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„Mafia 3: The Sign of Times“ im Test – Im Kampf gegen eine irre Sekte

Nach dem explosiven DLC „Mafia 3: Faster Baby“ haben sich 2K Games und Hangar 13 nicht lumpen lassen und präsentieren der Zockergemeinde mit „Mafia 3: The Sign of Times“ den nunmehr dritten und letzten Season-Pass-DLC. Diesmal wird Protagonist Lincoln mit dem brutalen Kult der „Ensanglante“ konfrontiert und bekommt den Zorn irrer religiöser Fanatiker zu spüren. Ob das Katz-und-Maus-Spiel par Excellence sowohl euch als auch Lincoln an seine Grenzen bringt, erfahrt ihr in unserem Test.

Story: Wenn eine Droge Mörder erschafft

New Bordeaux wird von einer grausamen Gruppierung namens „Ensanglante“ heimgesucht, welche die Bewohner der Südstaatenmetropole in Angst und Schrecken versetzt. Perfide setzt der Kult eine halluzinogene Droge ein, um die Wahrnehmung ihrer Mitglieder zu manipulieren und sie zu skrupellosen Mördern zu formen. Per Zufall findet Lincoln heraus, dass ausgerechnet Sammys Bar für dieses Rituale missbraucht wird und trifft auf eine Überlebende einer solchen Zeremonie. Ohne zu zögern sagt er den kranken Fanatikern den Kampf an und schwört, die Stadt von der neuen Bedrohung zu befreien. Mehr und mehr gleitet Lincoln in den Sumpf von Drogen und Verbrechen und muss so manches mal selbst seinen eigenen Realitätssinn in Frage stellen.

Gameplay: Hier ist das richtige Gespür gefragt

Vergleicht man „Mafia 3: The Sign of Times“ mit dem vorherigen DLC, zeigt sich schnell, dass diesmal ein gänzlich anderes Spielprinzip zum Tragen kommt. Statt rasanter Action setzt das DLC auf den Einsatz eures detektivischen Gespürs sowie einer geschickten Kombinationsgabe. So gilt es, rätselhafte Schriften zu entziffern, Codes zu knacken, Leichen zu untersuchen und Beweisstücke zu fotografieren. Hierbei nutzt Lincoln gänzlich neue Ermittlungswerkzeuge, wie beispielsweise eine Schwarzlichtlampe, um so jeden Hinweis haarklein zu enthüllen und letztlich die Drahtzieher des grausamen Komplotts zu entlarven.

Features: Jede Sekunde zählt!

Natürlich muss sich Lincoln auch kämpferisch stets auf seine Ausbildung bei den Spezialeinheiten besinnen und ein ganzes Arsenal neuer Waffen, Outfits und Fähigkeiten einsetzen.

So seid ihr euren Gegnern dank des Zeitlupen-Features stets einen Schritt voraus, sobald es zu schnellen Schusswechseln kommt. Ist dieser Modus aktiviert, gewinnt ihr zusätzliche Sekunden, um eure durchgeknallten Feinde mit einem sauberen Schuss zur Strecke zu bringen. Auch das Wurfmesser ist eine willkommene Hilfe, wenn man sein Gegenüber besonders leise zur Strecke bringen möchte.

Mit der Erweiterung winken euch zudem zehn neue Trophäen und Erfolge, die ihr im Laufe des DLCs erspielen könnt. So verhelft ihr Sammys Bar, die erschreckend mehr unter dem Kult gelitten hat, wieder zu neuem Glanz und erfüllt damit nicht nur ein spielerisches, sondern vor allem ein ganz persönliches Ziel des Protagonisten.

Fazit: Ein packender Abschluss mit seinen ganz einen Stärken

Alles in allen bietet auch „Mafia 3: The Sign of Times“ wieder jede Menge Unterhaltung und appelliert klar an das methodische Vorgehen des Spielers. Bretterten wir in „Mafia 3: Faster Baby“ noch auf glühendem Asphalt durch die Straßen, liegt der Fokus hier klar auf Erkundungs- und Rätselpassagen. Wenn auch die Geschichte durchweg zu fesseln weiß, schwächeln so manche Spielmechaniken und Features dennoch in der Umsetzung.

Pro
Contra
Story
85%
+ religiöser Kult bietet frischen Kontrast zum vorherigen DLC
+ spannender Spielverlauf
Gameplay
80%
+ zahlreiche neue Features und Waffen
+ geschickte Einbettung neuer Trophäen
+ gelungene Kombination aus Kampf- und Detektivpassagen
– Waffen und Features schwächeln teilweise in der Umsetzung
– relativ geringer Umfang

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