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LG V30: Das Smartphone mit Quad-DAC, F1.6- & Weitwinkellinse im Test

Mit dem LG V30, das vor Kurzem auf den Markt gebracht wurde, erweitert LG seine erfolgreiche V-Serie um ein weiteres High-End-Smartphone. Beworben wird das knapp 890 Euro teure Smartphone vor allem mit vielen Neuerungen. So wird auf das zweite Display, das die V-Serie bisher kennzeichnete, verzichtet. Herausgehoben werden die „Kino-Kamera“ sowie der Quad-DAC des des neuen V-Smartphones. Inwieweit die vollmundigen Versprechen gehalten werden können, soll der folgende Praxistest zeigen.

Design und Verarbeitung

Das mit einem Gewicht von 158 Gramm überraschend leichte Smartphone liegt gut in der Hand. Mit Maßen von 151,7 x 75,4 x 7,3 Millimetern weist es die optimale Größe für ein Smartphone auf. Es passt in eine Hand, bietet genügend Freiraum und kann problemlos in der Hosentasche untergebracht werden. Weiterhin auffällig ist das riesige Display, das das Design der Frontseite eindeutig dominiert. Die Ecken des Touchscreens sind hierbei ebenso abgerundet wie die Ecken des Gehäuses. Bereits auf den ersten Blick drängt sich ein Vergleich mit dem Topmodell Galaxy S8 aus dem Hause Samsung auf, da die beiden Handys hinsichtlich der Größe und des Designs recht ähnlich sind. Das Display stellt hier einen markanten Unterscheidungpunkt dar: Während es beim S8 um den Rand des Smartphones gebogen ist und diesen dadurch „unsichtbar“ macht, ist dies beim V30 nicht der Fall. Der Rand des Handys ist zwar recht dünn, wird jedoch nicht vom Display eingenommen. Hierdurch wirkt das V30 zwar weniger extravagant, in der Handhabung könnten sich jedoch Vorteile ergeben, was vor allem darauf zurückzuführen ist, dass die meisten Nutzer an ein derartiges Display gewöhnt sind.

Die Vorder- und Rückseite selbst sind indes nicht so extrem abgerundet wie beim Pendant von Samsung. Optisch weiß das LG V30 vollends zu überzeugen. Es wirkt enorm hochwertig, fühlt sich gut an und sieht trotz seines eher funktionalen Designs sehr edel aus. Auch hinsichtlich der Verarbeitung finden sich auf den ersten Blick keine Schwachstellen. Das gesamte Smartphone wirkt sehr stabil und gut verarbeitet. Alle Ecken und Kanten sind angenehm abgerundet. Bei genauerem Hinschauen zeigt sich jedoch ein winziger Spalt zwischen Metall und Glas auf der Vorderseite. Sicherlich handelt es sich hierbei nicht um einen Verarbeitungsfehler, sondern um ein gewolltes Detail, das der Unterbringung einzelner Komponenten dient. Dennoch ist diese Lösung eher suboptimal, da dieser Spalt sich als Sammelort für Staub und andere ungewünschte Stoffe anbietet. Ein Eindringen des Staubs ins Innere des Smartphones kann jedoch ausgeschlossen werden, da es staub- und wasserfest ist, was durch IP68 zertifiziert wurde.

Auf der Rückseite des V30 ist der Powerbutton mit integriertem Fingerabdrucksensor zu finden. Dieser wirkt dort sehr gut platziert, da er ohne jedes Problem erreicht und bedient werden kann. Die Schwierigkeit der Unterbringung dieses Knopfes wurde hier sowohl aus praktischen als auch aus ergonomischen Gesichtspunkten heraus ideal gelöst. Unangenehm fällt lediglich ein leicht plastikartiges Geräusch beim Betätigen des Buttons auf. Dieser Kritikpunkt sollte jedoch niemanden vom Kauf abhalten, da er auch bei vergleichbaren Produkten der Konkurrenz gegeben ist.

Display

Wie bereits erwähnt dominiert das recht große Display die gesamte Vorderseite des LG V30. Es ist hochwertig verarbeitet, verfügt über abgerundete Ecken und ist aus designtechnischer Sicht sehr gut gestaltet worden. Es handelt sich beim Display um einen FullVision-Screen mit einer Bildschirmdiagonale von 6 Zoll im 18:9-Format.

LG setzt auch beim V30 weiterhin auf die in die Kritik geratenen OLED-Displays. Prinzipiell ist zu sagen, dass diese nicht unbedingt schlechter sein müssen als andere Displays. Dennoch erreichen sie irgendwann eine Leistungsgrenze, die von Konkurrenzprodukten überschritten werden könnte. LG entscheidet sich dennoch weiterhin für diese Art des Displays. Letztendlich stellt sich hier die Frage, inwieweit ein „besserer“ Standard als OLED in der Praxis wirklich benötigt wird, wenn auch OLED zu mehr als nur ausreichenden Ergebnissen führt.

Selbstverständlich muss im Rahmen dieses Tests jedoch auch auf die Schwächen des eingesetzten OLED-Displays hingewiesen werden. Diese ergeben sich vor allem hinsichtlich der Blickwinkelstabilität. Das von Werk aus eher gelbliche Weiß erhält schnell einen leichten Blauton. An diesem Punkt zeigt sich, was neuere Lösungen besser machen könnten als OLED. Ob der Nutzer sich in der Praxis am bläulichen Weiß stört, ist jedoch eine andere Frage. Bei einem High-End-Smartphone kann sich ein anspruchsvoller Kunde daran stören, den meisten wird es jedoch vermutlich nicht auffallen.

Hinsichtlich aller anderen Testpunkte weiß das Display jedoch zu überzeugen. So löst es mit 2.880 x 1.440 Pixeln auf und bietet eine extrem scharfe Darstellung aller angezeigten Inhalte. Auch die Helligkeit von ca. 430 cd pro Quadratmeter ist für ein OLED-Display erstaunlich hoch. Kontrast, Schwarzwert und Farbdarstellung wissen ebenso zu überzeugen. Darüber hinaus ist es dem Nutzer möglich, einige Einstellungen zu individualisieren. So erhält er beispielsweise die Möglichkeit, Farbtemperatur und -intensität manuell einzustellen. Er hat hier die Wahl zwischen einer vollkommen manuellen Einstellung und der Auswahl vorgefertigter Profile.

Neu ist die Always-on-Display-Funktion des LG V30. Auch im gesperrten Zustand werden Datum, Uhrzeit, Akkustand und verpasste Benachrichtigungen permanent angezeigt. Die Steuerung des Mediaplayers wie etwa Spotify sowie das Starten der Kamera und der Notiz-App ist ebenso möglich wie das Ak-/Deaktivieren von WLAN, Bluetooth, Taschenlampe und der Wechsel des Benachrichtigungsmodus.

Weiterhin positiv fällt die Unterstützung von HDR10 bei bestimmten Anwendungen auf. Vor allem beim Streaming fällt dies enorm positiv auf, da die Bildqualität so weiter verbessert werden kann.

Insgesamt stellt das Display in jedem Falle ein Highlight des neuen V-Smartphones dar. Es dominiert die Optik der Frontseite, ist für ein OLED-Display extrem leistungsfähig, weist nur eine echte Schwachstelle auf und kann mit vielen positiven Punkten überzeugen.

Kamera

Der Kamera kommt in diesem Test eine besondere Bedeutung zu, da sie von LG offensiv beworben wird. So soll es mit der Videokamera möglich sein, Videos in Kinoqualität zu produzieren. Sollte sich herausstellen, dass dies wirklich möglich ist, handelt es sich um eine wahre Revolution.

Zunächst zu den kalten Fakten: Das V30 verfügt erwartungsgemäß über eine Dual-Kamera mit Weitwinkel und normaler Brennweite. Während die Weitwinkelkamera Fotos mit 13 Megapixeln schießt und über eine f/1.9-Blende verfügt, bietet die Kamera bei normaler Brennweite 16 Megapixel sowie eine f/1.6-Blende. Diese Blende soll auch bei ungünstigen Umweltbedingungen für hochwertige Fotos sorgen.

Im Gegensatz zu den Vorgängermodellen verfügt die Kamera des V30 über eine Abdeckung aus Glas. Gegenüber der Kunststoffabdeckung der Linsen der Vorgänger ist dies ein echter Fortschritt. Die Farbabdeckung wird durch das Glas ebenso deutlich verbessert wie die allgemeine Bildqualität. Weiterhin sind eine optische und elektronische Bildstabilisierung sowie Laser-Autofokus zu finden.

Nun zum Test: Die Weitwinkellinse erweist sich als überaus interessant, da sie die fotografischen Möglichkeiten des Smartphones enorm erweitert. Besonders auffällig ist dieser Umstand, wenn ein Motiv sowohl mit normaler Brennweite als auch mit der Weitwinkellinse aufgenommen wird. Im direkten Vergleich zeigt sich, dass ein Motiv auf unterschiedliche Weisen aufgenommen anders wirken kann. Für Hobby-Fotografen stellt die Weitwinkellinse also mit Sicherheit ein interessantes Detail dar.

Generell sind die bei Tag aufgenommenen Fotos meist sehr gut. Auf den ersten Blick wirken sie hochwertig und stellen absolut zufrieden. Beim Zoomen stellt sich jedoch eine fehlende Detailschärfe heraus. Für gewöhnliche Fotos, die unterwegs aufgenommen werden, wird eine solche Detailschärfe nicht benötigt, was alleine dadurch bewiesen ist, dass die aufgenommenen Fotos bei oberflächlicher Betrachtung absolut tadellos wirken. Soll die Kamera des V30 jedoch für professionelle Zwecke eingesetzt werden, könnte das Ergebnis den Nutzer enttäuschen. Samsung und Google bieten hier bessere Lösungen an.

Weist das Motiv hohe Kontraste auf, kann der HDR-Modus genutzt werden, der dennoch für ansehnliche Fotos sorgt. Die Resultate sind hervorragend. Negativ fällt jedoch auf, dass es enorm lange dauert, bis ein solches Foto gespeichert ist. Im Test vergeht mitunter eine ganze Sekunde, bis ein HDR-Foto aufgenommen ist.

Tests im Dunkeln zeigen, dass die Kamera bei schlechter Belichtung zwar durchaus Fotos produzieren kann, diese sind jedoch nicht sonderlich hochwertig. Das Ergebnis ist nicht katastrophal. Fehlt der Vergleich mit anderen Kameras, könnte es sogar für recht ordentlich gehalten werden. Vergleicht man die Fotos jedoch mit solchen, die von Google- oder Samsung-Smartphones unter gleichen Bedingungen aufgenommen wurden, enttäuschen die Ergebnisse, die das V30 produziert. Bei Nacht oder bei schummriger Beleuchtung können also keine Höchstleistungen erwartet werden. Die Bilder sind zum Teil überbelichtet, wenig detailreich und weisen ein leichtes Rauschen auf.

Da wir die Bilder im Blog nur in komprimierter Form darstellen, könnt ihr bei Interesse auch die Originalbilder herunterladen.

Besonders beworben wird, wie bereits erwähnt, die Videokamera. Im Test fällt es zunächst schwer, die Extrafunktionen des Kinomodus zu finden und zu bedienen. Sie sind versteckt und lassen sich kaum intuitiv bedienen. Sind sie jedoch gefunden und nach einigen Schwierigkeiten auch bedienbar gemacht, zeigt sich, dass die Videokamera tatsächlich ein Novum darstellt. Die integrierte Bildstabilisierung sorgt dafür, dass leichtes Zittern ausgeglichen wird, was für hochwertige Videoaufnahmen ohne verwackelte Sequenzen sorgt. Das typische Erscheinungsbild amateurhafter Aufnahmen lässt sich somit tatsächlich nicht mehr finden. Ob die Videos aufgrund der Wackelfreiheit tatsächlich kinoreif sind, ist jedoch eine andere Frage. Dennoch lässt sich festhalten, dass das Versprechen, sofern es als bildhaft ausgesprochen und nicht wörtlich gemeint angesehen wird, durchaus erfüllt wird – die aufgenommenen Videos sind wesentlich hochwertiger als die Videos, die sich mit herkömmlichen Smartphonekameras aufnehmen lassen.

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Negativ anzumerken ist jedoch, dass die Bildstabilisierung bei UHD sowie bei einer Aufnahme von mehr als 60 Bildern pro Sekunde nicht verwendet werden kann. Dieser Umstand ist sehr schade, da die Funktion komplett überzeugt.

Absolut positiv überraschend fällt der Ton der Videos auf. LG bietet zahlreiche Möglichkeiten, die Audioqualität der Videos zu verbessern. So lässt sich der Ton beliebig variieren und auf höhere Levels heben. Kein anderes Smartphone auf dem Markt bietet diese Möglichkeit.

Sound

Hinsichtlich der Musikwiedergabe erzielt das V30 durchschnittliche Ergebnisse. Schade ist der Umstand, dass lediglich ein Mono-Lautsprecher existiert. Da dieser eine Lautsprecher schnell unabsichtlich mit einem Finger abgedeckt ist, fällt das Nichtvorhandensein eines zweiten Exemplars negativ, um nicht zu sagen nervig, auf.

Wird jedoch mit Kopfhörern Musik gehört, wird eine störungsfreie, sehr gute Audioqualität erreicht. Auch der Quad-DAC, ein rausch- und klirrarmer Digital-Analog-Wandler, trägt zum sehr guten Audioerlebnis bei. Um diesen Wandler nutzen zu können, müssen jedoch kabelgebundene Kopfhörer verwendet werden. Hier lassen sich auch unterschiedliche Einstellungen vornehmen um den Sound detaillierte oder raumfüllender wirken zu lassen. Die Soundqualität verbessert sich dadurch hörbar. Hervorzuheben ist an dieser Stelle auch, dass LG hochwertige In-Ear-Kopfhörer von Bang & Olufsen beilegt.

System und Performance

Im Gegensatz zum Vorgänger setzt LG beim V30 auf einen aktuellen Prozessor. Mit dem Snapdragon 835 trifft der Hersteller eine gute Wahl. In Kombination mit dem 4 GB großen Arbeitsspeicher wird eine sehr gute Performance erreicht. Auch bei anspruchsvollen Spielen zeigt das LG V30 keinerlei Schwächen. Für Gamer ist dies in Kombination mit dem extrem großen Display besonders interessant – das Spielen auf dem LG V30 ist ein Erlebnis der besonderen Art, das dringend empfohlen wird.

Als Betriebssystem kommt Android 7.1.2 zum Einsatz, was recht schade ist. Ein Update auf Android Oreo wird im nächsten Jahr zwar folgen, kommt dann jedoch relativ spät. Es wäre LG durchaus zuzumuten gewesen, das neue Betriebssystem direkt zum Verkaufsstart zu integrieren.

Wie bei jedem LG-Smartphone wird eine angepasste Androidversion eingesetzt. Diese fällt jedoch nicht unbedingt positiv auf. Die Anpassungen scheinen eher zu einer Verschlechterung des Betriebssystems zu führen. So wirkt die Sortierung der Apps beispielsweise chaotisch, die Floatingbar ist nicht vom Werk aus aktiviert und Korrekturvorschläge werden von der Tastatur nicht übernommen, sondern müssen manuell angewählt werden. Hier hätte man durchaus bessere Lösungen finden können.

Eine Gesichtserkennung zum Entsperren wurde in die Frontkamera integriert. Im Test funktioniert sie tadellos. Wer auf die Gesichtserkennung verzichten will, kann sie einfach deaktivieren, was ebenfalls positiv ist, da ein durchaus beträchtlicher Teil der Smartphonennutzer in Deutschland dieser Funktion kritisch gegenübersteht. Technikenthusiasten müssen dennoch nicht auf die schnelle Entsperrung verzichten.

Prinzipiell ist die Performance sehr positiv herauszuheben, während das System als eher mittelmäßig zu bezeichnen ist. Es bleibt abzuwarten, wann und mit welchen Anpassungen Android Oreo auf das V30 kommen wird.

Benchmarks

wdt_ID Smartphone OpenGL Manhattan OpenGL Car Chase T-Rex
1 Moto X Force 11,0 7,3 42,0
2 Neffos C5 Max 4,4 2,1 0,0
3 UMi London 0,0 0,0 7,3
4 Gigaset GS160 3,4 0,0 11,0
5 Sony Xperia XZ 46,0 20,0 59,0
6 Kodak Ektra 9,6 0,0 35,0
7 Huawei Mate 9 32,0 14,0 60,0
8 Huawei Nova 10,0 3,6 22,0
9 BQ Aquaris X 9,6 3,5 22,0
10 Neffos X1 11,0 3,9 22,0
Smartphone OpenGL Manhattan OpenGL Car Chase T-Rex
wdt_ID Smartphone Sling Shot Sling Shot Extreme Ice Storm Unlimited Ice Storm Extreme
1 Moto X Force 1.348 0 0
2 Neffos C5 Max 284 6.816 4.361
3 UMi London 0 2.827 1.951
4 Gigaset GS160 161 3.710 2.333
5 Sony Xperia XZ 2.416 0 0
6 Kodak Ektra 1.023 15.606 9.343
7 Huawei Mate 9 2.688 29.138 13.288
8 Huawei Nova 461 13.637 8.091
9 BQ Aquaris X 847 13.986 8.335
10 Neffos X1 481 9.294 5.486
Smartphone Sling Shot Sling Shot Extreme Ice Storm Unlimited Ice Storm Extreme
wdt_ID Smartphone Score
1 Moto X Force 4.115
2 Neffos C5 Max 2.892
3 UMi London 2.475
4 Gigaset GS160 2.600
5 Sony Xperia XZ 5.550
6 Kodak Ektra 3.975
7 Huawei Mate 9 6.431
8 Huawei Nova 4.594
9 BQ Aquaris X 4.889
10 Neffos X1 3.183
Smartphone Score
wdt_ID Smartphone AnTuTu Score
1 Moto X Force 22.297
2 Neffos C5 Max 37.569
3 UMi London 22.297
4 Gigaset GS160 29.251
5 Sony Xperia XZ 33.943
6 Kodak Ektra 84.997
7 Huawei Mate 9 139.020
8 Huawei Nova 63.206
9 BQ Aquaris X 66.149
10 Neffos X1 45.024
Smartphone AnTuTu Score
wdt_ID Smartphone Single-Core Multi-Core
1 Moto X Force 2.719 2.618
2 Neffos C5 Max 1.063 1.563
3 UMi London 685 1.146
4 Gigaset GS160 820 1.298
5 Sony Xperia XZ 3.585 3.271
6 Kodak Ektra 2.167 3.731
7 Huawei Mate 9 3.270 4.519
8 Huawei Nova 1.433 2.661
9 BQ Aquaris X 1.444 2.279
10 Neffos X1 1.205 2.164
Smartphone Single-Core Multi-Core
wdt_ID Smartphone Score
1 Moto X Force 2.803
2 Neffos C5 Max 2.697
3 UMi London 2.162
4 Gigaset GS160 1.794
5 Sony Xperia XZ 4.569
6 Kodak Ektra 5.869
7 Huawei Mate 9 7.316
8 Huawei Nova 3.325
9 BQ Aquaris X 3.461
10 Neffos X1 2.914
Smartphone Score
wdt_ID Smartphone Single-Core Multi-Core
1 Moto X Force 1.115 4.376
2 Neffos C5 Max 602 2.468
3 UMi London 371 1.064
4 Gigaset GS160 535 1.493
5 Sony Xperia XZ 1.626 3.872
6 Kodak Ektra 1.648 4.053
7 Huawei Mate 9 1.934 5.998
8 Huawei Nova 830 3.004
9 BQ Aquaris X 921 4.495
10 Neffos X1 731 2.738
Smartphone Single-Core Multi-Core

Akku

Der Akku des LG V30 kann als durchschnittlich bezeichnet werden. Er fasst insgesamt 3.300 mAh, ist nicht wechselbar und kann sowohl über USB-C-Port als auch drahtlos geladen werden. Dank der Quick-Charge-Unterstützung ist er vergleichsweise schnell aufgeladen, was im Alltag sehr von Vorteil ist.

Im Test hält der Akku meist knapp 2 Tage. Wer das Handy nicht permanent sehr stark nutzt, kann davon ausgehen, dass der Akku bequem von morgens bis abends ausreichen wird. Es ist dennoch zu empfehlen, ihn über Nacht zu laden, da eine Akkuladung nur knapp für eine zweitägige Nutzung ausreicht.

Insgesamt bewegt sich das V30 hinsichtlich der Akkulaufzeit auf einem Level mit vergleichbaren Konkurrenzprodukten, auch wenn der PCMark Work Battery Life Test dies nicht so sieht.

wdt_ID Smartphone Score
1 Moto X Force 549
2 Neffos C5 Max 0
3 UMi London 248
4 Gigaset GS160 442
5 Sony Xperia XZ 391
6 Kodak Ektra 293
7 Huawei Mate 9 505
8 Huawei Nova 317
9 BQ Aquaris X 553
10 Neffos X1 345
Smartphone Score

Fazit

Insgesamt weist das V30 sowohl Stärken als auch Schwächen auf. Optisch ist es absolut hervorragend, die Verarbeitung ist gut und der Klinkensound spitze. Auch Kamera und Display sind gut – jedoch nicht herausragend. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass es sich um ein überdurchschnittliches Smartphone handelt, das jedoch nicht in allen Belangen mit anderen Spitzenklassemodellen mithalten kann. Es weist jedoch auch einige enorme Vorteile und zukunftsweisende Ideen auf, sodass die Gesamtbewertung positiv ausfällt.

LG V30

Verarbeitung
Hardware
Multimedia
Performance
Akku
Preis-Leistung

Gefällt!

Insgesamt weist das V30 sowohl Stärken als auch Schwächen auf. Optisch ist es absolut hervorragend, die Verarbeitung ist gut und der Klinkensound spitze. Auch Kamera und Display sind gut – jedoch nicht herausragend.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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Simon

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Mit dem LG V30, das vor Kurzem auf den Markt gebracht wurde, erweitert LG seine erfolgreiche V-Serie um ein weiteres High-End-Smartphone. Beworben wird das knapp 890 Euro teure Smartphone vor allem mit vielen Neuerungen. So wird auf das zweite Display, das die V-Serie bisher kennzeichnete, verzichtet. Herausgehoben werden die „Kino-Kamera“ sowie der Quad-DAC des des neuen V-Smartphones. Inwieweit die vollmundigen Versprechen gehalten werden können, soll der folgende Praxistest zeigen.
Design und Verarbeitung
Das mit einem Gewicht von 158 Gramm überraschend leichte Smartphone liegt gut in der Hand. Mit Maßen von 151,7 x 75,4 x 7,3 Millimetern weist es die optimale Größe für ein Smartphone auf. Es passt in eine Hand, bietet genügend Freiraum und kann problemlos in der Hosentasche untergebracht werden. Weiterhin auffällig ist das riesige Display, das das Design der Frontseite eindeutig dominiert. Die Ecken des Touchscreens sind hierbei ebenso abgerundet wie die Ecken des Gehäuses...

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