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OnlyFans bietet bald Verweis auf Onlineshop

Die Betreiber der Plattform OnlyFans wollen ihr Angebot offenbar erweitern. So möchte man nach Angaben des Unternehmens seinen Stars ermöglichen, den Fans Merchandise anzubieten. Der Verkauf soll dann auf OnlyFans selbst stattfinden.

OnlyFans startet Onlineshop

Eigentlich kennen wir OnlyFans bislang als erotisch angehauchte Plattform, auf der gegen Bezahlung Videos bekannter und weniger bekannter Influencer angesehen werden können. Doch die Webseite möchte seine Funktionen offenbar noch erweitern, um mit der Konkurrenz mithalten zu können. Während andere Videoplattformen ihren Influencern nämlich bereits seit geraumer Zeit einen direkten Vertrieb von Merch anbieten, war dies bei OnlyFans bislang nicht möglich. Das soll sich nun ändern. So sollen die Fans bald schon auch auf dieser Plattform Links zu den Webshops ihrer großen Schwärme und/oder Vorbilder vorfinden können. Für OnlyFans selbst ist das natürlich Neuland. Deshalb hat sich die Plattform tatkräftige Unterstützung an die Seite geholt, die bei der Umsetzung behilflich sein soll.

Hierbei handelt es sich um das Unternehmen Spring Inc. mit Sitz in den USA. Dass beide Unternehmen eine Kooperation zum Start einer E-Commerce-Plattform eingegangen sind, geht aus einem Bericht der Financial Times hervor. Damit dürfte sich OnlyFans sicherlich dem Druck beugen, den einige der angemeldeten Influencer ausgeübt haben. Schließlich ist der Verweis auf einen eigenen Merchandise-Shop mittlerweile auch bei der Konkurrenz anzutreffen. Da OnlyFans auf dem umkämpften Plattform-Markt um seine geldbringenden User fürchtet, war dies also nur eine Frage der Zeit. Das Geschäft selbst dürfte auch für OnlyFans profitabel sein. So soll ein Fünftel eines jeden Verkaufs als Provision bei den Betreibern der Webseite landen.

Andere waren schneller

Ob OnlyFans auch von sich aus zu dem Schritt entschlossen gewesen wäre, muss man durchaus bezweifeln. Schließlich ist es doch sehr auffällig, das erst vor einigen Tagen zwei große Konkurrenten ein ganz ähnliches Feature ankündigten. So können User auf YouTube und TikTok nun ebenfalls auf ihren Onlineshop verweisen. Da der Kampf um exklusive Influencer tobt, möchte jede Plattform auch den Wünschen dieser entsprechen. OnlyFans dürfte dabei in die Karten spielen, dass man sich teils doch deutlich von YouTube und TikTok unterscheidet.

Richtet sich TikTok vornehmlich an Kinder und Jugendliche, wird YouTube von der breiten Masse geschaut. Das bedeutet aber auch, dass YouTube Inhalte bieten muss, die für Jung wie Alt geeignet sind. OnlyFans hingegen macht keinen Hehl daraus, pornografische Bilder und Videos bieten zu wollen. Da die Nutzer der Plattform bereits für das Bereitstellen der Inhalte Geld zahlen, wird die Zahlungsmoral bei verlinkten Onlineshops ihrer Idole wohl ebenso groß sein. Wir können also davon ausgehen, dass sich das neue Feature für Plattform wie Influencer lohnen dürfte.

Jens Scharfenberg

Gaming und Technik waren stets meine Leidenschaft. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Als passionierter "Konsolero" und kleiner "Technik-Geek" begleiten mich diese Themen tagtäglich.

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