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Civilization VI: bekanntes Spiel in neuer Optik

Civilization ist schon seit 1991 ein Titel, den man untrennbar mit dem RTS Genre verbindet. Über die Jahre ist die Essenz des Spiels immer gleich geblieben, das ändert sich auch beim sechsten Ableger der Reihe nicht.

Was sich deutlich ändert, ist der Stil der Reihe. Während Civilization V noch den Anspruch hatte möglichst realistisch auszusehen, wählt der sechste Teil bewusst einen sehr comichaften Stil. Dieser soll deutlicher erkennbar machen, was ein Gebäude darstellt und die Persönlichkeiten der Führer unterstreichen. Das sieht zwar auf den ersten Blick ganz nett aus, nimmt dem Game aber gefühlt ein gutes Stück Realismus.

Dieses mal wird die Reihe einsteigerfreundlicher, da erstmal Videotutorials mit an Bord sind. Diese gibt es zusätzlich zu den bekannten Erklärungstexten.

Anführer nehmen zentralere Rolle ein

Die für das Spielgeschehen sehr wichtigen Führer der Nationen gibt es auch im neuen Teil wieder. Einige von ihnen sind bekannte Gesichter, andere, wie der Deutsche Anführer Babarossa, haben ihren ersten Eindruck in Civilization. Diese Persönlichkeiten haben jetzt einen größeren Einfluss auf das Spielgeschehen. Dabei hat jeder von ihnen eine Agende, basierend auf seinem historischen Vorbild. Diese kann man nachlesen, um dann entsprechend mit der Person umgehen zu können. Zusätzlich hat jeder Herscher noch eine geheime Agende, welche man mit Hilfe von Diplomatie oder Spionen in Erfahrung bringen kann.

Kennt man einen Herscher erstmal, kann man sich seine Eigenheiten zu nutze machen und ihn für die eigenen Ziele ausnutzen und Manipulieren. Allerdings soll das nicht so einfach werden wie im Vorgänger Civilization V. Auch im Kampf sollen die AIs besser werden und mit der Umgebung intelligent interagieren, um euch eine ordentliche Herausforderung im Singleplayer zu bieten.

Neue militärische Möglichkeiten

Auch die Möglichkeiten mit Einheiten zu arbeiten, sind jetzt bedeutend größer als im Vorgänger. Während man in Civilization V zwar mehrere Einheiten in eine Richtung schicken konnte, diese aber nicht miteinander interagiert haben, kann man in Civilization VI Einheiten verknüpfen. So kann man beispielsweise einem Scout eine Gruppe Krieger mitgeben, um ihn zu beschützen. Diese Möglichkeit gibt dem Spieler eine Bandbreite an neuen Strategien zur Truppenführung an die Hand.

Komplett neues Städte-System

Auch das Städte-System wurde komplett überarbeitet. Während man früher alle Gebäude in der Stadt baute, baut man diese jetzt in Distrikten um die Stadt herum. Dies lässt Städte auf bisher ungenannte Größen wachsen und führt dazu, dass man sich Gedanken machen muss, wo man welche Gebäude hin setzten möchte. Will man beispielsweise die Oxford Universität, also ein Wunder, das einen Bonus für Universitäten gibt, bauen, sollte man das im direkten Umkreis seiner Universität tun, da der Bonus sonst nicht für diese gilt.

Die Wunder an sich sollen in Civilization VI auch mehr Einfluss haben. Ihre Boni sind zwar jetzt räumlich begrenzt, aber dafür um einiges stärker. Auch die Boni der freien Städte sind jetzt stärker und motivieren dazu, die Städte nicht einfach einzunehmen, sondern gute Beziehungen mit ihnen zu pflegen.

2KGMKT_CivilizationVI_Screenshot_Preview_Tech-Panel

Der diplomatische Weg das Spiel zu gewinnen existiert aber nicht mehr. Egal wie gut eure Beziehungen zum Rest der Welt sind, den Sieg bringt euch das nicht mehr.

Auch die eigenen Aktionen können jetzt Boni geben. Baut man die erste Stadt beispielsweise am Wasser, wird das Volk schneller Seefahrfähigkeiten ausbauen, da diese nahe liegend sind. Das selbe gilt für anderen Interaktionen, wie das Zerstören von Siedlungen, was die kriegerische Begabung eines Volks stärkt.

Auch im Kampf bietet das neue Möglichkeiten, da man jetzt geziehlt verschiedene Punkte der Stadt angreifen kann, um den Gegner zu schwächen und ihm bestimmte Ressourcen zu entziehen.

2KGMKT_CivilizationVI_Screenshot_Minas_2

Die Religion nimmt in Civilization VI eine größere Rolle ein. Ein Spieler kann nämlich am Anfang einer Runde Glaubenspunkte sammeln um sein eigenes Pantheon gründen zu können. Um das zu erreichen muss man aber schnell sein, da es je nach Anzahl der Mitspieler immer nur eine bestimmte Anzahl an Religionen geben kann. Diese Religion bringt auch eine neue Möglichkeit eine Runde zu gewinnen. Schafft ihr es mehr als 50% der Bürger aller Länder zu Anhängern eurer Religion zu machen, habt ihr eine Runde gewonnen.

Simon Uhl

Zurzeit bin ich noch Schüler eines Baden-Würtenberger Gymnasiums und mache gerade mein Abitur. Als knapp jüngster Vertreter unseres Teams war meine erste Gaming Erfahrung wohl der Gamboy advance mit Pokemon Feuer Rot. Seitdem hab ich mich über den Nintendo DS, die Playsation 2, die Wii und die Playstation 3 bis zum PC durch alle Gaming Generationen Durchgezockt.

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