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VW ID. Buzz: Elektroauto führt legendären T1 Bulli in das neue Jahrhundert

Der legendäre VW T1, auch „Bulli“ genannt, genießt Kult-Status. Mit dem neu vorgestellten VW ID. Buzz verfrachtet Volkswagen den Minibus in das neue Jahrhundert und bringt eine rein elektrische Neuauflage des Klassikers an den Start. Alle Infos findet ihr in unserem Beitrag.

VW ID. Buzz als Bulli-Nachfolger

Der Name VW ID. Buzz kommt fast schon einem Geniestreich gleich, denn Autobauer VW Nutzfahrzeuge (VWN) mit Sitz in Hannover kombiniert damit die ID-Linie des Herstellers mit dem modernen Ausdruck „Buzz“, der vermutlich als jugendliche Anleihe an den „Bus“ anzustehen sehen ist.

Für VWN dürfte der Elektro-Bulli den wohl wichtigsten Modellstart des Jahres markieren, denn der legendäre T1 ist Kult. Seit der Premiere im Jahr 2017 hat man sich Zeit gelassen und bringt den voll-elektrischen Mini-Bus endlich an den Start. Optisch weist der ID. Buzz viele Parallelen zum ikonischen T1 auf, zeigt sich allerdings mit einer modernisierten Frontpartie, die für das E-Auto-Zeitalter steht. Optional ist er mit einer zweifarbigen Lackierung erhältlich.

VW ID. Buzz
Bild: VW/Martin Meiners

Die Technik des VW ID. Buzz

Rein technisch basiert der VW ID. Buzz auf dem modularen E-Antriebsbaukasten (MEB) von VW. Realisiert wird eine Leistung von 150 kW, die wie beim Original ausschließlich über die Hinterachse abgerufen wird. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 145 km/h.

Der ID. Buzz und der ID. Buzz Cargo kommen mit einer 77-kWh-Batterie (82 kWh brutto) daher. Geladen wird die Lithium-Ionen-Batterie an Wallboxen und öffentlichen Ladepunkten mit 11 kW Wechselstrom (AC). Per CCS-Stecker an einer DC-Schnellladesäule (Gleichstrom) steigt die Ladeleistung auf bis zu 170 kW. Damit kann die Batterie in nur 30 Minuten von 5 Prozent auf 80 Prozent aufgeladen werden.

Die Baureihe wird zudem mit der neuesten ID. Software künftig auch die Funktion „Plug & Charge“ bieten. Dabei authentifiziert sich der ID. Buzz per Ladestecker an kompatiblen DC-Schnellladesäulen mit dem ISO-15118-Standard und tauscht so alle erforderlichen Daten mit dem Ladepunkt aus. Das bidirektionale Laden ermöglicht es dem ID. Buzz, nicht benötigte Energie aus der Batterie ins Hausnetz des Kunden einzuspeisen (Vehicle-to-Home).

VW ID. Buzz
Bild: VW/Martin Meiners

Modernes Innenleben und gutes Handling

Da sich der Akku der VW ID. Buzz-Modelle im Boden befindet, wird so der Schwerpunkt abgesenkt, was dem Handling zugutekommt. Im Innenraum setzt der E-Bulli auf ein modernes Auftreten samt reichhaltigem Platzangebot vorn und hinten. Fünf Personen haben im loungeartigen, freundlichen Ambiente der Bus-Version reichlich Raum, während im Kofferraum 1.121 Liter Volumen zur Verfügung stehen. Wird die zweite Sitzreihe umgeklappt, steigt das Ladevolumen auf bis zu 2.205 Liter.

Der VW ID. Buzz Cargo richtet sich vermutlich eher an Firmen und Gewerbetreibende und zeigt sich noch variantenreicher. Er bietet die Wahl zwischen zwei oder drei Sitzplätzen vorn und verfügt über eine feste Trennwand zum 3,9 m³ großen Laderaum. Damit sollen laut Angabe von VW zwei Europaletten mit Ladung quer eingeladen werden können.

VW ID. Buzz
Bild: VW/Martin Meiners

An der Oberseite des Lenkrades zeigt ein 5,3 Zoll großes Display Geschwindigkeit und weitere Werte an. Je nach Modell befindet sich in der Mitte zudem ein 10 Zoll oder ein 12 Zoll Touchscreen, der zu Apple CarPlay und Android Auto kompatibel ist. Insgesamt finden sich ganze acht USB-C-Ports im ID. Buzz, die sich rechts vom Lenkrad, in der Beifahrertür, in den Schiebetüren und im Laderaum befinden. Ein Qi-Ladepad wird ebenfalls geboten.

Preise und Verfügbarkeit

Der VW ID. Buzz und der ID. Buzz Cargo sollen bereits im Mai 2022 in den Vorverkauf gehen und noch im Herbst dieses Jahres auf den Markt kommen. Den Auftakt bildet der VW ID. Buzz 01 mit fünf Sitzen und 1.121 Litern Kofferraum-Volumen, weitere Modelle mit sechs und sieben Sitzen sollen später folgen. Details zu den Preisen hat Volkswagen noch nicht genannt.

Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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