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Backforce One im Test: Kann Interstuhl auch mit einem Gaming-Stuhl überzeugen?

Backforce ist eine junge Marke aus Deutschland, die sich mit einem Gaming-Stuhl im umkämpften Markt etablieren will. Das erste Produkt, das online kräftig beworben wurde, steht nun auch bei uns – der Gaming-Stuhl Backforce One. Der Name ist ganz offensichtlich passend gewählt. Wir haben das Produkt einem ausführlichen Test unterzogen, da wir herausfinden wollten, ob und, falls ja, inwiefern die neue Marke des bekannten deutschen Stuhl-Herstellers Interstuhl sich auf dem Markt absetzen kann. Wir waren gespannt, immerhin kann Interstuhl auf über 50 Jahre Erfahrung zurückgreifen und außerdem werden die Stühle in Deutschland gefertigt.

Was wir vom Backforce One halten, was er zu bieten hat und was wir in diesem Kontext sonst noch für erwähnenswert halten, erfahrt ihr in unserem Testbericht.

Design und Verarbeitung

Wer den Stuhl vor sich stehen hat wird schnell erkennen, dass es sich um einen typischen Gaming-Stuhl handelt. Auch wenn der Backforce One seine optischen Highlights hat, so präsentiert er sich doch wie ein gewöhnlicher Gaming-Stuhl.

Als Bezug nutzt der Stuhl eine Mischung aus Alcantara und Kunstleder. So ist der Backforce One mit einer edlen Optik ausgestattet, verhindert durch das Alcantara aber auch Schwitzen effektiv. Von hinten ist der Stuhl mit einem modernen Plastikschild ausgestattet, das aus mehreren Schichten besteht. Die Fertigung erfolgt in Deutschland per Hand und so sieht der Stuhl auch aus: die Nähte sind sauber verarbeitet und auch der Stoff ist einwandfrei.

Besonders gut gefällt uns das an der Oberseite angebrachte Patch, das per Klettverschluss angebracht ist und personalisierbar ist. Natürlich haben Käufer auch die Wahl zwischen verschiedenen Farben. Wir haben uns für die Farbe Blau entschieden und kein personalisierter Patch angebracht, dieser kostet aber lediglich neun Euro und ist somit durchaus einen Aufpreis angebracht.

Einzigartig ist der Backforce One auch durch seine LED-Leuchte an der Rückseite, die die Marke selber Gamer Pulse nennt. Hier kann man sein eigenes Logo unterbringen, das den Stuhl dann erstrahlt. Aufgeladen wird die Lampe per Micro USB, es ist also ein Akku verbaut, der bis zu 20 Stunden Laufzeit verspricht.

Mit diesen zwei genannten Optionen lässt Backforce den Käufern einige Individualisierungsoptionen, die durchaus lobenswert sind.

Des Weiteren ist der Backforce One durch seine klappbaren Armlehnen einzigartig, denn das gibt es bei noch keinem anderen Gaming-Stuhl.

Kommen wir nun noch zu einigen Spezifikationen. Der Stuhl ist auf einem hochwertigen Fußkreuz aus gebürstetem Aluminium platziert, in dem fünf Standardrollen verharrt und Weichböden montiert werden. Auf dem Aluminiumsfußkreuz befindet sich auch ein gelasertes Backforce Logo. Der Stuhl ist bis zu einer Belastung von 130 kg ausgelegt. Die Gesamthöhe beträgt je nach Einstellung der Gasdruckfeder 128-140 cm. Die Sitzfläche ist dabei zwischen 45 und 57 cm hoch, so lässt sich bequem sitzen. Die Breite der Sitzfläche beträgt 53 cm, gleichzeitig ist sie 49 cm tief. Die Rückenlehne dagegen ist 57 cm breit und 84 cm. Die Breite der Armlehnen beträgt zwischen 7 und 9 cm und sie sind 24-27 cm lang, je nachdem an welcher Stelle man misst.

Lobenswert ist übrigens auch, dass der Stuhl recyclebar ist und FCKW-freie Schäume verwendet.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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Grimmi

Neues Mitglied
Guter Bericht. Einer von zwei Stühlen die für mich in der engen Wahl stehen. Der andere wäre der Noblechairs EPIC. Muss jetzt nurnoch mehr Erfahrungen sammeln
 
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