PC-Hardware

Basic Tutorials Ratgeber: Wie finde ich den richtigen Monitor?

Ergonomische Eigenschaften: Wichtig für Vielnutzer

Die ergonomischen Eigenschaften eines Monitors werden von vielen Kaufinteressenten vernachlässigt, obwohl sie essentiell für das Benutzererlebnis sind. Vor allem Menschen, die ihren Bildschirm häufig nutzen, sollten Wert auf diese Eigenschaften legen. So stellt ein verstellbarer Standfuß beispielsweise eine Eigenschaft dar, die stark zur Benutzerzufriedenheit beiträgt.

Kann der Standfuß nicht verstellt werden, muss der Nutzer meist eine unangenehme Körperposition einnehmen. Ein starrer Fuß führt dazu, dass der Bildschirm nicht an die individuellen Bedürfnisse des Nutzers, die beispielsweise von der Körpergröße und der Sitzentfernung abhängig sind, angepasst werden kann. Der Nutzer muss sich stattdessen an den Bildschirm anpassen. So entstehen Rückenschmerzen, Verspannungen, Spannungskopfschmerzen und andere Beschwerden. Eine angenehme Nutzung ist also nur möglich, wenn die Bildschirmposition angepasst werden kann.

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Idealerweise lässt ein Bildschirm sich nicht nur in der Höhe verstellen, sondern auch hinsichtlich des Neigungswinkels variieren. Der richtige Neigungswinkel sorgt für eine Entlastung für Kopf und Nacken. Wer nach langen Arbeitstagen im Büro ständig verspannt ist, sollte an dieser Stelle ansetzen und für Abhilfe sorgen – leider hilft hier nur das Ausprobieren verschiedenster Einstellungen weiter. Da nie vorher gewusst werden kann, welche Einstellung bei einem bestimmten Monitor im individuellen Falle optimal ist, sollte ein Bildschirm mit möglichst flexiblen Einstellungsmöglichkeiten gewählt werden.

Auch seitlich sollte ein Monitor drehbar sein. Moderne Bildschirme erlauben das Drehen um bis zu 180 Grad in beide Richtungen. So wird sichergestellt, dass auch beim Arbeiten mit mehreren Monitoren oder mit mehreren Personen keine Probleme mit dem Bewegungsapparat drohen. Wer ständig seinen Kopf drehen muss, um auf einen anderen Bildschirm zu schauen, bekommt schnell Konsequenzen zu spüren – Verspannungen und damit einhergehende Kopfschmerzen sind nicht selten auf unnatürliche seitliche Drehbewegungen des Kopfes zurückzuführen. Auch in diesem Punkt sollte der Bildschirm also möglichst viel Flexibilität ermöglichen.

Die Pivotfunktion, die vielen Nutzern nur im Zusammenhang mit der Bildbearbeitung bekannt ist, kann auch dem durchschnittlichen Computernutzer viele Vorteile bieten. Ist diese Funktion vorhanden, kann der Bildschirm im Hochkantformat genutzt werden. Dies ist nicht nur bei der Bildbearbeitung, sondern auch bei der Bearbeitung mit langen Text- oder Tabellendokumenten von Vorteil. So wird nicht nur die Effizienz gesteigert, sondern auch die für Verspannungen anfällige Nackenmuskulatur entlastet.

Weiterhin sollte ein Monitor möglichst augenschonend sein. Andernfalls drohen auch hier gesundheitliche Probleme. Moderne Monitore sind meist mit Low-Blue- und Flicker-Free-Technologie ausgestattet. Diese Technologien sorgen dafür, dass schädliches blaues Licht und nicht wahrnehmbares, aber ebenfalls schädliches Bildschirmflimmern reduziert werden. So können Kopfschmerzen und andere Beschwerden meist vermieden werden.

Wesentlich weniger bekannt sind die schädlichen Auswirkungen von Reflexionen auf der Bildschirmoberfläche. Besonders in lichtdurchfluteten Räumen stellen diese nicht nur eine nervige Ablenkung, sondern auch eine Belastung für die Augen dar. Ein Bildschirm sollte daher möglichst reflexionsarm sein.

Integrierte Lautsprecher, Mikrofone und Kameras

Die meisten modernen Bildschirme verfügen über integrierte Lautsprecher und teilweise auch über Kameras. Benötigt werden diese nicht unbedingt. Wer jedoch plant, Musik zu hören oder Videos mit Ton anzuschauen, ohne externe Lautsprecher zu nutzen, sollte auf das Vorhandensein integrierter Lautsprecher nutzen. Entsprechend sollten Personen, die beispielsweise Skype nutzen wollen, auf das Vorhandensein einer Webcam und eines Mikrofons achten. Im Zweifelsfalle können all diese Komponenten jedoch auch extern bereitgestellt werden – sie müssen also nicht zwingen in den Bildschirm integriert vorliegen.

Fazit

Den perfekten Monitor gibt es nicht. Es kommt immer auf die eigenen Ansprüche und den Einsatzzweck an. Unser Ratgeber hat dabei hoffentlich geholfen und du weißt nun, worauf du zu achten hast.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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