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Cognifiber revolutioniert den Bereich des Edge Computings

Cognifiber plant nichts Geringeres als eine Revolution im Bereich der künstlichen Intelligenz. Das Unternehmen hat sich mit der Herstellung eigenständiger Beschleuniger für photonische künstliche Intelligenz einen Namen gemacht. Nun soll der Markt weiter verbessert werden. Während bislang bei der Fertigung entsprechender Hardware der Rohstoff Silizium im Fokus stand, soll dieses nun durch ein offenbar weit besser geeignetes Material ersetzt werden – Glas. Durch die Miniaturisierung seiner In-Fiber-Photonik behauptet das Startup, dass es servertaugliche Fähigkeiten an den Rand seiner Leistung bringen kann.

Photonic Computing der nächsten Generation

Das junge Unternehmen konzentriert sich seit seiner Gründung auf Photonic Computing, das einen Schritt weiter geht als die meisten aktuellen kommerziellen Anwendungen, die Photonik nur für die Kommunikation über Racks im Rechenzentrum hinweg verwenden. Mithilfe des Wechsels vom Silizium zum Glas soll sogenanntes Edge Computing ermöglicht werden. Die Premiere des glasbasierten photonischen Chips soll laut Angaben des Startups dafür sorgen, dass man das ursprüngliche Design früherer Lösungen auf „einen Bruchteil“ reduzieren konnte. Der entstandene 4U-Server soll dank einer Höhe von gerade einmal 18 cm auch problemlos in Büros selbst eingesetzt werden können. Damit könnten Unternehmen nicht nur Geld sparen, sondern auch auf die Unterstützung externer Rechenzentren verzichten.

Photonische Glaschips bieten viele Vorteile

Doch was sind überhaupt die Vorteile des sogenannten Edge Computing? Sobald man sich von Rechenzentren abkoppelt, spart man nicht nur Geld. Obendrein muss man sich nicht auf Cloud-Lösungen verlassen, die mitunter unzuverlässig sein können. Insbesondere im Bereich der künstlichen Intelligenz und dem „Internet of Things“ ist es von Vorteil, die passende Hardware im eigenen Büro zu haben. Schließlich erfordern diese Anwendungen möglichst geringe Latenzen und eine zuverlässige Leistung. Dank der geringen Größe stellt sich Cognifiber bei seiner neuesten Lösung nicht nur das klassische Büro als Einsatzort vor.

Möglicherweise könnte man durch den platzsparenden Einsatz von Glas statt Silizium künftig auch in intelligenten Zählern und Heimassistenten eine entsprechende Lösung integrieren. Sogar im Bereich der Mobilität glaubt das Startup an seine Revolution. So nennen sie beispielsweise automatisierte Züge und vernetzte Fahrzeuge als mögliche Einsatzbereiche. Hierzu sagt Dr. Eyal Cohen, Co-founder & CEO von Cognifiber:

„Alles, was jede Sekunde riesige Datenmengen generiert, wie vernetzte Fahrzeuge, automatisierte Züge oder das Flottenmanagement großer Transportdrohnen, kann in Echtzeit auf Ereignisse reagieren, ohne auf Rechenzentren angewiesen zu sein.“

Mehr Leistung und Kosteneinsparung

„Das Downsizing-Potenzial mit glasbasierten Photonik-Chips in Verbindung mit unseren proprietären Fasern verspricht, Server mit hervorragender Leistung an den Rand zu bringen, viele bestehende Engpässe zu beseitigen und gleichzeitig den Stromverbrauch drastisch zu senken.“

verspricht Cohen weiter. Dabei hat das Startup aus Israel offenbar jede Menge vor. Schließlich soll die Leistung von Serverlösungen um das 100-fache steigen. Hierzu sagt Ze’ev Zalevsky, Mitbegründer und CTO von Cognifiber

„Die Kombination von photonischen Glaschips fördert unsere Edge-Lösung, um schnelle KI und maschinelles Lernen lokal auf Edge-Geräte zu bringen, die in ihrer Kapazität und Leistungszulage begrenzt sind“

Wir sind gespannt, welche Auswirkungen die Erfindung auf den Markt haben wird.

Jens Scharfenberg

Gaming und Technik waren stets meine Leidenschaft. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Als passionierter "Konsolero" und kleiner "Technik-Geek" begleiten mich diese Themen tagtäglich.

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