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Huawei fordert 1 Milliarde US-Dollar Lizenzgebühren für Patente von Verizon

Laut einem Bericht des Wall Street Journal fordert das chinesischen Unternehmen Huawei vom US-amerikanischer Telekommunikationskonzern Verizon Lizenzgebühren für die Nutzung von Patenten in Höhe von einer Milliarde US-Dollar. Insgesamt soll Verizon laut einem Insider aktuell etwa 230 Patente nutzen, die Huawei gehören.

Die Forderung der Lizenzgebühren ist keine direkte Reaktion auf die Sanktionen der US-Regierung, die dazu geführt haben, dass zahlreiche Partnerunternehmen die Zusammenarbeit mit Huawei beendet haben. Übermittelt wurde die Zahlungsaufforderung bereits im Februar, also deutlich bevor der nationale Notstand in der Telekommunikation durch den US-Präsidenten Trump ausgerufen wurde, durch den Huawei auf eine schwarze Liste von Unternehmen gesetzt wurde mit denen US-Unternehmen nur noch nach Genehmigung der Regierung Geschäfte machen dürfen. Am stärksten getroffen hat den chinesischen Konzern dabei die beendete Kooperation mit ARM, deren Technologie Huawei für die Entwicklung der hauseigenen Smartphone-Prozessoren benötigt sowie die Sperrung des Play Stores und der Android Updates.

Ein Sprecher von Verizon erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass „angesichts des geopolitischen Zusammenhangs jede Sache, die Huawei betrifft, Auswirkungen auf die gesamte Branche hat und gibt Anlass zu nationaler und internationaler Besorgnis gibt.“ Derzeit ist noch unklar, ob Huawei auch von den US-Mobilfunkanbietern T-Mobile, AT&T und Sprint Lizenzgebühren verlangt.

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