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96-Layer-Consumer-SSDs von Toshiba vorgestellt

Toshiba Memory, das ab Oktober 2019 den Namen Kioxia erhält, hat zwei neue NVMe-SSDs vorgestellt. Beide Modelle, also sowohl die Toshiba RD500 als auch die Toshiba RC500, sind mit bis zu 2 TB Kapazität erhältlich. Der Controller und der verbaute Flash-Speicher sind Eigenentwicklungen des japanischen Konzerns.

Die RD500 ist der direkte Nachfolger der bereits 2016 vorgestellten RD400. Im Vergleich zur RC500 ist sie deutlich schneller, aber auch teurer. Technisch zeigt die RD500 starke Ähnlichkeiten zur Toshiba XG6 und XG6-P, die beide nicht an Endkunden, sondern nur an Hersteller von Computern und Laptops vertrieben werden. Der BiCS4 X3 Flash-Speicher besitzt 96 Layer und drei Bit pro Zelle (TLC) sowie einen Controller mit acht Lanes. Die Geschwindigkeit der schnelleren RD500 soll mit 3,4 GByte/s beim Lesen und 3,2 GByte/s beim Schreiben fast auf dem Niveau der Samsung 970 Evo Plus liegen.

Auch bei der langsameren RC500 verbaut Toshiba den BiCS4 X3 Flash-Speicher. Die geringere Geschwindigkeit von maximal 1,7 GByte/s beim Lesen und 1,6 GByte/s beim Schreiben liegt an der Anbindung des Controllers, der nur über vier statt acht Kanäle verfügt.

Beide SSDs erscheinen im vierten Quartal 2019. Die RD500 ist mit 512 GByte, 1 TB und 2 TB erhältlich und hat einen Garantiezeitraum von fünf Jahren. Die RC500 ist mit 250 GByte, 500 GByte und 1 TB erhältlich und kommt mit drei Jahren Garantie zum Kunden. Preise hat Toshiba für die SSDs bisher nicht veröffentlicht.

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