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C SEED N1: 165 Zoll großer 4K-MicroLED-TV faltet sich selbst auseinander

„Erst ist der N1 unsichtbar. Dann wird er riesig,“ schreibt der österreichische Hersteller auf der Produktwebsite des C SEED N1. Dabei handelt es sich um einen bis zu 165 Zoll (rund 419 cm) großen Fernseher, der sich selbstständig auseinander- und zusammenfalten kann.

Der spannende C SEED N1 im Detail

Nach dem M1 im vergangenen Jahr, hat das Unternehmen C SEED aus Österreich einen spannenden neuen Fernseher vorgestellt, der viele Gemeinsamkeiten mit dem bekannten Modell teilt. So setzt auch der C SEED N1 auf 4K-MicroLED-Technik, die LCD oder OLED hinsichtlich Farben, Kontraste und Auflösung überlegen sein soll.

Im Gegensatz zum M1, der vom Designer Stefan Pani entworfen wurde und platzsparend im Boden verschwindet, bleibt der neue C SEED N1 oberhalb des Fußbodens. Geerbt hat der N1 allerdings die Möglichkeit, sich bei Nichtnutzung zusammenzufalten, sodass nur noch ein minimalistisches Kunstwerk mit einer Aluminium-Metallbasis zurückbleibt.

C SEED N1
Bild: C SEED

Entfaltet sich der N1, stellt er wahlweise auf 103 Zoll, 137 Zoll oder 165 Zoll das Bild gestochen scharf dank 4K MicroLED-Technik und mit HDR10+ dar. Eine spezielle Beschichtung des Bildschirms soll zudem dafür sorgen, dass Schwarztöne noch dunkler und Farben noch intensiver dargestellt werden, während es praktisch keine Reflexionen geben soll.

C SEED N1
Bild: C SEED

Dank patentierter „Adaptive Gap Calibration“ sollen die Grenzen zwischen den Falt-Pandels des Bildschirms nahezu unsichtbar werden. Die MicroLEDs sollen im N1 für eine Lebensdauer von 100.000 Betriebsstunden sorgen und die doppelte Farbreinheit im Vergleich zu traditionellen LED-Bildschirmen bieten.

Die Technik des C SEED N1

Der C SEED N1 Fernseher bringt aufgrund seiner innovativen Technik natürlich eine Menge Gewicht auf die Waage. 950 kg wiegt der LED-TV bereits in der kleinsten verfügbaren Bilddiagonale von 103 Zoll. 1.350 kg sind es beim 165-Zoll-Modell.

Dabei ruht der N1 auf einer tiefen und recht flachen Metall-Basis mit Aluminium-Elementen, die sich genau dann automatisch hochfährt und aufklappt, wenn du den Fernseher verwenden möchtest. Zudem soll sich der Bildschirm um 180 Grad nach links und rechts drehen lassen und sich so verschiedenen Betrachtungswinkeln anpassen. Der Vorteil gegenüber dem M1 besteht natürlich darin, dass keinerlei Einarbeitung in den Fußboden notwendig ist.

Rein technisch setzt der C SEED N1 auf eine 4K-UHD-Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln und wird, abhängig von der Bilddiagonale maximal 800 Nits oder 1.000 Nits hell. Er bietet eine Farbtiefe von 16 Bit, sowie ein Kontrastverhältnis von 30.000:1. Verbaut sind zudem zwei 100-Watt-Lautsprecher, die einen immersiven Klang bieten sollen.

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Hinsichtlich der Anschlüsse stehen ganze fünf Mal HDMI und ein weiterer mit HDCP 2.2-Unterstützung, sowie zwei USB-Ports und ein RJ45-Ethernetanschluss zur Verfügung. Die Technik benötigt allerdings eine Menge Strom. So werden in der kleinsten Variante mindestens 500 Watt bei typischer Nutzung angegeben, während der 165-Zöller sich ganze 1,2 Kilowatt an Leistung gönnt.

Preis und Verfügbarkeit

Wann man den C SEED N1 erstehen kann, ist derzeit noch unklar. Bislang zeigt sich der Fernseher auf der Homepage lediglich auf Render-Bildern. Im Vergleich zum rund 400.000 US-Dollar teuren M1 fällt der N1 Berichten zufolge allerdings immerhin schon mal deutlich günstiger aus – relativ gesehen, zumindest. Laut Golem.de soll der N1 ab rund 180.000 Euro angeboten werden.

Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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