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Spiele Testberichte

Call of Duty: Black Ops 4 – Jetzt ein reiner Multiplayer-Titel, reicht das?

Stillstand oder „Back to the Roots“ im normalen Multiplayer

Böse Zungen würden behaupten, dass sich im Multiplayer nichts verändert hat, sondern dass man sogar einen Schritt zurück geht. Stimmt das? Eher nicht. Für mich eher lästige Sachen wie das Laufen an Wänden oder der Jetrucksack sind endlich Geschichte. Auch die nicht mehr vorhandene automatische Heilung ist kein Abbruch, der Tempo aus dem Spiel nimmt. Das Tempo bleibt bestehen, wenn es nicht sogar noch schneller geht. Bisher wurde man nach kurzer Zeit langsam wieder komplett geheilt. Mit den neuen Energie-Spritzen geht das Heilen dafür jetzt schneller, vorausgesetzt sie ist ausgerüstet.

Die zehn vorhandenen, spielbaren Spezialisten haben alle besondere Fähigkeiten und eigene Gadgets, die sie mit aufs Schlachtfeld bringen. Die Spezialfähigkeit hat eine Abklingzeit und steht somit nicht direkt zum Start zur Verfügung. Es gibt aber nicht nur offensive Fähigkeiten, sondern auch unterstützende. Über das Spezialistengadget TAK-5 kann Crash sich und seinen Teammitgliedern einen Gesundheitsboost verpassen. Battery hat einen Granatenwerfer in der Tasche, mit dem sie hochexplosive Granaten verschießt. Ihr habt also viel Auswahl, es wird nicht schnell langweilig.

Die Auswahl der Waffen ist angemessen, vermutlich wird man sich aber wieder nur auf seine Lieblingswaffen beschränken. Zum Freischalten von Aufsätzen wurde das System zum Levelaufstieg der Waffen beibehalten. Außerdem gibt es weiterhin das „Waffen-Prestige“. Das System scheint aber weiterhin eher unnötig zu sein. Die Waffe kann zweimal in „Prestige“ gehen. Beim ersten Mal kann das Clan-Tag an der Waffe montiert werden. Beim zweiten Mal gibt es einen Kill-Zähler, ein wirklicher Ansporn ist das für mich persönlich nicht.

Das maximal Level zu Beginn ist 55, danach kann auch, wie seit Call of Duty 4: Modern Warfare, die Prestige-Funktion verwendet werden. Ihr könnt euch dann eine Waffe aussuchen, die ihr mit all ihren Aufsätzen behalten wollt. Außerdem erhaltet ihr die Möglichkeit ein zusätzliche eigene Klasse im Editor zu gestalten. Es gibt insgesamt zehn Prestige-Level, nach dem zehnten kommt das „Master Prestige“. Dort steigt das Maximallevel von 55 auf 1000 – danach ist dann endlich Schluss.

Der Waffeneditor ist und bleibt das was er vorher war. Ab Level 5 könnt ihr eure eigenen Klassen gestalten und müsst nicht mehr auf die vorgefertigten zurückgreifen. Die Waffen könnt ihr dann mit den freigeschalteten Aufsätzen und Tarnungen versehen. Außerdem könnt ihr die Sekundärwaffe sowie ein Gadget wählen. Die Perks sind selbstverständlich weiterhin im Spiel, sie geben auch bestimmte Verbesserungen, wie das lautlose Sprinten oder geringerer Schaden durch Explosionen. Die Waffen sind auf eine bestimmte Anzahl an Aufsätzen beschränkt, die durch das Hinzufügen von Wildcards erhöht werden kann. Wichtig ist aber: Ihr könnt nur 10 Punkte pro Klasse vergeben. Jeder Aufsatz, jedes Perk und sogar die Sekundärwaffe zählt dazu.

Grafik – Nichts Neues aus dem Hause Treyarch

Die Engine für Call of Duty hat schon einige Jahre auf dem Buckel. Von Jahr zu Jahr wird sie einfach nur aufgebohrt. Call of Duty: Black Ops 4 sieht nicht schlecht aus, versteht mich nicht falsch. Frischer Wind würde den etwas leblosen Büschen in Blackout oder den etwas statischen Bewegungen der Spielercharaktere aber sicher gut tun.

Die Inszenierung der Cutscenes macht schon einiges her, die basieren auch auf der gleichen Engine und sind nicht extra eingefügte Videoszenen. Auch die Umgebungsdetails sind in Ordnung – so wie immer. Es ist aber nichts Neues.

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Lukas Heinrichs

Mitgründer von Basic-Tutorials.de und leidenschaftlicher Zocker und zusätzlich noch Redakteur für den Blog, hält mich meistens mein Arbeitsleben von Unmengen an Artikel ab.

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