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Bis 2030: Supercomputer der USA sollen 100 Exaflops erreichen

Erst im Mai 2022 präsentierten die USA den ersten Supercomputer mit Leistung über einem Exaflop. Diese Leistung soll bis zum Jahr 2030 in zwei Schritten exorbitant ansteigen mit dem Ziel, in acht Jahren Supercomputer mit einer Leistung von mindestens 100 Exaflops anzubieten.

USA erhöht Tempo bei Supercomputern

Mit dem im Mai 2022 vorgestellten „Frontier“-Supercomputer sicherten sich die USA den Spitzenplatz in der (inoffiziellen) Leistungsbestenliste. Der Supercomputer kann eine theoretische Leistung von 1,686 Exaflops und eine praktische Leistung von 1,102 Exaflops vorweisen. Platz 2 geht aktuell an Japan, deren Supercomputer mit dem Namen Fugaku „nur“ 442 Petaflops erreicht.

Diese Leistung wollen die USA bis zum Jahr 2030 noch einmal überbieten und das deutlich, wie aus einer neuen Request for information des US-Energieministerium (Department of Energy) hervorgeht. Hier ruft man Hersteller von CPUs und GPUs, aber auch Software-Anbieter, Systemintegratoren und viele mehr dazu auf, die nächste Generation an Supercomputern zu planen, zu designen und zu entwickeln.

Der erste Schritt erstreckt sich bis zum Jahr 2025 und soll Supercomputer ermöglichen, die „wissenschaftliche Probleme 5 bis 10 Mal schneller“ lösen sollen als aktuelle State-of-the-Art-Systeme.

Im Zeitrahmen bis zum Jahr 2025 sollen damit Supercomputer mit einer Leistung von 10-20 FP64-Exaflops entstehen, bis zum Jahr 2030 sollen sogar 100 und mehr FP64-Exaflops realisiert werden, wie aus den Dokumenten hervorgeht. „Das entspricht ungefähr 8-mal mehr Leistung für Systeme im Jahr 206 und rund 64-mal mehr im Jahr 2030,“ so das US-Department of Energy.

Leistungsaufnahme zwischen 20 und 60 Megawatt

Mit einer im günstigsten Fall geringen Leistungsaufnahme von 20 Megawatt sollen die Supercomputer zudem energieeffizienter arbeiten können. In der Spitze sollen aber bis zu 60 MW möglich sein.

Dazu erhofft sich das Energieministerium ein erhöhtes Maß an Aufmerksamkeit im Hinblick auf die Energieeffizienz seitens der Entwickelnden. Weiterhin fordert man, den Fokus auf modulare Systeme zu legen, um zukünftige Verbesserungen im Hard- und Softwarebereich schneller und mit weniger Aufwand umsetzen zu können.

Ausgegebenes Ziel ist es, mit der neuen Generation an Supercomputern einzelne Teile alle 12 bis 24 Monate upgraden zu können, statt alle 4 bis 5 Jahre. Daher fordert man die Entwickler dazu auf, „klare Vorteile und/oder Nachteile dieses modularen Upgrade-Ansatzes“ aufzuzeigen.

Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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