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AVM FRITZ!DECT 200 im Test – ganz schön smarte Steckdose

Mittlerweile haben wir fast alle Smart-Home-Produkte aus dem Hause AVM getestet. Eine Kategorie fehlt uns noch: Steckdosen. Mit der DECT 200 könnt ihr sogar noch mehr anstellen, als nicht-smarte Geräte smart machen oder Geräte mit dem Smartphone einschalten. AVM hat noch ein paar weitere Feature mit eingebaut, das merkt man auch am Preis.

Features und Einrichtung

Wer sich eine Steckdose wie die DECT 200 besorgt, hat die Absicht, Geräte aus der Ferne oder zeitgesteuert mit Strom zu versorgen. Mit der DECT 200-Steckdose sind maximal 2.300 Watt schaltbar und die Schaltzeiten können frei angepasst werden. Bestimmte Uhrzeiten, Sonnenauf- und -untergang oder bestimmte Termine können als Ereignis gewählt werden.

Es ist aber genauso möglich den Stromverbrauch mit der Steckdose zu messen. Den Verbrauch können wir nicht nur im vergangenen Zeitraum sehen, sondern es wird auch ein zu erwartender Verbrauch angezeigt. So lässt sich der Stromverbrauch besser planen, oder ausufernde Kosten lassen sich vermeiden.

Ein Besonderheit ist wohl die Geräuscherkennung. Wird mit dem Fritz!DECT 200 Licht geschaltet und die Erkennung ist aktiviert, geht das Licht an wenn beispielsweise Stimmen oder Schritte erkannt werden. Nach einer bestimmten Zeit wird das Licht wieder ausgeschaltet. Natürlich geht dieser Prozess auch in die andere Richtung, um ein Gerät auszuschalten.

Das Verbinden mit der Fritz!Box ist dabei so einfach wie bei den bisher getesteten Produkten. Einstecken und DECT-Taste am Router gedrückt halten. Nach ein paar Sekunden können wir bereits über die Web-Oberfläche auf die DECT 200-Steckdose zugreifen.

Steuerung und Integration

Zum initialen Einrichten lohnt es sich, direkt auf die Fritz!Box zuzugreifen. Automatische Schaltvorgänge lassen sich bequem einstellen, beispielsweise die Kaffeemaschine soll um 8 Uhr morgens angeschaltet werden. Wie schon bei der DECT 500 könnt ihr auch zufällige Schaltvorgänge einstellen, um einen höheren Schutz vor Einbrechern zu bieten.

Das Ein- und Ausschalten könnt ihr über die Smart-Home-App von AVM vornehmen. Ebenso ist der aktuelle Verbrauch sowie eine Statistik einsehbar. In der Statistik habt ihr eine Monats- und Jahresansicht zur Auswahl. Da im DECT 200 auch ein Temperatursensor verbaut ist, sehen wir wie viel Grad im Raum sind.

Über die Weboberfläche können wir die Steckdose ebenso schalten und Statistiken einsehen. Hier können aber noch mehrere Funktionen eingestellt werden. Der Menüpunkt heißt „Automatisches Schalten“ und darum geht es auch. So können wir eine Zeitschaltung einstellen oder ein automatisches Standby. Am interessantesten ist wohl „Schalten bei Geräusch“. Dort können wir neben der Empfindlichkeit sogar den Frequenzbereich und die gehaltene Dauer einstellen. Sogar ein Klatschen/Klopfen kann als Auslöser eingestellt werden. Zudem ist einzustellen, ob die Fritz!DECT 200-Steckdose bei einem erkannten Geräusch ein- oder ausgeschaltet wird.

Die Integration in unsere typischen Smart-Home-Systeme (openHAB, Home Assistant, Home Connect Plus) funktioniert problemlos. Ein- und Ausschalten geht direkt von der Hand, ohne dass wir irgendetwas einstellen müssen. In Home Assistant Plus sowie Home Assistant wurde auch der aktuelle sowie gesamte Verbrauch angezeigt, eine Statistik können wir uns aber nicht so einfach anzeigen lassen.

Fazit

Schaltbare Steckdosen gibt es zu Hauf auf dem Markt. Die Fritz!DECT 200 ist in diesem Fall wohl eher kein Einsteigerprodukt, denn für das Produkt aus dem Hause AVM legen wir ungefähr 50 Euro auf den Tisch. Alternativen gibt es in der Regel schon deutlich günstiger. Dafür bietet der deutsche Hersteller aber mächtige Features, eine übersichtliche App und sogar die Verwaltung per Browser an.

Die Schaltung per Geräusch ist schon etwas Besonderes. Zusätzlich werden übersichtliche Statistiken angeboten, mit denen wir unseren Stromverbrauch analysieren können. Der zu erwartende Verbrauch kann uns auch angezeigt werden.

AVM FRITZ!DECT 200

Verarbeitung
Funktion
Preis-Leistungs-Verhältnis

95/100

Nicht ganz preiswert, dafür eine ganze Menge Features an Bord. Fritz!DECT 200 ist klar empfehlenswert.

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Lukas Heinrichs

Mitgründer von Basic-Tutorials.de und leidenschaftlicher Zocker und zusätzlich noch Redakteur für den Blog, hält mich meistens mein Arbeitsleben von Unmengen an Artikel ab.

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