PC- & Konsolen-Peripherie

Das Cougar Phontum Gaming-Headset im Test

Was kann das 50-Euro-Headset?

Mit dem Cougar Phontum wurde ein Headset vorgestellt, welches gleich für mehrere Bereiche nutzbar sein soll. Egal ob man zuhause vor dem Computer, der PlayStation oder der Xbox sitzt oder auch unterwegs ein Headset braucht. Das Cougar Phontum soll mit einem zweiten Ohrpolsterpaar und einem zum Teil abnehmbaren Kabel für jede Situation gewappnet sein. Ob das 50 Euro teure Headset diesen Ansprüchen genügt, haben wir für euch getestet.

Technische Details

Technische Daten
  • Stereo-Headset für alle Geräte (3,5 mm Klinke)
  • Gepolsterte, ohrumschließende Ohrmuscheln
  • 53-mm-Treibereinheiten
  • Kopfhörer-Frequenzgang: 20 Hz – 20 kHz
  • Kopfhörer-Impedanz: 32 Ω +/-15%
  • Schalldruckpegel: 98 dB/mW bei 1 kHz
  • Mikrofon-Frequenzgang: 100 Hz – 10 kHz
  • Empfindlichkeit: -45 dB +/- 3 dB
  • Mikrofon-Impedanz: 2.2 kΩ
  • Richt-Charakteristik: Uni-direktional
  • Kabellänge: 1,2 m + 1,8 m (abnehmbar)

Erster Eindruck und Qualität

Der erste Eindruck des 50 Euro teuren Cougar Phontum ist sehr gut. Die Verpackung ist hochwertig und das Headset selbst stabil. Auf den ersten Blick wirkt das Headset sehr dick und schwer, da die Ohrpolster, die für den Hausgebrauch und auch für das Gaming gedacht sein, ziemlich dick sind. Im Lieferumfang sind noch zweite Ohrpolster, welche deutlich dünner und für unterwegs gedacht sind. Das abnehmbare Mikrofon steckt fest in der Buchse und der Bügel wackelt nicht. Auch sonst ist das Headset robust und gut verarbeitet.

Verpackung

Komfort

Setzt man das Headset auf, so versinkt man zuerst in den dicken Polstern. Sie sind sehr weich und durch den hohen Anpressdruck werden sie stark zusammengedrückt. Trotz des Drucks hat man auch als Brillenträger nicht das Gefühl, dass das Headset zu fest sitzt. Auch nach mehreren Stunden sitzt das Headset noch gut, allerdings bilden sich mit der Zeit Abdrücke, um die Ohren.

Die zweiten Ohrpolster für unterwegs lassen sich sehr gut anbringen und die vier Nippel zur Befestigung halten sehr gut. Problematisch wird es allerdings, wenn man diese aufsetzt. Der hohe Anpressdruck sorgt dafür, dass die Polster komplett zusammengedrückt werden und die Ohren direkt auf dem Treiber aufliegen. Somit beginnen die Ohren schon direkt bei Aufsetzen zu streiken und länger als wenige Minuten lassen sich die Kopfhörer nicht mehr tragen.

Lieferumfang

Features

Große Features bietet das Cougar Phontum nicht. Mit der Verschiebung der Ohrmuscheln lässt sich die generelle Größe des Headsets einstellen und das Mikrofon ist abnehmbar. Das insgesamt 3 Meter lange Kabel ist für den ein oder anderen ein nettes Feature, jedoch generell etwas zu lang. Am Anfang des 1,8 Meter langen abnehmbaren Kabels ist ein Rad zur Lautstärkeanpassung und ein Schalter um das Mikrofon stummzuschalten, also muss man das Spiel nicht unterbrechen.

Mikrofon

Das Mikrofon ist der schlechteste Teil des Headsets. Es nimmt die Sprache nicht wirklich gut auf und hinterlegt die schon schlechte Aufnahmen mit einem starken Rauschen und einem durchgehenden hohen Fiepton. Das Rauschen wird erst nach dem Absenken des Pegels nicht mehr hörbar, jedoch ist dann die Aufnahme zu leise. Leider ein sehr starker Minus-Punkt für das Mikrofon in Verbindung mit dem 3 Meter langen Kabel.

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Nimmt man die Verlängerung ab und nutzt damit den 4-poligen-Stecker, statt den zwei 3-poligen, so vermindert sich das Rauschen stark und der Fiepton entfällt, sodass einzig die relativ schlechte Sprachqualität bleibt. Die Ausrichtung des Mikrofons ist sehr gut, man kann es frei beweglich einstellen und anschließend bleibt das Mikrofon an der Position stehen und biegt sich nicht durch.

Sound

Die 53-mm-Treiber sind in einem Zwei-Kammersystem installiert. Auf den Klang hat das jedoch keine besonderen Auswirkungen. Der Sound ist zwar gut abgemischt, es gibt jedoch keine Höhepunkte. Der Bass ist nichts besonders kräftig und auch die Höhen werden nur bis zu einer Frequenz von 17,5 kHz wiedergegeben, was sehr schade ist. Beim Gaming ist es einfach Geräusche einer Richtung zuzuordnen und somit den Gegner zu orten.

Fazit & Bewertung

Ein Fazit über das Cougar Phontum ist schwierig. Das Mikrofon ist, wenn man das 3-Meter-Kabel verwendet einfach nicht zu gebrauchen. PC-Nutzern, die sich viel mit anderen Leuten unterhalten, würde ich von diesem Headset abraten. Für die Konsole und mit dem kurzen 1,2-Meter-Kabel ist das Mikrofon für den Preis akzeptabel. Der Klang des Cougar Headsets ist nicht überragend, aber er erfüllt seinen Zweck. So sind die Höhen und Bässe nicht besonders ausgeprägt, aber für 50 Euro kann man sich nicht beschweren.

Cougar Phontum

Verarbeitung
Komfort
Soundqualität
Aufnahmequalität

Guter Klang, schlechtes Mikrofon

Das Headset ist gut verarbeitet, klingt gut, aber es sitzt sehr fest und das Mikrofon ist sehr schlecht.

Jonathan Klein

Ich studiere Elektrotechnik und bin leidenschaftlicher Zocker. In meiner Freizeit bin ich im CVJM aktiv unterwegs und beschäftige mich gerne mit allem rund ums Thema Gaming und Computer.

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Jonathan

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Mit dem Cougar Phontum wurde ein Headset vorgestellt, welches gleich für mehrere Bereiche nutzbar sein soll. Egal ob man zuhause vor dem Computer, der PlayStation oder der Xbox sitzt oder auch unterwegs ein Headset braucht. Das Cougar Phontum soll mit einem zweiten Ohrpolsterpaar und einem zum Teil abnehmbaren Kabel für jede Situation gewappnet sein. Ob das 50 Euro teure Headset diesen Ansprüchen genügt, haben wir für euch getestet.
Technische Details
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Stereo-Headset für alle Geräte (3,5 mm Klinke)
Gepolsterte, ohrumschließende Ohrmuscheln
53-mm-Treibereinheiten
Kopfhörer-Frequenzgang: 20 Hz – 20 kHz
Kopfhörer-Impedanz: 32 Ω +/-15%
Schalldruckpegel: 98 dB/mW bei 1 kHz
Mikrofon-Frequenzgang: 100 Hz – 10 kHz
Empfindlichkeit: -45 dB +/- 3 dB
Mikrofon-Impedanz: 2.2 kΩ
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