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Homeoffice-Steuerpauschale soll auch nach der Pandemie bleiben

Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) will mit der neuen Bundesregierung dafür sorgen, dass die steuerliche Absetzbarkeit für das Homeoffice auch nach der COVID-19-Pandemie dauerhaft bestehen bleibt. Die große Koalition hatte eine Homeoffice-Steuerpauschale beschlossen, um Arbeitnehmer in der Pandemie zu entlasten.

Homeoffice-Pauschale soll weiterbestehen

Laut eines Berichtes der WAZ will sich der Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) dafür einsetzen, dass die aktuell geltende Homeoffice-Steuerpauschale auch nach der Pandemie erhalten bleibt.

„Ich halte es für denkbar, dass wir aus der Ausnahmeregel eine dauerhafte Regel machen,“ so Lidner. Die aktuell geltende Pauschale liegt bei 5 Euro pro Tag und ist auf maximal 600 Euro im Jahr begrenzt. Fahrtkosten dürfen bei der Arbeit von Zuhause aus allerdings nicht geltend gemacht werden.

Grundvoraussetzung für den an maximal 120 Arbeitstagen im Jahr anrechenbaren Vorteil war bislang ein eigenes, räumlich abgeschlossenes Arbeitszimmer als Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit im Homeoffice.

Die 5-Euro-Pauschale kann jeder Berufstätige für seine Homeoffice-Tage absetzen, also auch jeder Ehepartner für sich. Angestellte rechnen sie als Werbungskosten in ihrer Steuererklärung ab, Selbstständige als Betriebsausgaben.

Homeoffice-Pauschale für mehr Lebensqualität

Seit Beginn der Pandemie hat sich die Anzahl an Homeoffice-Nutzerinnen und Nutzern stark erhöht. Trotz Homeoffice-Pauschale lohnt sich das aus finanzieller Sicht zwar nur bedingt, stellt aber oftmals einen deutlichen Zugewinn an Lebensqualität dar.

Beispielsweise, weil die Fahrt zum Büro beziehungsweise der Arbeitsstätte entfällt, was natürlich auch positive Auswirkungen auf die Umwelt hat.

Steuererklärung soll leichter werden

Gleichzeitig will sich Bundesfinanzminister Christian Lindner übrigens für eine Erleichterungen bei der Steuererklärung einsetzen:

„Die Steuererklärung muss einfacher werden,“ so der FDP-Politiker. Daten, die den Behörden bereits vorliegen, sollen nach dem Willen des Ministers künftig vorausgefüllt angeboten werden, sodass man nicht nach jeder einzelnen Information in den Unterlagen suchen muss.

Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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