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HTC Vive Pro: Neue VR-Brille kann vorbestellt werden

HTC präsentierte bereits auf der CES 2018 mit der Vive Pro* ein neues VR-Headset. Dieses kann ab sofort zu einem Preis von rund 880 Euro vorbestellt werden. Ausgeliefert wird das Gerät ab dem 5. April. Im Preis enthalten sind neben dem Headset ein passendes Kabel, eine Kopfhörerkappe, Gesichtspolster mit einem Reinigungstuch, eine Geräteunterlage, ein Stromadapter und diverse Kabel. Separat anzuschaffen sind Basisstationen, Controller und Wirelessadapter, die teilweise benötigt werden, jedoch einzeln zu bezahlen sind. HTC verspricht Käufern jedoch ein sechsmonatiges Vive-Probeabo.

Neue Lighthouse-Stationen auf Basis von SteamHouseVR-Tracking-2.0 werden im Laufe des Jahres erhältlich sein. Mit diesen werden neue Funktionen des Headsets freigeschaltet – auch neue Controller werden dann nötig. Bis dahin kann das Vive Pro mit dem Zubehör seines Vorgängers genutzt werden. Sobald das neue Zubehör erhältlich ist, kann mit vier Trackern eine Projektionsfläche von 10 x 10 Metern erreicht werden. Die neue Technik verspricht also ein räumlich deutlich erweitertes Erlebnis – marktreif ist sie jedoch noch nicht.

Das neue Vive Pro HMD mit 3,5″-Dual-AMOLED bietet eine Auflösung von 1.600 x 1.440 Pixeln pro Auge und ist dem HTC Vive, das eine Auflösung von 1.200 x 1.080 Pixel pro Auge bietet, somit klar überlegen. Ultra-HD wird jedoch weiterhin nicht erreicht, sodass weiterhin Pixel sichtbar bleiben werden. Dies wird jedoch wesentlich dezenter geschehen als beim Vorgängermodell – das Vive Pro macht somit einen wichtigen Schritt hin zu einem absolut realistischen Erlebnis, das jedoch noch nicht vollständig erreicht werden wird. Überdies beziffert HTC die Refreshrate weiterhin mit 90 Hz. Zusätzlich verfügt das Gerät über integrierte Kopfhörer mit eingebautem Verstärker. Die Audioqualität soll darüber hinaus von der eingebauten Rauschunterdrückung profitieren.

Auffällig ist vor allem die deutlich verbesserte Auflösung. Dennoch ist der Preis von 880 Euro recht hoch angesetzt, da solide Konkurrenzprodukte bereits zu Preisen ab ungefähr 400 Euro erhältlich sind.

Auch am Komfort wurde gearbeitet. So verfügt das Vive Pro über einen neu gestalteten Kopfbügel, der das Gewicht des Gerätes gleichmäßig verteilen soll. Auch für Brillenträger ist das neue Headset geeignet.

Auf den Messen, auf denen das Gerät bisher präsentiert wurde, war klar ersichtlich, dass HTC vor allem eine professionelle Zielgruppe ansprechen will. So wurden beispielsweise Ballschusssimulationen für Fußballspieler und Trainingsanwendungen für Kommissionierer als Einsatzzwecke präsentiert.

Insgesamt wurden also vor allem Ergonomie und immersives VR-Erlebnis überarbeitet. Darüber hinaus präsentiert HTC mit dem Vive Pro ein optisch sehr vielversprechendes Headset, das gegenüber seinem Vorgängermodell auftrumpfen kann. Der Preis ebendieses Vorgängermodells wurde im Zuge der Ankündigung des HTC Vive Pro auf 600 Euro gesenkt.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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