Gehäuse Testberichte

Thermaltake Commander C33 TG ARGB im Test – Guter Airflow und hohe Lautstärke

Außeneindruck

Äußerlich gehört das Commander C33 bzw. die gesamte Commander-Reihe definitiv zu den auffälligeren Gehäusen. Die Front ist dominiert von viel Mesh und außergewöhnlichen Formen und Linien. Nimmt man das Frontpanel ab,  kommen die zwei riesigen RGB-Lüfter mit einer Rahmenbreite von 200 mm zum Vorschein. Zusammen mit dem Mesh dürften diese beiden Lüfter für einen hohen Airflow bzw. eine gute Kühlung der verbauten Komponenten sorgen.

Werfen wir nun einen Blick auf die Deckelpartie. Auch diese ist für einen hohen Airflow optimiert und verfügt deshalb ebenfalls über eine große Öffnung und Montageschienen für zwei 120- oder 140-mm-Lüfter. Damit die Optik darunter nicht leiden muss, werden alle Öffnungen durch einen praktischen magnetischen Staubfilter verdeckt. Im vorderen Bereich des Deckels findet man zuletzt noch das I/O-Panel. Das hat der Hersteller mit zwei USB 3.0-Ports, zwei Anschlüssen für Mikrofon bzw. Kopfhörer und drei Buttons für Power, Reset und die RGB-Steuerung ausgestattet.

Das rechte Seitenteil des Commander C33 ist komplett geschlossen und wird mit zwei Rändelschrauben befestigt. Das linke Seitenteil besteht aus einem 4 mm dicken und leicht getönten Tempered Glass, sitzt auf einem Stahlrahmen und ist ebenfalls mit zwei Rändelschrauben an der Rückseite festgemacht.

An der Unterseite gibt es keine Besonderheiten. Das Gehäuse steht auf vier soliden und gummierten Kunststofffüßen in silberner HIFI-Optik. Der Staubfilter für das Netzteil ist leider nur eine einfache Matte aus Mesh ohne jegliche Ausziehhilfe. Bei einem Preis von € 109,90 wäre hier eine qualitativ hochwertige Lösung durchaus angebracht gewesen.

Gehäuse-Unterseite

DIe Rückseite zeichnet sich besonders durch zwei Features aus. Statt des vorinstallierten 120-mm-Lüfters könnte hier auch ein 140-mm-Lüfter nachgerüstet werden. Außerdem stechen die zwei vertikalen PCI-Slotblenden zur vertikalen Montage von Grafikkarten ins Auge. Standard ist hingegen die Montageposition des Netzteils am Boden des Midi-Towers.

Die äußere Verarbeitung ist durchweg sehr gut. Die Lackierung ist gut aufgetragen, es gibt keine scharfen Kanten und auch die Spaltmaße ist überall gleich. Hier gibt es nichts zu bemängeln.

Inneneindruck

Entfernt man die Seitenteile wird eines sofort klar: im Thermaltake Commander C33 gibt es sehr viel Platz. Die Vorderseite des Innenraums ähnelt vielen aktuellen Gehäusen anderer Hersteller. Das Innere ist geräumig und durch eine Netzteilblende in zwei Bereiche unterteilt. Im der oberen Zone finden wie gewöhnlich das Mainboard und die Erweiterungskarten Platz. Die vorinstallierten Gehäuselüfter können aufgrund nicht vorhandener Festplattenkäfige ungehindert Luft in den Innenraum befördern. Zudem befindet sich in der Netzteilabdeckung ein riesiger Ausschnitt für die Montage eines Radiators. Damit nach dem Zusammenbau auch alles schön aufgeräumt ist, dürfen natürlich auch die Kabelmanagement-Öffnungen rund um das Mainboard-Tray nicht fehlen.

Auch die Netzteilblende wurde mit einer Kabelmanagement-Öffnung ausgestattet. Daneben wurde die Abdeckung auch mit einer weitreichenden Perforation versehen. Dadurch wäre es möglich das Netzteil auch mit dem Lüfter nach oben zu montieren, falls das notwendig sein sollte. Ein letztes Feature auf dem Netzteil-Tunnel ist die Vorbereitung für eine PCIe-Riser-Card mit der die Grafikkarte vertikal aufgestellt werden kann. Ab Werk ist aber nur die Vorbereitung vorhanden, eine entsprechende Platine bzw. das nötige Riser-Kabel müssen separat erworben werden.

Netzteilabdeckung

Wenden wir uns nun der Rückseite zu. Wie man aufgrund der Gehäusebreite schon ahnen kann, gibt es hinter dem Mainboard-Tray sehr viel Platz für Kabel und andere Hardware. Links neben dem Mainboard-Tray gibt es zwei Metallschlitten, die mit einer Rändelschraube befestigt sind. Auf diesen Schlitten lassen sich entweder eine 3,5″- oder eine 2,5″-Festplatte montieren. Wem das noch nicht genug ist, findet am Boden eine weitere Metallplatte für Festplatten. Des Weiteren verbergen sich auf der rechten Seite des Mainboard-Schlittens noch zwei Rahmen für 2,5″-SSDs.

Unterhalb des Tunnels wird außerdem das Netzteil verbaut. Dieses verfügt über einen Mesh-Staubfilter und ist zur Entkopplung auf kleinen Gummischeiben gelagert. Die Montage gestaltet sich allerdings etwas aufwendiger. Dazu mehr im nächsten Kapitel.

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Jonas

Ich bin Redakteur für diesen Blog und habe ein großes Interesse an PC-Hardware und PC-Basteleien aller Art. Mein Hauptfokus liegt derzeit jedoch im Bereich der PC-Gehäuse. Auch hauptberuflich bin ich im IT-Bereich unterwegs und wohne in Osnabrück

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