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YouTube: 4K-Auflösung bald kostenpflichtig?

Nutzende berichten auf Twitter und in anderen sozialen Medien von Änderungen in der YouTube-App. Google testet offenbar die Einführung einer Premiumversion, mit welcher die 4K-Auflösung von Videos kostenpflichtig wird. Das Feedback ist negativ.

4K bald nur in der Premiumversion?

Erste Hinweise darauf, dass YouTube 4K-Videos bald nur noch in der Premiumversion zugänglich machen wird, gab es bereits vor einigen Tagen, als erste Screenshots auf Reddit auftauchten. Kurz darauf wurden auch auf Twitter Screenshots von YouTube geteilt, die auf einen breiter angelegten Test seitens Google hindeuten. Auffällig ist dabei, dass die Aufforderung, die Premiumversion zu kaufen, um 4K-Videos sehen zu können, bisher ausschließlich auf Apple-Geräten angezeigt wurden. Berichte über einen entsprechenden Test in Android-Anwendungen gibt es bisher nicht.

Die Screenshots sowie die Kommentare der Betroffenen weisen darauf hin, dass die 4K-Version nicht separat, sondern nur im Rahmen eines Premiumabso freigeschaltet werden kann. Enthalten sind hier auch Werbefreiheit, eine Downloadmöglichkeit für alle Videos auf der Plattform sowie die Möglichkeit, die Wiedergabe von Videos auf dem Smartphone bei nicht im Vordergrund geöffneter YouTube-App fortzusetzen. Der Preis für die Premiumversion liegt derzeit bei 11,99 Euro pro Monat.

Unzufriedenheit mit Paywall

Diskussionen auf Reddit sowie auf Twitter zeigen, dass die Nutzenden mit dem Verschwinden der 4K-Videos aus der kostenlosen Version von YouTube keineswegs einverstanden sind. Bereits in der Vergangenheit war vielfach Unmut hinsichtlich Googles Entscheidungen bezüglich YouTube geäußert worden. Besonders die Abschaffung des Dislike-Buttons hatte breite Kritik hervorgerufen. Google hatte sich davon jedoch nicht beeindrucken lassen und die eigene Entscheidung nicht rückgängig gemacht. Im nun vorliegenden Fall bleibt die weitere Entwicklung abzuwarten – es ist jedoch nicht unbedingt damit zu rechnen, dass Google sich von Nutzendenprotesten wird umstimmen lassen, wenn die Testergebnisse aus Konzernsicht positiv sind.

Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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