Hardware Testberichte

Enermax AquaFusion 240: Die bunte CPU-AiO-Kühlung im Test

Der Einbau

Die Montage der AquaFusion gestaltete sich etwas problematisch. Doch eins nach dem anderem.

Die mitgelieferten SquA RGB-Lüfter sind problemlos am Radiator zu befestigen. Durch eine leichte Gummierung können neben Kratzern auch Vibrationen im Betrieb vermieden werden.

montierter Radiator
montierter Radiator

Nach dem Einbau des Radiators mit den montierten Lüftern ging es mit dem kompakten CPU-Block weiter. Vorab montiert waren in unserem Fall bereits zwei Halter für Intel-Systeme, welche einfach entfernt werden konnten. Nun kommt der schwierige Part: die Backplate des Kühlers. Laut Anleitung wird diese vor dem Anschrauben des CPU-Blocks nicht richtig gesichert. Die Folge ist, dass die Backplate gerne verrutscht oder raus fliegt. Als einfache Lösung muss das Gehäuses idealerweise komplett auf der Backplate liegen – erreichbar durch ein Buch oder ähnliches zwischen dieser und dem Boden.

Nach der dann doch erfolgreichen Montage sitzen alle Komponenten fest und sicher an dem dafür vorgesehenen Platz.

Beleuchtung

Durch die SquA RGB-Lüfter und den beleuchteten CPU-Block bietet die AquaFusion eine umfassende RGB-Beleuchtung.

Hervorzuheben ist insbesondere die Beleuchtung des CPU-Blocks: Hier kommt das 3D-Layer-Design zum Vorschein.

CPU Block
CPU Block

Speziell in Verbindung mit dem Gehäuse Enermax StarryFort SF30 ergibt sich optisch ein sehr cooles Gesamtbild. Alle LED-Elemente des Gehäuses und des Kühlers können über den LED-Controller des Gehäuses gemeinsam gesteuert werden.

Falls die AiO-Wasserkühlung nicht mit dem Gehäuse genutzt werden soll, erfolgt die Steuerung der LEDs über den mitgelieferten Schalter. Auch hier stehen verschiedene Farbeffekte zur Verfügung. Zudem kann dauerhaft eine Farbe angezeigt, bzw. auch komplett deaktiviert werden.

Kühlleistung und Lautstärke

Kommen wir zu einem der wichtigsten Parts: Wie schlägt sich die AquaFusion 240 in der Praxis? Dazu tritt dieser gegen die Alphacool Eisbaer LT240 an, welche mit alternativen Lüftern betrieben wird.

Wir testen beide Kühlsysteme mit 500 und 900 RPM. Zudem wird der Enermax mit maximaler RPM betrieben. Da die Pumpe bei beiden AiO’s bei voller Spannung leise Geräusche macht, wurde die Spannung per Adapter auf 7 V reduziert. Um die Temperatur unter Vollast zu simulieren, wurde Prime95 ausgeführt.

Test mit Prime95
Test mit Prime95

Die Raumtemperatur betrugt bei jedem Test ca. 24 ° C. Bei maximaler Drehzahl ist die Kühlleistung beeindruckend, die Lautstärke aber ebenso. Mit 900 RPM nimmt die Lautstärke deutlich ab und sollte für die Meisten leise genug sein. Im Vergleich zum Alphacool-Kühler ist die Kühlleistung auf fast dem selben Niveau.

Bei 500 RPM sind die Lüfter des AquaFusion kaum mehr zu hören. Im Vergleich zum Alphacool ist die Kühlleistung aber deutlich schlechter.

Temperatur-Vergleich Enermax Aquafusion 240 und Alphacool Eisbaer 240
Temperatur-Vergleich Enermax AquaFusion 240 und Alphacool Eisbaer 240

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Kühlleistung der Enermax AiO sehr gut ist, außer die Lüfter drehen zu langsam. Hier nimmt die Kühlleistung im Vergleich zu Konkurrenz stark ab. Der Sweet-Spot aus Kühlung und Lautstärke sollte sich je nach User bei 700 bis 1000 RPM befinden.

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