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Transport Fever im Test: Besser als sein Vorgänger?

Transport Fever ist nun seit dem 08. November erhältlich. Doch was unterscheidet den Transport-Manager von seinem Vorgänger Train Fever? Wir haben uns den Nachfolger genauer angeschaut.

Story

Transport Fever verfügt wie sein Vorgänger über keine Story. Zwar hat Transport Fever einen Karriere-Modus, bei dem es aber nur darum geht sein Transport-Imperium ab 1850 aufzubauen. Dabei stehen uns nicht nur Züge zur Auswahl, sondern auch erstmals Flugzeuge, Busse und Schiffe, welche sich Jahr für Jahr ändern. Ein großer Pluspunkt ist die Audioausgabe innerhalb der Karriere. Wer nicht lesen möchte oder gerade mit etwas anderem beschäftigt ist, kann sich fast alles innerhalb der Karriere oder auch dem Tutorial vorlesen lassen.

Transport_Fever_1

Gameplay

Transport Fever bietet auf dem ersten Blick viele neue Gameplay-Elemente und neue Features. Dank den neuen Fahrzeuge bietet Transport Fever viele neue Transportmöglichkeiten. Jedoch merkt man am Gameplay deutlich, dass der Fokus immer noch stark auf den Zügen liegt, da man dort die größere Auswahl an Fahrzeugen und Möglichkeiten hat. Was auch neu dazu gekommen ist, ist das Überkreuzen von Schienen, welches im Vorgänger nicht funktioniert hat. Dabei ist es auch schön zu sehen, wie sehr das Bauen von Bahnhöfen oder auch Flughäfen eine Stadt beeinflussen kann. Baut man einen Flughafen zu weit von einer Stadt weg, so befinden sich dort keine Passagiere. Erst nach dem Bauen einer Buslinie, die zu den jeweiligen Gebäuden führen, ist dafür gesorgt, dass was los ist. Ebenfalls schön zu sehen ist das Beeinflussen der Städte. Baut man eine Güterlinie von einer Fabrik in die nächste Stadt, baut sich die Stadt viel schneller auf, als es normal der Fall ist. So kann man in kürzester Zeit aus einem kleinen Dorf eine Stadt erstellen.

Was leider nicht so gut läuft und in einigen Situationen auch zu einem Gamebreaker führt, sind die doch sehr starken FPS-Einbrüche und die langen Ladezeiten. Wir haben Transport Fever auf zwei verschiedenen Systemen getestet und auf beiden gab es beim Bauen FPS-Einbrüche oder einen Bug, in dem sich die Maus nur in einem kleinen Bereich des Bildschirms aufhielt. Dies stört nicht nur beim Bauen, sondern kann auch zu Frust führen, wenn man sein Werk nicht speichern kann.

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Steuerung

Die Steuerung von Transport Fever ist fast identisch mit anderen Aufbauspielen. Dabei ist es schön zu sehen, wie leicht das Verlegen von Gleisen und Straßen von der Hand geht. Das Einzige, was mir negativ aufgefallen ist, ist das Drehen von Gebäuden. Dies wird mit den beiden Tasten N und M gemacht, was anfangs recht gewöhnungsbedürftig ist.

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Fazit

Trotz einigen kleinen Problemen und Bugs hatte mich Transport Fever regelrecht in die Sucht gezogen. Zu viele neue spannende Dinge gab es zu erledigen. Hat man erstmal angefangen seine erste Line zu erstellen, möchte man sein Imperium auch noch weiter auf der Karte verbreiten. Leider hört der Spaß schon nach rund 15 Stunden auf und man hat bereits jeden Inhalt gesehen. Da Transport Fever einen Steam Workshop hat, welcher auch schon gut gefüllt ist, sorgt die Community für neuen Content, welcher einen wieder in den Sog zieht, indem man neue Strecken mit anderen Fahrzeugen erstellt. Wer schon immer mal den Traum hatte sich sein eigenes Transport-Imperium aufzubauen und Herausforderungen mag , sollte sich Transport Fever für 31,99 € kaufen.

Bewertung74

Pro
Contra
Grafik
70%
  • Liebevolle Gestaltung
  • Viele Details
  • Grafik wirkt veraltet
  • Einige Gegenstände flimmern
Sound
80%
  • Realistische Geräusche
  • Passende Umgebungsgeräusche
  • Nerviger Bug lässt Geräusche im Loop laufen
Inhalte
70%
  • zwei verschiedene Kontinente mit anderem Inhalt
  • Spielbare Karrieren
  • Audioausgabe auf Deutsch und Englisch
  • Große neue Karten
  • 165 individuelle Fahrzeuge
  • Kein Konkurrenzkampf in der Karriere
  • Fehlender Multiplayer obwohl das Setting dafür ausgelegt ist
  • Unübersichtliche Menüs
Balance
60%
  • Neue Anpassungsmöglichkeiten
  • Lange Ladezeiten
  • Starke FPS-Einbrüche
Steuerung
80%
  • Schnell erlernte Steuerung
Extras
70%
  • Mod-Support
  • Steam Workshop-Anbindung

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