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Smart Home für Einsteiger – das musst du wissen

Stell dir vor, du kannst mit deinem Smartphone deine Haustür aufschließen, das Licht automatisch einschalten und deinen virtuellen Assistenten bitten, eine Tasse Kaffee zu machen. Während du unterwegs bist, reguliert dein smartes Thermostat die Klimaanlage oder Heizung herunter, und zwischendurch fährt der Staubsaugerroboter durch die Wohnung.

Die Installation und Verwaltung solcher smarter Geräte ist einfacher denn je. Wenn du dir dein eigenes Smart Home kreieren willst, zeigen wir dir in diesem Beitrag, wie du loslegen kannst.

So steuerst du deine Geräte im Smart Home

Die Grundfunktionen vieler Smart Home-Geräte kannst du direkt über WLAN und eine dazugehörige mobile App steuern. Du musst einfach nur ein neues Produkt mit dem Heimnetzwerk verbinden, die entsprechende App herunterladen und – fertig.

Andere Smart Devices setzen auf allgemeinere drahtlose Protokolle wie Zigbee und Z-Wave, über die sie mit einem Hub kommunizieren. Der Vorteil eines Hubs ist, dass du alle Smart-Home-Produkte in einer App zusammenfassen und von dort aus steuern kannst.

Und dann gibt es noch Produkte, die mit mehreren Standards funktionieren. Diese eignen sich vor allem am Anfang, wenn du noch nicht genau weißt, wie du dein Smart Home aufbauen willst. Konzentriere dich zunächst auf ein oder zwei Gadgets, die dich besonders ansprechen, und baue dir dann nach und nach das Smart Home deiner Träume.

Das 1×1 zur Sprachsteuerung

Sprachassistenten sind eine einfache und beliebte Methode zur Steuerung der vernetzten Geräte. Solange sie die Sprachsteuerung unterstützen, können sie für dich das Licht einschalten, die Klimaanlage aufdrehen, Kaffee kochen und noch vieles mehr.

Ein intelligenter Lautsprecher bietet Zugang zu Sprachassistenten wie Amazon Alexa, Apple Siri und Google Assistant, je nachdem, welchen Lautsprecher du erwirbst. Amazon hat mit seiner vielfältigen Kollektion von Echo-Lautsprechern definitiv die größte Auswahl. Google bietet einige Nest-Lautsprecher an und Apple verkauft den HomePod mini.

Hinweis: Es gibt auch Lautsprecher von Drittanbietern, die Alexa und Google Assistant unterstützen, aber Siri ist auf den HomePod beschränkt.

Amazon Echo Dot. Quelle: Amazon

Wenn du einen Sprachassistenten möchtest, mit dem du auch andere Geräte im Smart Home steuern kannst, solltest du ein Smart Display in Betracht ziehen. Sie funktionieren genauso wie Smart-Lautsprecher (unterstützen also Sprachbefehle und können Audio abspielen), verfügen jedoch zusätzlich über einen Bildschirm, über den du verschiedene Smart-Home-Geräte bedienen kannst.

Apple bietet keine Smart Displays an, aber du findest entsprechende Modelle von Amazon Echo Show und Google Nest.

Smarte Beleuchtung im Trend

Smarte Glühbirnen ermöglichen das Steuern einzelner Lampen oder Gruppen von Lampen. Über dein Handy kannst du Farbe, Farbtemperatur und Helligkeit dieser Lampen so einstellen, dass sie die ideale Umgebung für deine Aktivitäten schaffen. Sie sind genauso einfach zu installieren wie normale Glühbirnen.

Eine Alternative sind smarte Lichtschalter, mit dem du die vorhandenen Beleuchtungskörper in deinem Haus steuern kannst. Für die Installation eines solchen Schalters solltest du aber besser einen Fachmann beauftragen, weil mit Hochspannungsleitungen gearbeitet werden muss.

Anpassung der Beleuchtung am Smartphone

Smartes Thermostat für mehr Komfort

Mit intelligenten Thermostaten kannst du deine Klimaanlage und/oder Heizung vom Smartphone aus steuern und die Temperatur je nach Tageszeit, aktuellem Standort und dem Status anderer angeschlossener Geräte automatisch anpassen. Einige Modelle verwenden Fernbedienungssensoren, um eine gleichmäßige Beheizung und Kühlung des gesamten Hauses zu gewährleisten. Die Installation smarter Thermostate funktioniert in der Regel sehr einfach und erfordert nur ein paar wenige Bohrungen.

Reguliere die Innentemperatur über Smart Home Apps

Smart Home und Sicherheit

Eine beliebte Kategorie beim Thema Smart Home ist die Sicherheit. Mit smarten Schlössern kannst du zum Beispiel die Tür per Telefon oder Sprachbefehl ver-/entriegeln. Oder du verwaltest, ob sie permanent oder zeitlich begrenzten Zugang erlaubt. Und nicht zu vergessen: Der Zugang per Fingerabdruck. Bei den meisten Smart Locks handelt es sich übrigens um Komplettsets, die relativ einfach zu installieren sind.

Weiter geht’s mit intelligenten Türklingeln: Sie ermöglichen es, eine Person vor der Haustür zu sehen und mit ihr zu sprechen, bevor man die Tür öffnet. Du kannst dir diese Daten sogar auf dem Handy anzeigen lassen. Viele smarte Türklingeln sind mit den Kameras ihrer Mutterfirmen gekoppelt, wodurch du im Endeffekt ein ganzes Überwachungssystem erstellen kannst, das dann Bewegungen erkennen und dich benachrichtigen kann.

Smarte Schlösser und digitale Überwachung sind Teil des Smart Home Security Konzepts

Einige Innenkameras verwenden motorisierte Komponenten, um einen 360-Grad-Blick auf einen Raum zu ermöglichen. Kameras für den Außenbereich sind witterungsbeständig und teilweise sogar mit Flutlicht ausgestattet, um Einfahrten und Hinterhöfe zu beleuchten. Im einfachsten Fall kaufst du dir eine drahtlose Außenkamera, weil du sonst auf die Verkabelung achten musst.

Viele Smart-Home-Sicherheitssysteme schützen nicht nur dein Zuhause, sondern bieten auch eine Plattform für die Integration und Steuerung mehrerer Hausautomationsgeräte über eine einzige App.

Fazit

Der Aufbau eines Smart Homes erfordert viel weniger Kenntnisse, als du vielleicht denkst. Überlege dir zunächst, mit welchem Bereich du starten möchtest (nicht alles auf einmal!) und achte darauf, dass du bei den Geräten auf gleiche Standards setzt, damit es später keine Konflikte gibt. Danach kannst du dich Stück für Stück an neuen Geräten und Bereichen ausprobieren. Da immer mehr Neuerungen und Gadgets auf den Markt kommen, hast du auf jeden Fall eine spannende Auswahl und reichlich Upgrades für die Zukunft. Viel Spaß!

Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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