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MWC 2019: LG G8 ThinQ mit Venenscanner vorgestellt

LG hat neben seinem Gaming-Smartphone V50 ThinQ auf dem diesjährigen Mobile World Congress (MWC) auch noch G8 ThinQ mit integriertem Venenscanner vorgestellt. Außerdem erscheint auch eine etwas günstigere Version des Smartphones mit dem Namen G8s ThinQ.

Die beiden Smartphones unterscheiden sich beim Display und der Größe des Speichers. Beim G8 ThinQ verbaut LG ein 6,1-Zoll OLED-Display mit 3.120 x 1.440 Pixeln Auflösung, beim G8s ThinQ ist das Display 6,2-Zoll groß und bietet eine Auflösung von 2.248 x 1.080 Pixeln. Auffällig ist bei beiden Smartphones der relativ große Notch im Display für die Frontkamera und die Sensoren. Der Arbeitsspeicher ist sowohl beim G8 als auch beim G8s 6 GB groß, der interne Speicher ist 128 GB groß, beim G8s gibt es auch eine kleinere Version mit 64 GB. Per Micro-SD-Karte kann der Speicher um maximal 2 TB erweitert werden.

 

Auch die sonstigen Komponenten des G8 ThinQ kann überzeugen. LG verbaut einen Qualcomm Snapdragon 855, drei Haupt-Kameras (16 Megapixel Superweitwinkel, 12 Megapixel Weitwinkel, 12 Megapixel Teleobjektiv) sowie eine Frontkamera mit 8 Megapixel Auflösung. Auch die Soundqualität soll dank der Crystal-Sound-OLED genannten Technologie besonders gut ausfallen. LG nutzt dazu das gesamte Display als Lautsprecher-Membran, indem es in Schwingungen versetzt wird.

Venenscanner ermöglicht Entsperren per Hand

Als alternative Anmeldemethode zum Fingerabdruck- oder Iris-Scan gibt es beim G8 ThinQ einen zusätzlichen Handscanner, der Nutzer anhand der Venen in der Handfläche erkennen soll. Dazu wird über Infrarotsensoren und die Time-of-Flight-Kamera ein 3D-Modell der Hand erstellt, das mit dem auf dem Smartphone gespeicherten Modell abgeglichen wird. Diese Methode ist laut LG sicherer als die Entsperrung per Fingerabdruck.

https://www.youtube.com/watch?v=1c6c0hYQEkE

Außerdem kann diese Technologie genutzt werden, um Standardfunktionen wie den Wecker per Gestensteuerung ohne Berührung des Geräts zu kontrollieren. Laut ersten Berichten von Journalisten, die auf der Messe diese Funktion testen konnten, ist die Steuerung per Geste jedoch ungenau und erfordert einen exakt vorgegebenen Abstand der Hand zum Display.

Informationen zum Releasedatum und zum Verkaufspreis gibt es bisher nicht.

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