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Samsung Odyssey OLED G8 Test: QD-OLED-Monitor mit smarten Funktionen

Eine Bilddiagonale von 34 Zoll, eine UWQHD-Auflösung von 3.440 x 1.440 Pixeln und ein QD-OLED-Display mit 175 Hertz. Das kennen wir doch aus dem Alienware AW3423DWF (unser Test). Für den gebogenen OLED G8 erweitert Samsung den Funktionsumfang aber durch ein paar spannende Neuerungen. Was der Gaming-Monitor auf dem Kasten hat und wo sich mögliche Schwächen verstecken, klärt unser Samsung Odyssey OLED G8 Test.

Technische Daten

Produkt Odyssey OLED G8
Display-Größe 34 Zoll
Auflösung UWQHD (3.440 x 1.440 Pixel)
Bildschirmaktualisierungsrate 175 Hz
Panel-Typ QD-OLED
Bildschirmoberfläche Non-Glare
Bildformat 21:9
Helligkeit 250 cd/m²
Kontrastverhältnis 1.000.000:1
Bildschirmfarben 1,0 Milliarden
Farbraum 99.3 % DCI-P3
149 % sRGB
Betrachtungswinkel H: 178° / V: 178°
Krümmung 1800R
Reaktionszeit 0,03 ms (GtG)
Anschlüsse
  • 1x micro-HDMI
  • 1 x Mini-DisplayPort
  • 1 x USB-C (mit DP-Alt und PD)
  • 1x USB-C (mit PD)
Audio-Anschlüsse keine
Integrierte Lautsprecher ja
Farbe Silber
VESA-Aufhängung 100 x 100 mm
Gewicht 7,50 kg
Energieverbrauch 50 W
Standby-Verbrauch 0,5 W
Besonderheiten Smart-Hub; Wi-Fi 5; Bluetooth 5.2; Bixby-Sprachassitent; LED-Beleuchtung
Preis € 747,99 *

Samsung Odyssey OLED G8 Test: Lieferumfang, Design und Verarbeitung

  • Montage setzt Schraubendreher voraus
  • Unnötig riesiges Netzteil

Mit rund 11,8 kg fällt der Karton des Samsung Odyssey OLED G8 vergleichsweise leicht und kompakt aus. Dennoch ist der Monitor im Inneren sicher in zwei Lagen Styropor gehüllt, sodass hier auch beim Versand nicht viel passieren kann.

Nach dem Auspacken geht es erst einmal an den Zusammenbau und der geht hier leider nicht ohne Werkzeug vonstatten. Ein Kreuzschlitz-Schraubendreher wird für die Montage des Standfußes benötigt. Dieser befindet sich leider nicht im Lieferumfang.

Haben wir Standfuß und Basis mithilfe von zwei Schrauben verbunden, kann der Ständer auch schon in den Monitor eingesetzt werden, der daraufhin auch schon einsatzbereit ist.

Beim Begutachten des Lieferumfangs fällt zunächst das wuchtige 220-Watt-Netzteil ins Auge. Das wiegt allein rund 1,5 kg und ist deutlich größer und wuchtiger als ein aktuelles Flaggschiff-Smartphone – das Vergleichsbild zeigt die Größe zum Google Pixel 8 Pro.

Das wirkt heutzutage leider nicht mehr wirklich zeitgemäß und hätte sich durch ein kompakteres Ladegerät besser regeln lassen. Gerade bei Nutzung eines höhenverstellbaren Schreibtisches baumelt das wuchtige Netzteil unschön in der Luft. Aber nun gut.

Samsung Odyssey OLED G8 Netzteil
Das 220-Watt-Netzteil ist riesig und schwer. Hier im Vergleich zu einem Pixel 8 Pro.

Ebenfalls im Lieferumfang enthalten sind ein 1,5 Meter langes Stromkabel, das noch einmal seitlich an das Netzteil angedockt werden will, sowie ein Mini-DisplayPort- auf DisplayPort-Kabel. Letzteres deutet schon eine der größten Schwächen des OLED G8 hin, dazu kommen wir aber noch.

Design und Verarbeitung

  • edles, futuristisches Design
  • schicke RGB-Beleuchtung
  • Standfuß etwas wackelig; viel Kunststoff

Rein optisch ist der Samsung Odyssey OLED G8 ein absolut stimmiger Monitor. Er punktet mit einem futuristisch anmutenden Design samt edler silberner Farbgebung und kleiner Bildschirmränder an der Ober- und Unterseite.

Im direkten Vergleich zum bereits angesprochenen Alienware-Modell wirkt das Display ultra-dünn. Dies gelingt Samsung durch die eigenwillige Form, denn zu den Rändern hin ist der Monitor äußerst schmal, wird zur Mitte hin – wo die Technik sitzt – hingegen weitaus dicker.

Optisches Highlight stellt zweifelsohne der RGB-Leuchtring an der Rückseite dar, der den Standfuß einrahmt. Samsung nennt diese Funktion „Core Lighting“ und erlaubt eine Anpassung der Effekte im Menü des Monitors. Dabei ist es sogar möglich, die Beleuchtung mit den Inhalten auf dem Bildschirm zu synchronisieren.

Oberhalb des Leuchtrings verbaut Samsung die Lüftungsschlitze, die die Wärme aus dem Monitor ableiten. Denn der Samsung Odyssey OLED G8 kommt ohne aktive Lüfter aus.

Leider hat Samsung etwas an den Ergonomie-Optionen gespart. So ist es lediglich möglich, den Monitor zwischen -2° und 20° zu neigen, sowie um 120 mm in der Höhe zu verstellen. Drehen lässt sich das Display dabei leider überhaupt nicht, eine Pivot-Funktion fehlt ebenfalls (doch das ist normal bei Ultrawide-Monitoren).

Insgesamt misst der Samsung Odyssey OLED G8 813,6 mm x 522,3 mm x 192,8 mm inklusive Standfuß und lässt sich dank VESA 100 x 100 Bohrung auch an der Wand oder einem Monitorarm montieren. Hier ist er mit einem Gewicht von 5,5 kg ohne Standfuß gemessen an der Größe sogar vergleichsweise leicht.

Das niedrige Gewicht zeigt sich auch bei der Verarbeitung. Hinsichtlich der Materialwahl dominiert hier Kunststoff, der vor allem an der Unterseite des Displays recht kratzeranfällig anmutet und um die rückseitigen Anschlüsse etwas wackelig wirkt.

Auch die Stabilität des Standfußes dürfte gerne etwas besser ausfallen. Selbst bei weniger intensiven Bewegungen auf dem Schreibtisch wackelt der Bildschirm recht stark.

Anschlüsse, Ausstattung und Bedienung

  • wenige Anschlüsse; kein KVM-Switch
  • keine vollformatigen Anschlüsse (nur micro-HDMI und Mini-DP)
  • Wi-Fi und Bluetooth an Bord

Einer der größten Kritikpunkte des Samsung Odyssey OLED G8 ist in den Anschlüssen zu finden. Nicht nur, dass die Auswahl mit gerad einmal vier Ports sehr überschaubar ausfällt, sie ist auch sehr… eigenwillig.

Konkret gibt es nicht einen einzigen Display-Anschluss in voller Größe. Nicht einen. Stattdessen stehen einmal micro-HDMI und einmal Mini-DisplayPort zur Wahl – für letztgenannten Anschluss liegt ja immerhin das passende Kabel bei. Wer den OLED G8 hingegen per HDMI betreiben möchte, muss erstmal eine passende Strippe kaufen.

Hinzu kommen immerhin zwei USB-C-Ports, von denen immerhin einer auch in der Lage ist, Bildsignale durchzuleiten und Geräte dank PowerDelivery mit bis zu 65 Watt zu laden. Der zweite USB-C-Anschluss hingegen kann Geräte mit 15 Watt laden.

Einen USB-Hub, KVM-Switch oder 3,5-mm-Klinkenanschluss sucht man also vergebens. Dafür beherrscht der Monitor Wi-Fi 5 und Bluetooth 5.2, was vor allem bei den Smarten Features von Nutzen ist.

Sämtliche Anschlüsse, wie auch der Power-Button, finden sich an der Rückseite des Monitors und das noch dazu genau hinter dem Auslass des Standfußes, was für eine saubere Kabelführung angenehm ist, den Wechsel der Kabel aber zusätzlich erschwert.

Ausstattung und Bedienung

  • hohe Auflsung und Bildrate
  • extrem niedrige Latenz von 0,03 ms
  • integrierte Lautsprecher mit gutem Klang

Die Ausstattung des Samsung Odyssey OLED G8 ähnelt in weiten Teilen dem Alienware-Monitor. Geboten wird eine UWQHD-Auflösung von 3.440 x 1.440 Pixeln auf einer Bilddiagonale von 34 Zoll. Auch die 1800R-Krümmung, die für zusätzliche Immersion sorgen soll, ist identisch.

Dafür bietet das Samsung-Display eine schnellere Reaktionszeit von 0,03 ms beim Grau-zu-Grauwechsel, hat bei der Farbraumabdeckung jedoch minimal das Nachsehen.

Die typische Helligkeit liegt leider bei mäßigen 250 cd/m², in der Spitze sind bei HDR-Inhalten aber auch 1.000 cd/m² bei einzelnen Pixeln möglich. Dafür gibt es eine VESA DisplayHDR True Black 400-Zertifizierung.

Maximal erreicht wird eine Bildwiederholrate von 175 Hertz. Das gilt aber nur dann, wenn du im On-Screen-Display den Spielemodus aktivierst. Sonst ist die Bildrate auf 120 Hertz beschränkt. Die vollen 175 Hz samt HDR erreicht der OLED G8 dabei sowohl per HDMI als auch via DisplayPort, lediglich bei USB-C sind in der Spitze nur 120 Hz möglich.

Etwas nervig ist das Ganze, wenn du regelmäßig zwischen Spielemodus und anderen Anzeige-Modi wechselst. Denn dann wollen die vollen 175 Hz in den Windows-Einstellungen immer wieder neu eingestellt werden. Aber gut, wer nicht – wie ich – verschiedene Settings und Benchmarks durchführt, kann ohnehin die ganze Zeit im Spielemodus verbleiben.

Einen regelmäßigen Pixel-Refresh führt der Samsung Odyssey OLED G8 ab und zu durch. Von Samsung gibt es auch keine Garantie-Abdeckung bei Burn-in, was etwas sauer aufstößt.

Dafür bietet der Monitor zwei integrierte Lautsprecher, die einen wirklich ordentlichen Klang abliefern. Natürlich fehlt es en Speakern hörbar an Wucht im Bassbereich, für das Anschauen von Videos und alltägliche Aufgaben reichen diese aber vollkommen aus.

Bedienung des Samsung Odyssey OLED G8

  • praktische Bluetooth-Fernbedienung enthalten
  • Bedienung auch per Sprachsteuerung oder App
  • Verschachtelte und langsame Menüs

Kommen wir zur Bedienung des Samsung Odyssey OLED G8 und die erfolgt vor allem über die beiliegende Fernbedienung. Das klappt in der Praxis weitestgehend tadellos, zumal hier dedizierte Tasten für verschiedene Streaming-Apps zur Wahl stehen.

Samsung Odyssey OLED G8
Die Fernbedienung ist ein echter Segen.

Lediglich das Aufrufen des Menüs ist etwas zu umständlich ausgefallen. Im Spielemodus müssen wir dafür beispielsweise die Play/Pause-Taste gedrückt halten. Zudem dürfte das Menü gerne etwas flotter reagieren und auch schnell aufrufbare Bild-Einstellungen wären wünschenswert, ohne sich vorher durch etliche Untermenüs wühlen zu müssen.

Alternativ kann der Samsung Odyssey OLED G8 sogar per Sprachbefehl via Alexa oder Bixby, mithilfe des 5-Wege-Joysticks auf der Rückseite oder per SmartThings-App bedient werden.

Ganz ehrlich: Ich finde das On-Screen-Display und Bedienkonzept leider nicht gelungen. Für die Nutzung der smarten Features und Apps ist das alles sehr praktisch, wer den OLED G8 jedoch hauptsächlich als Monitor für PC oder Notebook verwendet, muss sich viel zu lang durch viel zu träge Menüs hangeln. Wirklich Spaß macht das nicht.

Praxistest: Gaming-Monitor trifft Smart-TV

  • praktische Smart-Hub-Funktionen
  • Gaming-Hub samt Controller-Support

Eines der wichtigsten Alleinstellungsmerkmale des Samsung Odyssey OLED G8 ist zweifelsohne der Smart Hub samt Tizen OS, der das Display zu einem Hybriden aus (Gaming-)Monitor und Smart-TV macht. Nur… eben ohne Smart-TV-Hub.

Dafür stehen neben IP-TV verschiedene Streamingdienste wie Netflix oder Amazon Prime Video, aber eben auch Samsung TV Plus mit einem reichhaltigen kostenlosen Angebot zur Auswahl, die nach getaner Arbeit für Entspannung sorgen sollen.

Die meisten Inhalte werden aber entsprechend in 16:9 mit großen schwarzen Balken dargestellt, Disney+ und Amazon erlauben aber dank Zoom-Funktion auch eine Vollbild-Darstellung in 21:9.

Der Smart-Hub ist zweifelsohne eine Besonderheit, die den Samsung-Monitor von der Konkurrenz abheben kann. Und das ist in meinen Augen, trotz träger Tizen-Oberfläche, ein echter Game-Changer, da hier die Notwendigkeit eines echten Fernsehers (in meinen Augen) komplett entfällt.

Passend dazu gibt es auch den Samsung Gaming-Hub, der etliche Cloud-Gaming-Dienste in einer übersichtlichen Oberfläche vereint. Wer ohnehin bereits Mitglied im Xbox Game Pass, bei GeForce Now oder anderen Diensten ist, der kann enthaltene Spiele direkt über den Odyssey OLED G8 streamen und zocken – Wi-Fi sei Dank.

Das klappt in der Praxis wunderbar, eignet sich aufgrund der gegebenen Latenz natürlich aber nicht für kompetitives Gaming. Dank Bluetooth (oder USB-C) lassen sich auch Gamepads mit dem Fernseher verbinden, mit denen nicht nur gespielt, sondern auch durch die Menüs navigiert werden kann.

Bildqualität des Samsung Odyssey OLED G8

  • herausragende Bildqualität in SDR und HDR
  • tiefe Schwarzöne, satte Farben
  • kaum auffällige Farbsäume

Egal ob mit HDR oder ohne, beim Spielen, Arbeiten oder Streaming: Die Bildqualität des Samsung Odyssey OLED G8 hat mich positiv überrascht. Ja, sogar fast schon umgehauen.

Im Vergleich zum Alienware-Monitor bietet das Samsung-Pendant subjektiv das bessere Bild. Die Schwarztöne sind noch eine Spur dunkler, die Farben etwas satter und die 175 Hertz ein Traum. Dank VRR-Support via HDMI 2.1 kommen sogar die aktuellen Spielekonsolen voll auf ihre Kosten.

Wer das bestmögliche Bild herauskitzeln möchte, sollte sich allerdings erst einmal mit den Bild- und HDR-Einstellungen auseinandersetzen. Hier bietet der OLED G8 zahlreiche Optionen, um jedes noch so kleine Detail des Bildes anzupassen. Das reicht von einem HDR-Spielemodus über RGB-Einstelllungen bis hin zur Anpassung des Farbraumes.

Dabei gilt es zu beachten, dass die bestmöglichen Settings aufgrund der restriktiven Energiespar-Optionen ab Werk deaktiviert sind. Ich weiß nicht, wie oft ich im Zuge des Samsung Odyssey OLED G8 Tests das Hinweiskästchen für einen erhöhten Stromverbrauch bei Aktivierung einer bestimmten Einstellung wegklicken musste, aber der Aufwand hat sich wahrlich gelohnt.

Die Bildqualität des Samsung Odyssey OLED G8 ist schlicht hervorragend. Egal, welcher Inhalt gerade dargestellt wird. Auch die typischen Farbsäume, unter denen grundsätzlich alle QD-OLED-Displays zu leiden haben, fallen hier deutlich weniger stark auf als im Falle des AW3423DWF von Alienware. Top!

Einen Kritikpunkt habe ich aber dennoch: Wer nicht den Gaming-Modus verwenden möchte, kann zwischen den Bildmodi Grafik und Unterhaltung wählen. Letzterer gibt aber ein derart blaustichiges Bild ab, das dieses in meinen Augen völlig unbrauchbar ist.

Labortest des Samsung Odyssey OLED G8

Subjektive Empfindungen sind das Eine. Ein objektiver Labortest das andere. In meinem Fall habe ich den Samsung Odyssey OLED G8 mit dem Datacolor SpyderX Elite genauestens unter die Lupe genommen.

Hierbei gibt es aber zwei Punkte zu beachten: Einerseits erlaubt das Panel keine genaue Auswertung des Kontrastverhältnisses, da dieses einfach zu hoch ausfällt. Hier müssen wir Samsung den Wert von 1.000.000:1 also einfach mal glauben.

Andererseits bietet das Display keine typische Anpassung der Helligkeit in Prozent-Werten, sondern lässt sich maximal bis Stufe 50 (100 Prozent) regulieren. Ich habe entsprechend in den Homogenitäts-Tests die passenden Werte (0 für 0 Prozent, 13 für 25 Prozent, 25 für 50 Prozent usw.) verwendet.

So, nun aber zum Labortest und der beginnt, wie immer, mit der Farbraumabdeckung. Hier erreicht der Monitor hervorragende 98 Prozent des DCI-P3-Fabraumes, sowie satte 95 Prozent AdobeRGB – ein klarer Vorteil gegenüber dem Alienware-Modell.

Bei der Gamma-Kurve folgt das Samsung-Display strikt der 2.2-Kurve, verschiedene Einstellungen für andere Werte gibt es leider nicht.

Samsung Odyssey OLED G8 Gamma Kurve

Hinsichtlich der maximalen Helligkeit springen ganzbildlich 245,9 cd/m² heraus, was ebenfalls etwas mehr ist also beim Alienware-Display, aber auch weniger als die Herstellerangabe – wenn auch nur minimal.

Samsung Odyssey OLED G8

Im Bereich der Farb-Homogenität, also der Gleichmäßigkeit der Farbverteilung, liegt das Samsung-Display leicht hinter dem Alienware-Modell zurück. Zumindest in der werksseitigen Kalibrierung messen wir hier, in der Spitze, eine Abweichung von DeltaE 2,1 zum Idealwert. Noch immer ein starkes Ergebnis.

Auch bei der Luminanz-Homogenität, die die gleichmäßige Verteilung der Helligkeit auf insgesamt neun Quadrate misst, liegt der Odyssey OLED G8 knapp hinter Alienware. Maximal 5 Prozent bei voller Helligkeit sind aber auch absolut noch im Rahmen: Modelle wie der LG 38WR85QC-W (unser Test) liegen hier bei Abweichungen von über 30 Prozent.

Herausragend ist es um die Farbtreue des Samsung-Monitors bestellt. Mit einem Mittelwert von DeltaE 0,69 eignet sich dieser auch hervorragend für farbkritische Arbeiten. Zumal sich alle Werte mithilfe von Kalibrierungen noch verbessern lassen.

Samsung Odyssey OLED G8 Farbtreue

Samsung Odyssey OLED G8 Test: Fazit

Mit dem Samsung Odyssey OLED G8 liefert der Hersteller ein echtes Brett ab. Die Bildqualität ist nicht nur subjektiv hervorragend, sondern punktet auch im Labortest. Und das sowohl beim Spielen als auch beim Arbeiten oder Medienkonsum.

Auch die niedrige Latenz in Kombination mit 175 Hertz sowie VRR gefallen ausgesprochen gut, während die Peak-Helligkeit von 1.000 Nits bei HDR-Inhalten kaum Wünsche offenlässt. Im Gegensatz zur typischen Helligkeit in SDR, die vergleichsweise gering ausfällt.

Mit dem Smart-Hub und Gaming-Hub bietet der Monitor zudem spannende Alleinstellungsmerkmale. Wie wichtig einem diese sind, dürfte natürlich Geschmackssache sein.

Frei von Kritik ist der Samsung Odyssey OLED G8 aber natürlich auch nicht. Dass der Standfuß recht wackelig anmutet, kann man noch verschmerzen. Dass die umständlichen und langsamen Menüs nicht wirklich Spaß machen, wiegt dagegen schon etwas schwerer.

Was mir allerdings gar nicht gefällt, sind die wenigen und noch dazu untypischen Anschlüsse. Was soll das? Platz für DisplayPort und HDMI in voller Größe wäre locker dagewesen. Das ist einfach unnötig und ärgerlich. Gerade zum mittlerweile im Vergleich zur UVP von rund 1.500 Euro nahezu halbierten Preis kann ich den Samsung Odyssey OLED G8 wärmstens empfehlen.

Samsung Odyssey OLED G8 Test: Gold Award

Samsung Odyssey OLED G8

Verarbeitung
Bildqualität
Features
Preis-Leistungs-Verhältnis

92/100

Ein exzellentes Bild, schickes Design und einzigartige Smart-Features machen den Samsung Odyssey OLED G8 zu einem der besten QD-OLED-Displays auf dem Markt. Wenn nur die wenigen untypischen Anschlüsse und die umständlichen Menüs nicht wären.

Philipp Briel

Ich bin leidenschaftlicher Gamer seit meiner frühen Kindheit und habe neben dem PC nahezu jede Spielekonsole bereits besessen. Auch Technik begeistert mich, vor allem brenne ich für Peripherie, PCs, Notebooks und Gadgets.

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