PC- & Konsolen-Peripherie

Welche Headset-Halterung ist die Richtige für mich?

Headset-Halterungen gibt es wie Sand am Meer. Wir haben uns gefragt, welche Halterungen gibt es und welche kann man bedenkenlos kaufen? Dafür haben wir insgesamt 5 Halterungen getestet. Davon 3 als Ständer, die auf den Tisch gestellt werden können und 2 Halterungen die direkt an der Tischplatte montiert bzw. geklebt werden. Die getesteten Headset-Halterungen bewegen sich in einem preislichen Rahmen zwischen 7 und 30 Euro.

Headset-Ständer

Der Geschwungene aus Holz

Beginnen wir mit dem teuersten unter den getesteten Ständern. Einem aus Birkenholz zurecht gebogenen Holzfurnier, welches eine Kopfform grob widerspiegelt. Zwei Rundhölzer, ebenfalls aus Birkenholz, bilden die Standfüße. Auf einem der Standfüße wurde der Markenname „SAMDI“ eingraviert. Diese Gravur bildet, wie wir finden, einen netten Kontrast zur restlichen Holz-Optik. Der Headset-Ständer kommt in einer etwas größeren Verpackung und ist mit Plastik ummantelt.

Die Verarbeitung ist insgesamt sehr gut, sodass wir keine Beanstandungen feststellen konnten. Ist man auf der Suche nach einem edlen Headset-Ständer in Holz-Optik, kann man hier bedenkenlos zugreifen. Der Holz-Ständer ist zudem in den Farben bzw. Dekoren, Walnuss, sowie schwarz und weiß lasiertem Holz erhältlich. Den geschwungenen Holzständer findest du HIER*.

Der Bodenständige aus Aluminium

Dieses Modell hat uns seitens der Verarbeitung sehr überrascht. Für rund 13 Euro bekommt man einen sehr stabilen Ständer aus Aluminium, mit einer verhältnismäßig großen Bodenplatte. Er kommt in drei Einzelteilen, die miteinander verschraubt werden müssen. Passende Schrauben und eine Montageanleitung sind ebenfalls im Lieferumfang enthalten.

Alle Teile sind aus Aluminium gefertigt und die Verarbeitung lies keinen Grund zur Beanstandung. Die Bodenplatte ist unterhalb mit vier Gummi-Bahnen bestückt, sodass der Ständer schonend zur Tischplatte ist und nicht verrutscht. An der Oberseite wurde ein Kunstleder-Band eingearbeitet, welches dem Schutze der Innenseite des Bügels dient. Alles in allem kann man auch hier bedenkenlos zugreifen und bekommt einen klasse verarbeiteten Headset-Ständer in edler Optik. Dieser Headset-Ständer ist HIER* erhältlich.

Der Elastische aus Kunststoff

Das Oberteil dieses Headset-Ständers ist aus einem leicht biegbarem Kunststoff gefertigt. Packt man sein Headset also in diese Halterung rein, passt sich das Kunststoffteil der Bügelform des Headsets an. So entstehen keine Druckstellen am Polstermaterial. Eine gute Lösung wie wir finden. Der Rest des Ständers hat uns allerdings nicht sehr überzeugt. Die Verarbeitung ist in Ordnung, aber nicht herausragend. Die Säule ist aus eher dünnem Aluminium und macht bereits beim Anfassen einen weniger wertigen Eindruck. Problematisch für uns war aber, dass der Sockel aus Kunststoff ist und sich dieser leider etwas verzogen hatte. Der Ständer war nicht eben mit der Tischplatte und wackelte etwas. Um dieses Problem zu beheben, haben wir vier „Gumminoppen“ darunter geklebt und das Problem war gelöst.

Wir können nicht davon sprechen, dass sich bei allen Exemplaren dieses Modells der Sockel verzieht, da wir natürlich nur eines getestet haben. Für dieses Modell können wir aufgrund des genannten Problems nur eine bedingte Empfehlung aussprechen. Positiv ist der günstige Preis von rund 8 Euro und die schnelle Problemlösung der zuvor genannten Auffälligkeit. Der Kunststoff-Ständer ist HIER* erhältlich.

Headset-Halterungen zur Montage am Tisch

Zum Klemmen

Bei dieser Klemmvorrichtung handelt es sich um ein sehr durchdachtes Aluminium-Teil, welches ähnlich wie eine Schraubzwinge an der Tischplatte befestigt wird. Die zwei Schrauben am Aluminium lassen sich lösen, so hat man die Möglichkeit das Vorderteil verdreht anzubringen und die gesamte Halterung nun an einem senkrechten Gegenstand anzubringen. Zum Beispiel an einem Tischbein oder der Seitenwand eines Regals. Um das Möbelstück zu schonen hat der Hersteller mitgedacht und die Kontaktflächen mit dünnem Gummi überzogen. Ein weiterer Vorteil davon ist natürlich, dass die Halterung nicht so leicht vom angebrachten Gegenstand abrutscht.

Auch die eigentliche Halterung, die für das Headset gedacht ist, wurde mit Gummi überzogen. Die Headset-Halterung lässt sich, wird sie gerade einmal nicht gebraucht, kompakt zusammenklappen. Das funktioniert auch in der Realität ziemlich gut und die Vorderseite, an der das Headset eingehängt wird, rastet fest in der Halterung ein. Super Verarbeitung und innovatives Design und das für rund 11 Euro, eine absolute Empfehlung seitens unserer Redaktion. Unsere Empfehlung zum Klemmen ist HIER* erhältlich.

Zum Kleben

Diese kleine Halterung bietet Platz für bis zu zwei Headsets gleichzeitig. Sie wird an der Unterseite der Tischplatte verklebt und das 3M-Klebepad macht dabei einen wirklich guten Job. Sie ist ordentlich fest an der Tischplatte und zeigt keine Schwächen, selbst bei schwereren Gewichten. Die Halterung ist in einem schlichten Schwarz gehalten, an der Unterseite wurde in kleiner weißer Schrift das Logo des Herstellers „New Bee“ aufgedruckt.

Das Aluminium ist schön dick und insgesamt macht die Halterung einen sehr wertigen Eindruck. Die Einkerbungen an den Seiten bieten zudem die Möglichkeit, einen Kabelkopf darin einzuhaken. Dieses Feature sollte gerade für Konsolenspieler mit einem kabelgebundenen Headset interessant sein. Denn so kann man das Headset in die Halterung einhängen, dazu das Kabel umwickeln und ebenfalls an der Halterung einhängen. So hat das Headset einen sicheren Platz und das Kabel hängt nicht wild in der Gegend umher. Natürlich muss es nicht nur das Headset-Kabel sein, welches hier seinen Platz findet. Auch andere Kabel können hier eingehängt werden und sind anschließend jederzeit griffbereit.

Möchte man die Halterung an einem anderem Platz anbringen ist das kein Problem, denn im Lieferumfang ist ein weiteres Klebepad enthalten. Man kann die Halterung also problemlos, selbst zu einem späteren Zeitpunkt, an einem anderen Ort wieder montieren. Dieses kleine Klebewunder ist HIER* erhältlich.

Fazit

Es sind einige Headset-Halterungen und Ständer im Umlauf und fünf Stück davon hatten wir in unserem Test. Vier der getesteten Halterungen haben uns in Praxis, Design und der Verarbeitung überzeugt. Es sind ebenso diese vier Modelle, für die wir bedenkenlos eine Empfehlung aussprechen können.

Einzig der Kunststoff-Ständer war nicht sehr überzeugend. Er bietet einen günstigen Preis und eine gute Idee dahinter. Die Ausführung aber ist leider etwas Fehlerhaft. So war die Bodenplatte unseres Exemplars etwas verzogen. Das Problem konnten wir zwar schnell beheben, das sollte aber dennoch bei einem neuen Artikel nicht der Fall sein.

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Alexander Wulke

Als Technikbegeisteter verfasse ich Testberichte für allerlei technische Geräte. Speziell die Themen PC-Hardware und Gaming haben es mir aber am meisten angetan. In meinen Tests gebe ich gerne Tipps und verschaffe euch einen unabhängigen und ehrlichen Eindruck zu dem jeweiligen Produkt.

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Alex

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Headset-Halterungen gibt es wie Sand am Meer. Wir haben uns gefragt, welche Halterungen gibt es und welche kann man bedenkenlos kaufen? Dafür haben wir insgesamt 5 Halterungen getestet. Davon 3 als Ständer, die auf den Tisch gestellt werden können und 2 Halterungen die direkt an der Tischplatte montiert bzw. geklebt werden. Die getesteten Headset-Halterungen bewegen sich in einem preislichen Rahmen zwischen 7 und 30 Euro.
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Beginnen wir mit dem teuersten unter den getesteten Ständern. Einem aus Birkenholz zurecht gebogenen Holzfurnier, welches eine Kopfform grob widerspiegelt. Zwei Rundhölzer, ebenfalls aus Birkenholz, bilden die Standfüße. Auf einem der Standfüße wurde der Markenname „SAMDI“ eingraviert. Diese Gravur bildet, wie wir finden, einen netten Kontrast zur restlichen Holz-Optik. Der Headset-Ständer kommt in einer etwas größeren Verpackung und ist mit Plastik ummantelt...

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