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Elon Musk verkauft milliardenschweres Aktienpaket von Tesla

Finanziell scheint es derzeit nicht so gut zu laufen beim reichsten Menschen der Welt. Elon Musk hat nämlich erneut ein sattes Aktienpaket verkauft. So sollen Wertpapiere von Tesla im Wert von 3,58 Milliarden US-Dollar veräußert worden sein. Verständlicherweise sind die Tesla-Aktionäre darüber alles andere als erfreut.

Neues Geld für Twitter?

Das unternehmerische Verhalten von Elon Musk lässt sich derzeit wohl am besten als ambivalent beschreiben. Während es bei Tesla seit Jahren rosig läuft, hat sich der Tech-Visionär mit dem Kauf von Twitter nämlich offenbar ein sattes Minusgeschäft eingeheimst. Um die finanziellen Löcher beim Kurznachrichtendienst zu stopfen, hat Musk in letzter Zeit immer mal wieder Aktienpakete von Tesla verkauft. Dies geschah gemäß der US-Börsenaufsicht nun erneut. Die verkauften Pakete sollen einen Wert von umgerechnet knapp 3,58 Milliarden US-Dollar haben. In Summe hat der Tech-Visionär damit nun bereits Tesla-Aktien im Wert von insgesamt 40 Milliarden US-Dollar verkauft.

Anleger von Tesla sind verärgert

Das Vorgehen geht natürlich nicht spurlos an den Aktienkursen des Elektroautobauers vorbei. Aus einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters geht hervor, dass Tesla den schlechtesten Kurs der letzten zwei Jahre aufweist. Obwohl Musk sich noch nicht öffentlich dazu geäußert hat, was mit dem Geld geschehen soll, passt es ins Bild seines Vorgehens seit dem Twitter-Kauf. Schließlich versucht der gebürtige Südafrikaner derzeit mit allen Mitteln Geld zu sparen und neue Geldquellen zu generieren. Erst diese Woche ist bekannt geworden, dass der frisch gebackene Twitter-Chef beispielsweise keine Miete für die Twitter-Zentrale in San Francisco und die übrigen globalen Standorte zahle.

Möglicherweise schöpft er also Geld seines erfolgreichen Unternehmens ab, um dem Kurznachrichtendienst wieder auf die Beine zu helfen. Das passt den „Tesla-Jüngern“ natürlich gar nicht. Viele haben ihr Geld in Aktien des E-Autobauers gesteckt, weil sie von der Erfolgsformel überzeugt waren. Diese machte lange Zeit nicht nur das Konzept von Model 3, Y, X und S aus. Auch die Person Elon Musk selbst konnte viele Anleger mit seinem visionären Auftreten überzeugen. Tesla war das „Baby“ des umstrittenen Tech-Milliardärs und das spürte man auch. Seit dem 44 Milliarden schweren Kauf von Twitter hat sich der Fokus in den Augen vieler Aktionäre allerdings zum Kurznachrichtendienst hin verlagert.

Hat Musk einen Masterplan?

Mittlerweile überrascht Musk fast tagtäglich mit fragwürdigen Aktionen rund um Twitter. So teilte er beispielsweise kürzlich Inhalte der verschwörerischen QAnon-Bewegung. Doch ist der Tech-Milliardär mittlerweile wirklich in die schiefe Bahn geraten und versucht auf Gedeih und Verderb Twitter für seine politische Agenda zu nutzen? Ist dieses Vorgehen ihm den Verkauf milliardenschwerer Aktien wert? Experten zufolge könnte der milliardenschwere Unternehmer ein ganz anderes Ziel verfolgen. So wird gemutmaßt, dass das milliardenschwere Aktienpaket abermals an die Musk Foundation – Elon Musks eigene Hilfsorganisation – gehen könnte. Dadurch könnte er seine eigenen Steuerschulden deutlich minimieren.

Jens Scharfenberg

Gaming und Technik waren stets meine Leidenschaft. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Als passionierter "Konsolero" und kleiner "Technik-Geek" begleiten mich diese Themen tagtäglich.

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