PC-Komponenten

FSP CUT593P Test – Die Spitze des cleanen Designs?

FSP ist eine (noch?) nicht ganz so präsente Marke in unseren Kreisen. Und das, obwohl dieser Hersteller aus Taiwan bereits seit über 30 Jahren aktiv ist! Insbesondere kennt man FSP als Hersteller von Netzteilen, wobei auch im Auftrag anderer Marken produziert wird. Somit ist es nicht unwahrscheinlich, dass man Komponenten von FSP nutzt, ohne davon zu wissen. Aber FSP baut auch eigene Produktserien, die durchaus innovativ sind. So ist die Hydro-Serie an Netzteilen beispielsweise optimiert auf den Einsatz in staubigen oder feuchten Umgebungen. Nicht ganz so bekannt sind die Gehäuse von FSP, aber gerade das hier getestete FSP CUT593P zeigt einige Details, die man anderswo vergeblich sucht. Ob das reicht, um sich absetzen zu können, das beurteilen wir im FSP CUT593P Test!

Spezifikationen

Hinweis: Es gibt das FSP CUT593 in unterschiedlichen Ausstattungen. Es gibt das reguläre CUT593 ohne RGB, das CUT593A mit vier ARGB-Lüftern und das CUT593P mit RGB und einem besonderen Kabelmanagement. Hier im FSP CUT593P Test kommt die Premium Edition zum Einsatz.

Größe (T x B x H) 500 x 230 x 544 mm
Formfaktor ATX (mATX / Mini-ITX)
max. CPU-Kühler-Höhe 175 mm
max. Grafikkartenlänge 400 mm
3,5″-Laufwerke max. 3
2,5″-Laufwerke max. 3
Erweiterungskartenslots 7
Werkslüfter 4x 140 mm RGB, 3-Pin
Radiatorsupport vorne und oben je 360 mm / 280mm
Preis Schwarz: € 157,11 * Weiß: € 160,20 *

Verpackung und Lieferumfang

  • Großer Karton
  • Sichere Verpackung
  • Interessante Zubehörauswahl

Der Karton, in dem das FSP CUT593 Premium Edition geliefert wird, ist braun mit einem weißen Druck. Auf einer Seite steht der Name im Vordergrund und auf der anderen Seite ist eine Explosionszeichnung des Gehäuses abgebildet. Eine Anleitung liegt nicht dabei, dafür jedoch ein QR-Code, der auf eine Online-Anleitung weiterleitet.

Das Gehäuse selbst steckt in einer Plastiktüte und wird von zwei Schaumstoffteilen gehalten. Das insgesamt nicht gerade kleine Case wird mit so viel Platz zum Rand gehalten, dass die Box insgesamt sehr groß ist.

Im Case liegt ein magnetischer Staubfilter, wie man ihn bei manchen Gehäusen von der Oberseite her kennt. Ganz ehrlich: Ich konnte nicht wirklich zuordnen, für welche Stelle dieser mitgeliefert wurde. Egal, wo man ihn anzubringen versucht, wirkt er irgendwie deplatziert – zu lang, zu schmal, irgendwie unpassend.

Was besser passt, ist die wechselbare alternative Frontabdeckung des Gehäuses, die neben diesem in einer zusätzlichen Schachtel steckt.

Im Festplattenkäfig steckt außerdem noch eine kleine Schachtel mit Zubehör: Silikon-Sichtschutz-Laschen, Klett-Kabelbindern, Schrauben und Abstandshaltern, einem Werkzeug zum Einschrauben von Abstandshaltern – und ein Mini-Speaker für das Mainboard. Gerade letzterer ist ein sehr ungewöhnliches Zubehörteil.

Design

  • Kräftig abgerundete Kanten
  • Fenster auf zwei Seiten
  • Blick auf das Kabelmanagement

Das Design des FSP CUT593P geht individuelle Wege. Sehr prägend für das Design sind die in einem weiten Radius gerundeten Kanten auf der Ober- und Unterseite. Die entsprechenden Kunststoffteile sehen von hinten geradezu sportlich nach Spoilern aus. An den Türen auf beiden Seiten sitzen Stofflaschen zum Öffnen.

Was bei dieser Premium Edition des CUT593 allerdings besonders heraussticht, das ist, dass man nicht nur auf der linken Seite eine vollflächige Glasscheibe besitzt, um auf die Komponenten zu blicken, sondern auch auf der rechten Seite. Ja, dort, wo das Kabelmanagement durchgeführt wird. Und zu allem Überfluss sind hier schon Extensions mit ummantelten Kabeln und Kabelkämmen vorbereitet. Diese sitzen auf einer Abdeckung, die magnetisch über dem Mainboard-Blech sitzt, worunter weitere Kabel versteckt werden können. Auch die Netzteilabdeckung besitzt eine weitere Abdeckung auf der Rückseite, um die ganzen Überlängen der Kabel verstecken zu können. Wie gut das alles klappt, dazu kommen wir später, aber auf den ersten Blick sieht das schon sehr gut aus.

Die Front bietet große Löcher, die ein wenig die Geister scheiden. Mir persönlich gefällt das Design so sehr gut. Meine Frau fand sich an den Look von Rückenlehnen von Plastik-Gartenstühlen erinnert. Alternativ gibt es eine engmaschigere Front aus Metall im Lieferumfang, die ein bisschen weniger plakativ wirkt.

Die Beleuchtung ist gerade in der Front durchaus sehr ansehnlich, wobei mir persönlich die Version mit der originalen Plastik-Front besser gefällt, die das Licht nach oben hin nicht so abschneidet und somit gleichmäßiger wirkt. Dagegen dringt mit der Metall-Front mehr Licht an den Seiten heraus.

Verarbeitungsqualität

  • Gute Kunststoffqualität
  • Dünne Metallteile
  • Teilweise alles nicht ganz so fest, wie man es sich wünschen würde

So viele Features zu einem noch humanen Preis – da kann es doch nur Abstriche in der Verarbeitung im FSP CUT539P Test geben? Leider ja. Diese Verarbeitungsmängel stechen jetzt nicht sofort ins Auge, aber wenn man mit dem Gehäuse arbeitet, fallen so manche Dinge auf. So ist das Mainboard-Blech recht dünn gehalten und schlackert herum, wenn man es drückt. Und auch wenn es schön ist, recht einfachen Zugang zu vielen Stellen zu haben, indem die Teile magnetisch gehalten werden, sind diese nicht übermäßig stark. Legt man das Case also hin, muss man die hintere Tür festhalten, da diese sonst aufspringt.

Scharnier der Seitenscheibe
Die Türen werden beide über Scharniere geöffnet und sie können einfach nach oben entfernt werden.

Die Kunststoffteile, aus denen ein Großteil des Gehäuses besteht, sind recht gut verarbeitet. Tauscht man allerdings die Front gegen die alternativ mitgelieferte aus Metall, so sitzt diese nicht ganz so satt und wackelt am unteren Ende etwas. Man sieht es nicht, aber es macht auch keinen sonderlich robusten Eindruck. Es ist sowieso verwunderlich, warum man hier auf einen anderen Mechanismus beim Einhaken setzt als mit der Kunststoff-Front.

Untere abgerundete Kanten am weißen Gehäuse
Die Verarbeitung der Kunststoffteile wirkt gut. Und die Rundungen stechen optisch aus der Masse heraus.

Man muss aber sagen, dass das alles Dinge sind, die man zwar merkt, wenn man mit dem FSP CUT593P arbeitet, aber man sieht sie nicht, wenn mal alles steht. Insgesamt wirkt das Gehäuse rein optisch hochwertiger und wer nicht regelmäßig herumbasteln möchte, wird keine direkten Probleme mit der Verarbeitung haben.

Was qualitativ nicht gut verarbeitet wirkt, sind die Montage-Fräsungen am Festplattenkäfig.

Was hochwertig wirkt, sind die recht großen Füße und auch die Türen machen einen guten Eindruck mit den Scharnieren. Die Glasscheiben gehören allerdings eher zu den dünneren Ausführungen.

Lüfterabdeckung vorne am FSP CUT593P
Die Frontabdeckung wird magnetisch in Position gehalten und kann ganz einfach entfernt werden.

Airflow des FSP CUT593P

  • Generelle Airflow-Charakteristik
  • Einige Komponenten sind jedoch restriktiver als nötig
  • Vorderer Staubfilter nicht von der Frontabdeckung abnehmbar

Auf den ersten Blick wirkt das FSP CUT593P wie ein Case mit einem sehr hohen Airflow durch die großen Löcher in der Front. Was allerdings den Luftfluss hierbei deutlich stört, das ist das durchsichtige Staubfilter-Gitter dahinter. Und dieses lässt sich auch nicht einfach entnehmen, sondern ist fest integriert. Das könnte im Laufe der Zeit auch die Reinigung etwas erschweren. Man könnte es vermutlich mit Gewalt und nicht-reversibel herausreißen. Aber das dürfte nicht gerade im Sinne des Erfinders sein.

Staubfilter hinter Wabenförmigen Öffnungen
In der wabenförmigen Frontabdeckung des Gehäuses steckt ein durchsichtig gehaltenes, feines Staubfilter-Gitter.

Weiter geht es direkt hinter den Lüftern, denn diese sitzen auf einem großflächigen Wabengitter, das wiederum etwas den Luftfluss bremst, anstatt dass die Lüfter einfach nur am Rand befestigt werden und in der Mitte freien Raum zum Arbeiten hätten.

Frontlüfter im FSP CUT593P
Direkt hinter den Lüftern sitzt ein Bleck mit Wabengitter-Struktur, das Luft nicht komplett frei hindurch lässt.

Ähnlich geht es weiter auf der Oberseite des FSP CUT593P, wo ebenfalls ein Wabengitter etwas Luft bremst und dahinter die obere Abdeckung sitzt, welche zwar keinen Staubfilter besitzt, aber selbst nur recht kleine Löcher mit relativ weiten Abständen besitzt.

Obere Abdeckung des FSP CUT593P wird abgenommen
Auch unter der oberen Abdeckung ist der Airflow durch ein weiteres Wabengitter eingeschränkt.

Insgesamt zeigt sich das FSP CUT593P im Test zwar als Case mit Airflow-Charakter, aber doch auch ein paar Einschränkungen. Es wird recht leicht sein, die Luft im Gehäuse in Bewegung zu bekommen, aber es gibt auch noch offenere Gehäuse.

Ausstattung und Möglichkeiten

  • Gute Lüfterausstattung mit vier 140-mm-Lüftern ab Werk
  • Viel Platz für Radiatoren und auch große Luftkühler und Grafikkarten
  • Typisch für moderne Cases wenig Platz für Festplatten

Im FSP CUT593P Test zeigt sich das Gehäuse als ziemlich geräumig. Um die in der Front montierten 140-mm-Lüfter so beibehalten zu können, denn so viele RGB-Lüfter sind ab Werk schon eine durchaus solide Ausstattung – gerade in der Größe, habe ich die 360-mm-AIO DeepCool LS720 in der Oberseite untergebracht, was weitestgehend problemlos umzusetzen war. Auch die darauf verwendeten, etwas dickeren Lüfter Lian Li Uni Fan P28 kollidieren nicht mit irgendwelchen Komponenten. Alternativ wäre auch die Nutzung eines Luftkühlers jeglicher handelsüblicher Größe möglich und selbst bei den Grafikkarten kann man die längsten Modelle einsetzen. Kurzum: Platz ist durchaus vorhanden.

Wer die Frontlüfter ersetzen möchte, könnte sogar zwei 360-mm-Radiatoren im System unterbringen. Kurzum: Die Möglichkeiten sind durchaus ordentlich. Was schwierig wird, ist die Unterbringung von einer größeren Anzahl von Festplatten, aber das ist in modernen Gehäusen sowieso unüblich.

hinterer RGB-Lüfter in einem weißen PC Case
Hinten sitzt ein großer 140-mm-Lüfter.

Möglichkeiten hat man also recht viele. Die Werksausstattung ist mit vier RGB-Lüftern – wenn auch ohne eingebauten Controller – durchaus als ordentlich zu werten.

Rändelschraube auf der Rückseite des FSP CUT593P
Die obere Abdeckung wird abgenommen, indem eine Rändelschraube gelöst wird und dann die komplette Oberseite nach hinten gezogen wird.

Wenn etwas fehlt, dann neben dem RGB- bzw. Lüftercontroller allenfalls noch die Möglichkeit, Abdeckungen auch mit Schrauben zu verschließen, um diese vor versehentlichem Öffnen zu sichern. Warum? Dazu später mehr.

Einbau

  • Eher unangenehm
  • Keine erleichternden Features

Okay, ernsthaft: Das macht keinen Spaß. Das FSP CUT593P bietet nicht wirklich irgendwelche „Quality of life“-Features. Zunächst muss man die zusätzlichen Abstandshalter einschrauben, wenn man ein reguläres ATX-Board nutzt – außer, man nutzt die Plastik-Abstandshalter, die ans Mainboard geclippt werden.

Für reguläre ATX-Mainboards sollten die fehlenden Abstandshalter montiert werden.

Dann gibt es keine Abstandshalter, die das Mainboard irgendwie in Position halten, ergo sollte das Gehäuse auf jeden Fall liegen, um das Mainboard ausrichten zu können. Auch die Frontpanel-Anschlüsse sind ein komplettes Set an getrennten Einzelsteckern, obwohl die Anschlussreihenfolge inzwischen durchaus standardisiert genannt werden kann. Dann gibt es auch keinen RGB-Controller, sodass das Mainboard für die Beleuchtung der Lüfter zwingend einen integrierten braucht, wenn man keinen zusätzlichen kauft.

Dazu sind die Magneten der Türen und Abdeckungen relativ schwach. Immer wieder öffnet sich irgend etwas. Und auch die Erweiterungskarten-Slots sind doppelt gesichert und man braucht auf jeden Fall Werkzeug zum Öffnen. Lediglich zum Einbau der Festplatten kann man den Festplattenkäfig werkzeuglos entnehmen. Für den Einbau der Festplatten werden dann aber doch wieder normale Kreuzschlitz-Schrauben eingesetzt.

Kurzum: Das Handling ist relativ anstrengend. Kein Vergleich zu beispielsweise dem Cooler Master MasterBox 500, das an jeder Ecke durchdacht gewirkt hat.

Kabelmanagement

  • Kabel drücken magnetische Klappen oft auf
  • Schwierig, Überlängen sinnvoll zu verstauen
  • Enger Raum in der Netzteilabdeckung

Einerseits sind die Kabel-Verlängerungen, die eingebaut sind, durchaus optisch ansprechend, aber dahin zu kommen, diese einzusetzen, ist ätzend. Einerseits muss man so die gesamten Originalkabel irgendwo unterhalb in der Netzteilabdeckung unterbringen, denn diese benötigt man, um die Verlängerungen anzuschließen. Und hierfür fühlt sich alles ein wenig zu eng an. Es ist kaum möglich, das mit dem eingebauten Festplattenkäfig hinzubekommen. Und hat man schließlich alle Kabel irgendwie untergebracht, drückt es doch immer irgendwie auf die Abdeckungen und drückt die Magnete auf. Eine verbaute Festplatte im Festplattenkäfig hat mit angeschlossenen Kabeln komplett das Schließen der unteren Abdeckung verhindert und auch die Kabel-Verlängerungen kollidieren mit dieser Abdeckung.

Kurzum: Was zunächst aussieht wie „Abdeckung drüber und die Kabelverlängerungen die Design-Magie übernehmen lassen“ ist letztendlich eine sehr haarige Kleinstarbeit beim Verlegen von Kabeln. Die mitgelieferten Kabelbinder erleichtern das nicht, denn diese sind offensichtlich nicht dazu gedacht, auf der Gehäuserückseite eingesetzt zu werden – sie sind zu breit, um in die Kabelmanagement-Halterungen eingeführt zu werden. Und überhaupt kollidieren die Befestigungspunkte mit der Abdeckung.

Und dann gibt es auch rein praktische Probleme: Die CPU-Stromkabel beispielsweise sind zwei 8-Pin-Kabel. Mein für den FSP CUT593P Test eingesetztes Mainboard ist ein MSI X570 Gaming Plus, das nur einen 8-Pin und einen 4-Pin-Anschluss besitzt. Wo die Anschlüsse von Netzteilen üblicherweise zu teilen sind in 4-Pin-Anschlüsse, ist das bei den Verlängerungen am FSP CUT503 Premium Edition nicht vorgesehen. Ergo kann ich hier lediglich einen 8-Pin-Stecker anschließen und muss den zweiten irgendwie optisch unauffällig daneben legen. Der 4-Pin-Anschluss bleibt komplett frei – das 8-Pin-Kabel passt rein physisch nicht.

Sobald der Festplattenkäfig verbaut ist, wird es sehr eng in der Netzteilabdeckung.

Last but not least gibt es keine Erweiterungen für die PCIe-Stromkabel. Einerseits verständlich, denn inzwischen kann es durch die 12VHPWR-Kabel an neuen NVidia-Karten durchaus schwierig sein, ein korrektes Kabel beizulegen. Andererseits muss man nun in den meisten Fällen mit einem optisch nicht passenden Originalkabel vom Netzteil oder einer selbst nachträglich gekauften optisch (hoffentlich) passenden Erweiterung arbeiten.

Insgesamt ist das Verkabeln in diesem Gehäuse extrem frustrierend.

Lüfterqualität

  • Akzeptable Qualität
  • Drehzahl bis knapp über 900 RPM
  • Gute Beleuchtung

Die Lüfter im FSP erinnern an die untere Mittelklasse. Die Beleuchtung ist durchaus schön und auch leise können sie eine gute Menge Luft bewegen. Die Auflageflächen sind zur Reduktion von Vibrationen gummiert und die Qualität des Rahmenmaterials ist durchaus in Ordnung. Selbst die Abstände der Lüfterblätter zum Rahmen wirken nicht übermäßig groß. Kurzum: Mit den Lüftern bin ich durchaus zufrieden. Klar – angeschlossen werden sie über ein 3-Pin-Kabel. Das bedeutet, dass sie spannungsgesteuert sind und nicht über PWM kontrolliert werden können. Für die meisten Mainboards stellt das jedoch kein Problem dar, wenn auch je nach Hersteller eine entsprechende Steuerung im BIOS ausgewählt werden muss.

Die Maximaldrehzahl der Lüfter liegt bei rund 910 RPM, was hörbar ist, aber auch eine gute Menge Luft bewegt. Die Lautstärke ist hierbei durchaus erträglich. Regelt man die Lüfter herunter auf rund 550 RPM, sind sie weitestgehend unhörbar.

Fazit

Das FSP CUT593P sieht durchaus sehr cool aus und kann mit einigen Design-Feinheiten glänzen. Auch die Ausstattung mit vier 140-mm-RGB-Lüftern ist in der Preisklasse durchaus nicht schlecht. Insgesamt ist die Arbeit hiermit jedoch unglaublich frustrierend. Ganz ehrlich: Wer irgendwie Komponenten mit Kabeln einsetzen möchte, wie Festplatten oder RGB-Hardware, sollte wirklich auf die Premium Edition verzichten und eher zur regulären Version des FSP CUT593(A) greifen, welche günstiger ist, ebenfalls mit vier Lüftern ausgestattet ist und einen deutlich geringen Krampf mit der Kabelunterbringung geben dürfte.

Selten hat mich ein Test so frustriert wie dieser. Die Kabel waren nirgends sinnvoll zu verlegen oder unterzubringen. Die Abdeckungen sind immer wieder aufgesprungen oder haben sich überhaupt nicht mehr schließen lassen

Zusammengefasst: Abstand halten von dieser Version des Gehäuses, wenn mehr als M.2-Laufwerke eingebaut werden sollen!

FSP CUT 593

Verarbeitung
Aufbau
Ausstattung
Dämmung
Kühlung
Preis-Leistungs-Verhältnis

64/100

Die Verkabelung des FSP CUT593P Premium Edition ist sehr frustrierend. Eine coole Idee schlecht umgesetzt.

Simon Deobald

Schon zu Kindertagen, noch bevor ich wirklich lesen konnte, wusste ich unter DOS, was einzutippen ist, um "Die Siedler" zu starten. Wenige Jahrzehnte später beschäftige ich mich auch weit intensiver mit PCs und entsprechender Hardware, bin ansonsten als Feuerwehrmann, (Produkt-)Fotograf und Redakteur tätig, wie auch ein Gitarren-Nerd.

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