Hardware Testberichte

Thermaltake Riing Trio RGB im Test – Folgt die Form der Funktion?

Die Lüfter im Detail

Die Riing Trio bestehen aus einem semitransparenten Impeller sowie den beiden namensgebenden Ringen. In der Mitte des Impellers prangt ein Thermaltake-Logo, dessen Sticker leider nicht gut zentriert wurde. Der Impeller besitzt neun Lüfterblätter, welche ohne besondere Formen oder Oberflächenstrukturen daherkommen. Auffallend ist, dass die Nabe auf der Rückseite einen erheblich größeren Durchmesser als die Nabe des Impellers besitzt.

In jeder der vier Ecken befinden sich je zwei graue Gummientkoppler, um auftretende Vibrationen im Betrieb zu dämpfen.

Angeschlossen werden die Lüfter über ca. 90 cm lange, mit schwarzem Gummi-Sleeve ummantelten Kabel. Diese besitzen einen proprietären 9-Pin-Anschluss, wodurch die Lüfter nur mit dem TT-Controller betrieben werden können.

Der Controller im Detail

Die Oberseite des in schlichten rauen Kunststoff gehüllten Controllers schmückt ein Thermaltake-Logo. An den Seiten des Gehäuses befinden sich insgesamt fünf Anschlüsse für Lüfter. Ebenfalls seitlich integriert wurden der Anschluss für die Stromversorgung, ein MicroUSB-Konnektor zur Ansteuerung und eine Buchse für das In-Reihe-Schalten mehrerer Controller.

Ein Blick auf die Unterseite zeigt die Switche, mit denen ausgewählt wird, an welcher Stelle sich der Controller befindet, falls man mehrere der Kästchen miteinander verbindet.

Die Spezifikationen

Abmessungen Lüfter 120 x 120 x 25 mm
Lagertyp Hydraulik
zu erwartende Lebensdauer 40.000 h @ 25°C
Software-Kompatibilität Windows 7 / 8 / 8.1 / 10
Anzahl LEDs in den Ringen 30
Regelbereich (gemessen) 500 – 1650 U/min
Garantie 3 Jahre

Die Software

Um die Lüfter richtig nutzen zu können, wird die Thermaltake-eigene Software benötigt.

Nach dessen Download und Installation begrüßt den User sofort eine Epilepsie-Warnmeldung. Diese lässt sich durch das Setzen eines Hakens aber dauerhaft ausblenden.

Anschließend werden alle angeschlossenen Lüfter angezeigt. Jedem Luftschaufler kann ein eigens definierter Name zugeordnet werden.

Falls die Anpassung der Lüftergeschwindigkeit dem Controller überlassen sein soll, aktiviert man den „PWM-Modus“ in Verbindung mit einem der beiden vordefinierten Profile. Durch Aktivierung des „Performance“-Buttons legt die Lüftersteuerung eine aggressive Lüfterkurve an. Möchte man es lieber ruhig haben, so aktiviert man den „Silent“-Modus.

Als User kann man aber auch selbst ins Geschehen mit eingreifen; durch deaktivieren des Felds „PWM“. So lässt das Programm das Verändern der Lüfterdrehzahl in 10%-Schritten zu.

Leider fehlt die Möglichkeit, eine eigene Lüfterkurve anzulegen, oder wenigstens eine der vorgefertigten Kurven anzupassen.

Unterhalb der Lüftersteuerung findet der Nutzer die Einstellung der Beleuchtung vor.

Alle drei Zonen (Ring außen, Ring innen, Impeller) lassen sich unabhängig voneinander ansteuern; sowohl die Effekte als auch die Farbe und Leuchtstärke kann man getrennt voneinander regeln. Allerdings kann jede Zone auch die Beleuchtung einer anderen Zone kopieren. Wer möchte, kann die LEDs aber auch abschalten.

Die Software
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