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Hier gibt es beim Einkaufen Geld zurück: Die besten Cashback-Programme

Cashback liegt voll im Trend – Viele große Unternehmen wie Canon, Sony oder LG bieten ihren Kunden von Zeit zu Zeit Cashback-Programme an. Es gibt aber auch Portale, die eine Vielzahl an Shops unter einem Dach vereinen und getätigte Online-Einkäufe mit einer anteiligen Rückvergütung belohnen. Eine Cashback-Aktion sollte keinesfalls mit der freiwilligen Geld-zurück-Garantie einiger Händler verwechselt werden. Bei Letzterer wird vom Widerrufsrecht Gebrauch gemacht, wodurch das Produkt zurückgesendet werden kann, um den Kaufpreis zurück zu erhalten.

Es gibt viele Möglichkeiten, um beim Online-Shopping Geld zu sparen. Neben Gutscheinen, Rabatt- oder Aktionscodes, Preisvergleichsportalen und Treueaktionen, etablieren sich zunehmend sogenannte Cashback-Programme. Vergleichbar ist das zum Beispiel mit dem weitverbreiteten Payback-Punktesystem, welches sich aber hauptsächlich im Offline-Handel ansiedeln lässt. Der Nutzer sammelt beim Einkaufen Punkte und kann diese in Prämien oder Rabatte eintauschen – aber auch in Bargeld. Wie das geht? Das erklären wir in diesem Beitrag. Ähnlich verhält es sich auch in der digitalen Welt. Nur, dass bei Cashback-Programmen der Umweg über das “Punkte-Sammeln” meist entfällt und der Bonus nach dem Einkauf in Form von Bargeld auf einem physischen Konto des Käufers landet.

Derzeit gibt es viele Cashback-Anbieter auf dem Markt. Nicht nur große Unternehmen setzen auf diese Art des Treueprogramms, es gibt auch Portale, die auf dieser Geschäftsidee aufbauen und die Angebote vieler Online-Shops listen.

Unter der Lupe: Wie funktioniert ein Cashback-Portal?

Im Endeffekt steckt hinter einem Cashback-Programm ein ganz simples Prinzip. Im ersten Schritt erstellt der Nutzer in der Regel einen Account auf dem jeweiligen Cashback-Portal. Nach erfolgreicher Anmeldung kann nun ein Shop per Klick auf der Seite des Anbieters ausgewählt werden. Alternativ dazu, stellen einige Portale auch Apps zur Verfügung, um diesen Vorgang zu erleichtern. Der Käufer wird auf den Shop weitergeleitet und kann, wie gewohnt, seinen Einkauf tätigen. Nach erfolgreichem Abschluss des Bestellvorgangs wird der Einkauf vom Shop erfasst und der Betreiber des Cashback-Portals, erhält eine Provision vom Shopbetreiber oder Hersteller, die zum Teil an den Käufer ausgeschüttet wird. Gern wird in diesem Zusammenhang von einer Win-Win-Win-Situation gesprochen, da sich jedem Teilnehmer, dem Käufer, dem Cashback-Portal und dem Inhaber des Shops, bei diesem Vorgang Vorteile bieten.

Was sind Multi-Cashback-Programme?

Cashback-Portale gibt es wie Sand am Meer. Einige haben sich auf Dienstleistungen spezialisiert, wie zum Beispiel Versicherungen oder Reisen, manche setzen ihr Steckenpferd auf große Vielfalt und wiederum andere bedienen einzelne Produktsparten. Im Folgenden stellen wir einige Multi-Cashback-Programme vor.

Cashback bei Vergleichsportalen

Verivox oder Check24 zählen wohl zu den bekanntesten Vergleichsportalen in Deutschland. Die Plattformen fungieren als reiner Mittler zwischen dem Anbieter und dem Endkunden. Auf beiden Portalen lassen sich vor allem Preise von immer wiederkehrenden Fixkosten gegenüberstellen, wie zum Beispiel Strom- und Handytarife, diverse Versicherungen aber auch Reisen, Haushaltsgeräte und Finanzprodukte. Dem Interessenten werden anhand von zuvor eingegebenen Daten verschiedene Lösungen im direkten Vergleich gegenübergestellt. Bei einigen Angeboten winkt dem Kunden ein Cashback, der von Fall zu Fall unterschiedlich ausfällt, und je nach Angebot, an verschiedene Bedingungen geknüpft ist.

DeutschlandCard

Mit der DeutschlandCard lassen sich bei jedem Einkauf bei teilnehmenden Partnerunternehmen, wie zum Beispiel EDEKA, Netto, Esso, einigen Apotheken sowie diversen Online-Shops Punkte sammeln. Pro 2 Euro Einkaufswert wird ein Punkt gutgeschrieben. Die Teilnahme an diesem Programm ist kostenfrei, eine Registrierung wird aber vorausgesetzt, da eine Karte beantragt werden muss. Die erhaltenen Punkte lassen sich direkt auf der DeutschlandCard App oder über eine Weboberfläche einsehen und verwalten. Dabei ist es möglich, sich das Guthaben ab einem Kontostand von 100 Punkten beim nächsten Einkauf gegenrechnen zu lassen oder gegen Prämien wie Gutscheine, diverse Artikel oder im Rahmen einer Buchung beim Reiseveranstalter sonnenklar einzutauschen. Ebenfalls ist es möglich, die Beträge an eine gemeinnützige Organisation zu spenden. Die App bietet außerdem den Vorteil, an diversen Gewinnspielen teilnehmen zu können oder weitere sogenannte E-Coupons zu erhalten.

LetyShops auf internationaler Ebene

Bei LetyShops handelt es sich um einen reinen internationalen Cashback-Service, der eine Brücke zwischen dem Endkunden und dem Händler schlägt. Dabei wird jeder Kauf, der über die Plattform getätigt wird, im Anschluss mit einem Cashback-Bonus belohnt. Dabei kann die Zeit bis zur Auszahlung variieren. Der einzige Nachteil, der sich für den Kunden ergibt, ist die begrenzte Anzahl an Shops, für die vom Betreiber Cashback-Aktionen angepriesen werden. Allerdings gibt es auf dem Portal derzeit rund 2.400 Shops (Stand April 2020), aus denen man wählen kann. So hält sich das Problem der Auswahl auch in Grenzen. Darunter befinden sich nicht nur namhafte Händler wie Saturn, Zalando & Co., sondern auch kleinere Hersteller aus allen möglichen Bereichen.

Deutschlands Spitzenkandidaten Shoop und GETMORE

Mit einer Auswahl von je über 2.000 Partnershops innerhalb Deutschlands bieten Shoop und GETMORE neben einem nahezu grenzenlosen Online-Shopping-Erlebnis, auch die Möglichkeit, Geld durch Cashback zurück zu holen. Einmal registriert und eingeloggt, können die teilnehmenden Shops und Anbieter über die jeweilige Benutzeroberfläche aufgerufen werden. Beide Portale weisen eine DSGVO-konforme Datenverarbeitung auf, was innerhalb der EU natürlich notwendig, aber bei Cashback-Portalen, die auf internationaler Ebene agieren, eher selten der Fall ist. Eine Auszahlung des angehäuften Guthabens auf ein bestehendes Bank- oder PayPal-Konto (bei Shoop auch über Bitcoin) ist bereits ab geringen Beträgen möglich (GETMORE ab 0,01 € und Shoop ab 1,00 €). Zudem lässt sich das Guthaben bei beiden Anbietern auch in Gutscheine umwandeln, die bei verschiedenen Shops eingelöst werden können. GETMORE bietet darüber hinaus die Möglichkeit, das eingenommene Geld für einen guten Zweck zu spenden. Beide Plattformen haben diverse Auszeichnungen für ihren Service erhalten.

Mit der GETMORE Mastercard können Kunden sogar bei jedem Einkauf – auch außerhalb der Online-Shoppingwelt – Cashback sammeln. Wie das funktioniert?

Mit der Kreditkarte von Cashback profitieren

Eine weitere Möglichkeit Cashback-Guthaben zu erhalten sind Kreditkarten. Abseits des Online-Handels locken diverse Kreditinstitute sowie Unternehmen, die Kreditkarten bereitstellen, ebenfalls mit Cashback-Aktionen. Dabei handelt es sich um eine Rückvergütung, meist zwischen einem und drei Prozent des Umsatzes, welche nach jedem Einkauf bei teilnehmenden Partnern dem Konto direkt oder in der Abrechnung des Folgemonats gutgeschrieben wird.

Amazon-Kreditkarte

Hier treffen Onlinewelt und die Realität aufeinander. Die Kreditkarte vom Onlinehändler Amazon gibt es gleich in zwei Varianten. Die konventionelle Amazon-Visa-Karte ist im ersten Jahr kostenlos, die Prime-Kreditkarte auch darüber hinaus. Für letztere ist jedoch eine Amazon-Prime-Mitgliedschaft erforderlich. Dabei gewährt das Bonusprogramm einen Cashback von bis zu drei Prozent des Einkaufswertes für Einkäufe auf dem eigenen Portal. Die Rückvergütung bei anderen Händlern liegt in der Regel bei 0,5 Prozent. Angegeben wird dieser Wert in Punkten, wobei 100 Punkte einem Euro entsprechen. Der Nachteil dieser Kreditkarte liegt darin, dass andere Leistungen wie Bezahlung oder Bargeldabhebung mit höheren Gebühren zu Buche schlagen. Für regelmäßige Amazon-Besteller kann die Amazon-Kreditkarte jedoch eine lukrative Wahl sein.

DKB-Kreditkarte

Mit bis zu 20 Prozent Cashback-Bonus bei der Nutzung der Kreditkarte (DKB Cash) wirbt die Deutsche Kreditbank. Diese Aktion betrifft jedoch nur Käufe in teilnehmenden Online-Shops und nicht die Zahlungen in Geschäften vor Ort. Die Anzahl der teilnehmenden Partner ist mit rund 50 Unternehmen relativ überschaubar, jedoch befinden sich darunter einige große und namhafte Online-Händler wie Saturn, OTTO oder Hagebau. Der rückvergütete Betrag variiert jedoch, je nach Händler. So locken auch manche Partner mit fixen Beträgen pro Einkauf. Die Teilnahme an diesem Programm ist für Inhaber einer Visa-Kreditkarte relativ einfach: Es wird lediglich noch ein Onlinekonto bei der DKB benötigt, um vom Cashback profitieren zu können. Die Gutschrift der Beträge erfolgt monatlich direkt auf das mit der Karte verknüpfte Konto.

Apple Card

In den USA bereits seit Ende des ersten Quartals 2019 erhältlich, lässt die Apple Card hierzulande noch auf sich warten. Die digitale Kreditkarte ist mit dem unternehmenseigenen Service Apple Pay verbunden. Das bietet den Vorteil, dass ein Einkauf in Geschäften, die noch keine Abrechnung über App-Bezahldienste anbieten, bezahlt werden kann. Bei jedem Einkauf mit der Apple Card erhält der Karteninhaber bis zu 3 Prozent (je nach Händler) des Umsatzes als Cashback zurück. Durch die Echtzeit-Verbindung mit der App besteht die Besonderheit, dass die Cashback-Auszahlung nicht in monatlichen Intervallen, wie bei den meisten Kreditinstituten üblich, sondern direkt erfolgt. Darüber hinaus kann der Inhaber der digitalen Variante auch eine physische Kreditkarte beantragen. Laut Apple sollen Grundgebühren und Transaktionskosten entfallen, wodurch die Nutzung der Karte selbst kostenlos ist. Dank der Zusammenarbeit mit Mastercard und Goldman Sachs kann weltweit damit bezahlt werden. Aufgrund regulatorischer Hürden könnte sich aber der Marktstart in Deutschland noch auf unbestimmte Zeit verzögern. Jedoch steht, Apple-CEO Tim Cook zufolge, die Expansion in Europa weit oben auf der Agenda.

Unternehmensindividuelle Cashback-Aktionen

Natürlich bieten Cashback-Aktionen einen Kaufanreiz für den Kunden und das wissen Unternehmen auch. Dadurch bieten sich nicht nur dem Kunden Vorteile, sondern auch dem Vertreiber bzw. dem Hersteller selbst. Verkaufszahlen können gesteigert werden, ohne der Marke zu schaden oder den Wert der Produkte zu beeinträchtigen. Umfragen ergeben, dass die Mehrheit der Käufer einer Marke entsagen würden, wenn das Cashback-Angebot eines anderen Herstellers überzeugend genug wäre. Zudem verzeichnen Unternehmen währenddessen im Schnitt einen Umsatzanstieg von über 30 Prozent und auch die Kaufbereitschaft der Verbraucher steigt wesentlich. Das sind auch die Gründe dafür, weshalb neben Multi-Cashback-Plattformen auch Nischen-Portale oder die Hersteller selbst auf die Möglichkeit von Cashback-Aktionen zurückgreifen. Daraus resultieren günstigere Preise für den Endkunden und eine Steigerung des Gewinnpotenzials des Unternehmens – eine klassische Win-Win-Situation. Deshalb möchten wir an dieser Stelle ein paar interessante Anlaufpunkte vorstellen.

Cashback namhafter Hersteller und Unternehmen

Wie schon erwähnt, werden Cashback-Programme nicht nur über Multichannel-Plattformen angeboten, auch die Hersteller selbst profitieren von wachsenden Verkaufszahlen durch solche Aktionen, indem sie mit einer direkten Rückvergütung werben. Dazu zählen vor allem weltbekannte Marken, wie zum Beispiel Canon, Samsung oder Sony, die immer wieder Cashback-Aktionen starten.

In den meisten Fällen sind diese Geld-zurück-Aktionen jedoch an Bedingungen geknüpft. Oftmals ist es notwendig, das Produkt beim Hersteller zu registrieren, wofür in der Regel ein Online-Account notwendig ist. Dabei willigt der Käufer oftmals ein, Werbematerial oder einen periodisch erscheinenden Newsletter zu erhalten. Ebenso muss zur Verifizierung des Kaufs meist eine Kopie des Kaufbelegs eingesendet werden. Dennoch lohnen sich einige Cashback-Optionen der Unternehmen durchaus.

Hersteller mit wiederkehrenden Cashback-Aktionen:

Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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Simon

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