panel hier in der Spitze „nur“ rund 500 Nits hell (im Gegensatz zu über 1.000 Nits beim HDR-Pendant).

Das ist aber noch immer ein hervorragender Wert, was gerade in Verbindung mit der Mini-LED-Technik für nahezu unendliche Kontraste sorgt. Der DCI-P3-Farbraum wird zudem zu vollen 100 Prozent abgedeckt, was auch für kreative Profis interessant sein dürfte.

Im Standard-Profil wirken die Farben für unseren Geschmack jedoch etwas zu kräftig. Hier kannst du in der Armoury Crate-Begleitsoftware jedoch entgegenwirken. Hier stehen verschiedene Bildprofile, sowie Modi für unterschiedliche Genres zur Wahl, während auch eine Farbkalibrierung des Displays geboten wird.

Alles in allem ein wirklich hervorragendes und schnelles Display, auf dem das Spielen und Konsumieren von Inhalten Spaß macht.

Praxistest des ASUS ROG Zephyrus G14

  • Erstklassige Leistung in sämtlichen Bereichen
  • Sehr viele Hintergrundprozesse aktiv

Der Praxistest des ASUS ROG Zephyrus G14 lief wie erwartet. Dank der hervorragenden Performance kommt das Notebook mit anspruchsvollen Aufgaben, Multi-Tasking und modernen, sowie anspruchsvollen Spielen hervorragend zurecht.

Ein paar Dinge sind mir allerdings trotzdem aufgefallen. Einerseits laufen ASUS-typisch ziemlich viele Apps und Programme konstant im Hintergrund (dem du natürlich manuell entgegenwirken kannst, wenn du dich ein wenig auskennst).

105 Hintergrundprozesse nach dem Booten – ohne dass ich irgendeine Software installiert oder gestartet hätte – sind schon eine Hausnummer. Das beeinträchtigt die Leistung zwar nicht merklich, dennoch ist aber stets ein gewisser Teil des Arbeitsspeichers belegt.

ASUS ROG Zephyrus G14
Die Menge an aktiven Hintergrundprozessen ist gewaltig, die Performance stört es aber kaum.

Ein weiteres Problem: Aus unerfindlichen Gründen konnte ich das Open-World-Rennspiel Forza Horizon 5 im Rahmen meines ASUS ROG Zephyrus G14 Tests nicht starten. Trotz mehrfacher Neuinstallation, sämtlichen Treiber- und Softwareupdates und Überprüfungen verweigerte das Spiel einfach seinen Dienst.

Hohe Lüfterlautstärke im G14

  • Bis zu 56 dB(A) in Spielen
  • Hervorragende, effektive Kühlung

Positives gibt es hingegen von der Kühlung zu berichten, die das Notebook wirklich tadellos herunterkühlt. Selbst m Stress-Test unter Dauerlast wird der Laptop an der Unterseite zwar warm, aber nicht übermäßig heiß. Auch auf dem Schoß kannst du damit noch problemlos spielen.

Dabei kann das G14 allerdings ganz schön laut werden – abhängig vom gewählten Leistungsmodus, den du in der Armoury Crate-Begleitsoftware einstellen kannst. Hier kannst du nicht nur noch ein Quäntchen mehr Power aus dem Gaming-Notebook herauskitzeln, sondern auch das Profil „Leise“ aktivieren, was vor allem für weniger anspruchsvolle, alltägliche Aufgaben sinnvoll ist.

Hier wird das Gerät auch in Spielen nicht lauter als rund 40 dB(A) und bleibt in den meisten Fällen sogar komplett lautlos. Im standardmäßig aktivieren Leistungs-Profil kann es mit bis zu 56 dB(A) in der Spitze schon mal ordentlich laut werden, aber auch das liegt im normalen Rahmen für ein Gaming-Notebook.

Das M16 aus dem Hause ASUS wird beispielsweise mit 48 dB(A) nicht ganz so laut, hat aber eben auch ein deutlich größeres Gehäuse samt besserer Kühlung zur Verfügung.

ASUS ROG Zephyrus G14
Die Kühlung arbeitet tadellos, das Notebook wird aber ziemlich laut.

Dennoch würde ich, als ganz persönliches Fazit, das ASUS ROG Zephyrus G14 bevorzugen. Denn ich persönlich schätze den Aspekt der Mobilität durch ein kleines, recht leichtes Notebook deutlich mehr. So habe ich unterwegs oder auf dem Sofa eine hervorragende Leistung, während ich am Schreibtisch mit externer Peripherie und Monitor die maximale Power abrufen kann. Immer wieder schade, dass es nicht mehr Gaming-Notebooks im 14-Zoll-Bereich gibt.

Benchmark: Produktivität, System, SSD und Gaming

Doch wie viel Leistung schlummert denn nun im ASUS ROG Zephyrus G14? Und was hat die AMD Ryzen 7000er-CPU auf dem Kasten? Darauf war ich sehr gespannt, weshalb ich das Gaming-Notebook einer ganzen Reihe von Tests unterzogen haben.

Die Produktivitäts- und Systemleistung messe ich mit PCMark 10 und Cinebench R23. PCMark 10 simuliert bei Durchführung des Benchmarks unterschiedliche Workflows, die Textverarbeitung, Surfen im Internet und Tabellenkalkulationen miteinbeziehen. Cinebench hingegen misst die Geschwindigkeit der CPU-Kerne einzeln, sowie im Multi-Core-Betrieb.

Für die Gaming-Tests kommen neben dem synthetischen Benchmark 3DMark auch verschiedene Spiele wie F1 22 samt Raytracing, Final Fantasy XV und viele mehr zum Einsatz. Für die bessere Vergleichbarkeit habe ich die Tests vor allem in Full-HD-Auflösung durchgeführt aber gleichzeitig auch mal geschaut, wie viel Power mit der maximalen Auflösung noch möglich ist.

Außerdem kam in den Tests das standardmäßig aktivierte Profil „Leistung“ zum Einsatz. Wählst du in Armoury Crate das Profil „Turbo“ aus, kannst du nochmal ein paar mehr FPS herauskitzeln.

SSD-Benchmark

ASUS setzt bei der SSD erneut auf Samsung und verbaut mit der PM9A1 die OEM-Version der 980 Pro, die entsprechend mit einer sehr guten Performance punktet. Dabei hält die PCIe 4.0-SSD die Leistung auch auf lange Sicht und punktet bei der 4K-64-Thrd-Leistung, sowie beim sequenziellen Lesen und Schreiben.

ASUS ROG Zephyrus G14 AS-SSD

Cinebench R23 und PCMark 10

  • Ryzen 9 hält mit Intels Top-CPUs mit
  • In der Systemleistung und bei kreativen Apps sogar schneller

Auch die Systemleistung des G14 überzeugt auf ganzer Linie. Tatsächlich erreicht der verbaute Zen-4-Prozessor AMD Ryzen 9 7940HS eine hervorragende Performance im Multi- und Single-Core-Test, kann aber in beiden nicht ganz mit dem Intel Core i9-13900H mithalten, der beispielsweise im ROG Zephyrus M16 zum Einsatz kommt. Ganz zu schweigen vom 13900HX im HP Omen 17 2023.

ASUS ROG Zephyrus G14
Der Ryzen 9 liefert eine überzeugende Leistung ab…

Dabei gilt es allerdings auch zu bedenken, dass sich beide Intel-CPUs deutlich mehr Leistung genehmigen als das effiziente AMD-Modell. Der Leistungsrückstand, den du dafür in Kauf nehmen musst, fällt vergleichsweise gering aus und ist in der Praxis ohnehin kaum spürbar.

ASUS ROG Zephyrus G14
… und markiert in PCMark 10 sogar den Bestwert aller von uns getesteter Notebooks.

Wie effizient und schnell der Ryzen 9 tatsächlich ist, zeigt sich im PCMark-Benchmark. Denn hier überflügelt das AMD-Top-Modell die genannten Intel Core-Chips in fast allen Bereichen. Am Ende springt ein Gesamtwert von 8.203 Punkten heraus – der neue Spitzenwert aller bislang von uns getesteten Notebooks.

Benchmark G14 M16 Omen 17
Cinebench Multi 15.936 Pkt. 18.811 Pkt. 18.302 Pkt.
Cinebench Single 1.815 Pkt. 2.027 Pkt. 2.102 Pkt.
PCMark Gesamt 8.203 Pkt. 7.900 Pkt. 7.946 Pkt.
PCMark Essentials 10.406 Pkt. 11.883 Pkt. 11.417 Pkt.
PCMark Produkt. 10.993 Pkt. 9.659 Pkt. 11.526 Pkt.
PCMark Digital CC 13.097 Pkt. 11.658 Pkt. 10.348 Pkt.

Grafikleistung: 3D-Mark und Gaming-Tests

  • Erstklassige Gaming-Leistung in 1080p und QHD+
  • Auch auf Dauer kein Leistungsverlust

Mit einer maximalen TDP von 125 Watt – inklusive Dynamic Boost – ist die verbaute RTX 4090 auf dem Papier schwächer als dasselbe Modell im ROG Zephyrus M16 und hat ganze 50 Watt weniger Power zur Verfügung als die RTX 4080 im Omen 17. Dennoch kann die 3D- und Gaming-Leistung in meinen Augen vollends überzeugen.

In den synthetischen Benchmarks hat das ASUS ROG Zephyrus G14 zwar minimal das Nachsehen, doch das macht der kompakte 14-Zöller in den echten Gaming-Tests problemlos wieder wett und platziert sich zwischen den beiden genannten Notebooks. Selbst anspruchsvolle, moderne Spiele samt maximaler Raytracing-Einstellungen, wie beispielsweise F1 22, meistert der Laptop problemlos und nähert sich der 100-FPS-Marke an.

Bei der maximalen Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln sinkt die Bildrate zwar je nach Spiel spürbar (58 FPS gegenüber 92 FPS in F1 22; 143 FPS gegenüber 159 FPS), genügend Reserven sind aber immer noch vorhanden.

Benchmark G14 M16 Omen 17
Fire Strike Gesamt 30.062 Pkt. 31.026 Pkt. 27.526 Pkt.
Time Spy Gesamt 13.061 Pkt. 14.418 Pkt. 14.927 Pkt.
Port Royal Gesamt 9.115 Pkt. 9.871 Pkt. 10.023 Pkt.
Speed Way Gesamt 3.774 Pkt. 3.867 Pkt. 4.358 Pkt.
F1 22 92 FPS 88 FPS 97 FPS
FF XV 13.726 Pkt. 13.447 Pkt. 14.746 Pkt.
Shadow o.t. Tomb Raider 159 FPS 113 FPS 175 FPS

Positiv fällt auch auf, dass das Notebook trotz kompakter Bauweise diese Leistung auch auf Dauer halten kann. Im Speed-Way Stresstest stehen 97,8 Prozent Stabilität zu Buche. Hervorragend.

ASUS ROG Zephyrus G14
Top: Auch unter Dauerlast hält das ASUS ROG Zephyrus G14 die Leistung aufrecht.

Akkulaufzeit des ASUS ROG Zephyrus G14

  • 76 Wh Akkukapaziät
  • Rund 4 Stunden Laufzeit bei maximaler Helligkeit

76 Wattstunden fasst der verbaute Akku und wie immer bei einem Gaming-Notebook fallen die Laufzeiten überschaubar aus. Rund 4 Stunden bei maximaler Helligkeit im Idle-Test von PCMark 10 erreichen wird am Ende. Aber hey: Immerhin mehr als beim M16 oder Omen 17.

ASUS ROG Zephyrus G14 Akkutest

Auch im Gaming-Benchmark landet das ASUS ROG Zephyrus G14 mit rund 90 Minuten Laufzeit vor den beiden Konkurrenten. Dieser Wert ist natürlich eher theoretischer Natur, denn im Akkubetrieb steht dir aufgrund der stark begrenzten Power-Limits nur ein Bruchteil der Leistung zur Verfügung.

ASUS ROG Zephyrus G14 Test: Fazit

Mit dem ASUS ROG Zephyrus G14 ist dem Hersteller in meinen Augen der große Wurf gelungen. Mal abgesehen davon, dass ich ohnehin ein Fan von kleineren und entsprechend mobileren Gaming-Notebooks bin, hat der Laptop auch ordentlich Dampf unter der Haube.

So viel sogar, dass die Spiele- und Systemleistung in kreativen Anwendungen sogar die bislang von uns getestete Konkurrenz überflügelt. Dabei gibt sich der Ryzen 9 gleichermaßen leistungsstark wie effizient und kann fast mit den Core i9-Top-Modellen von Intel mithalten.

In Verbindung mit der effizienten Kühlung wird die Leistung auch auf Dauer aufrechterhalten, während auch das Display einen sehr guten Eindruck hinterlässt – wenngleich man hinsichtlich der Helligkeit nicht ganz mit dem hauseigenen Nebula HDR-Pendant mithalten kann.

Punktabzug gibt es in meinen Augen jedoch für den zumindest zur Hälfte verlöteten RAM und die enorme Anzahl an stetig aktiven Hintergrundprozessen. Mal abgesehen davon markiert das ASUS ROG Zephyrus G14 aber ein herausragendes Gaming-Notebook im absoluten High-End-Segment, dessen Preis im Vergleich zur Konkurrenz bei der gebotenen Performance aber vergleichsweise fair erscheint.

ASUS ROG Zephyrus G14 Test: Gold Award

ASUS ROG Zephyrus G14

Design & Verarbeitung
Display
Ausstattung
Leistung
Akku
Preis-Leistungs-Verhältnis

94/100

Brachiale Leistung, eine effiziente Kühlung und ein kompaktes Gehäuse: Das ASUS ROG Zephyrus G14 beweist eindrucksvoll, was ein 14 Zoll großes Gaming-Notebook leisten kann. Herausragend.

Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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