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USA: Handelsaufsicht ermittelt gegen Kryptobörsen

Diverse Kryptobörsen sind in den Fokus der US-Handelsaufsicht, der Federal Trade Commission (FTC), gerückt. Die Vorwürfe sind nicht bekannt. Mutmaßlich wird ihnen irreführende Werbung vorgeworfen.

Irreführende Werbung?

Die genauen Vorwürfe sind bisher nicht bekannt. Auch auf Anfrage von Bloomberg äußerte die FTC sich bisher nicht. Bekannt ist lediglich, dass „ein mögliches Verhalten bei digitalen Anlagen“ der Grund der Untersuchung sein soll. Vermutlich ist damit irreführende Werbung gemeint. Im Rahmen des Kryptobooms hatten zahlreiche Krypotbörsen enorme Werbesummen ausgegeben, um mit Influencern zu kooperieren und in der breiten Öffentlichkeit sichtbar zu werden. Nicht selten gaben Influencer dabei indirekte Investitionstipps. Hinzu kommt der Umstand, dass die Kryptoinvestitionen in der Werbung häufig stark spielerisch dargestellt wurden, was ebenfalls irreführend wirken könnte – schließlich wird am Ende echtes Geld eingesetzt.

Kryptobörsen im Fokus der Öffentlichkeit

In den Fokus der Öffentlichkeit gerückt sind die Kryptobörsen zuletzt aufgrund der Pleite von FTX. Die Kryptobörse, eine der größten weltweit, war in die Schlagzeilen geraten, da die Selbstkontrollmechanismen im Unternehmen nicht funktioniert hatten. Einlagen in Höhe von rund zehn Milliarden US-Dollar sollen veruntreut und nach Bekanntwerden der Insolvenz eine Milliarde US-Dollar in nicht autorisierten Transaktionen von der Plattform geschafft worden sein. Kunden, die über FTX investiert hatten, haben daher ihr Geld in Milliardenhöhe verloren. In der Folge wurden Forderungen nach einer stärkeren Regulierung von Krypotbörsen laut. Die meisten Kryptowährungen mussten in den letzten Monaten, mutmaßlich auch aufgrund des gewandelten öffentlichen Bildes, starke Kursverluste hinnehmen.

Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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