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Polestar präsentiert erstes eigenes Moutainbike in limitierter Auflage

Ein großer Bestandteil der Energiewende ist der Fortgang von Autos mit fossilen Energieträgern als Kraftstoff. Stattdessen sollen bald nur noch vollelektrische Autos zum Einsatz kommen. Allerdings müssen wir angesichts immer voller werdender Straßen auch in andere Richtungen denken. So müssen über kurz oder lang auch bessere Fahrradnetze in den Innenstädten geschaffen werden. Städte wie Kopenhagen oder Amsterdam machen vor wie das optimale Zusammenspiel zwischen Auto und Fahrrad ablaufen kann. Dass die beiden Fortbewegungsmittel bestens zusammen agieren können, stellt nun auch Polestar mit einer etwas anderen Kooperation unter Beweis. Gemeinsam mit der Premium-Fahrradmarke Allebike, die wie die Volvo-Tochter ebenfalls aus Schweden stammt, hat Polestar nun eine neue Kooperation vorgestellt. So soll das erste Fahrrad mit Polestar-Branding in limitierter Auflage in den Handel kommen.

Limitierte Auflage mit hohem Preis

Wer sich das Fahrrad von Allebike im wahlweise schwarz-weißen oder komplett schwarzen Polestar-Design sichern möchte, muss schnell sein. So möchte der Eletroautohersteller in seinem Polestar Additionals Shop gerade einmal 11 Stück des vollgefederten Mountainbikes verkaufen. Das aus der Kooperation hervorgegangene Fahrrad wird von Hand gefertigt und trägt den Namen „Allebike Alpha Polestar Edition“. Obendrein kommt hier aktuellste Federtechnik zum Einsatz. Entsprechend hoch ist auch der Preis. So verlangt der Autohersteller in seinem Onlineshop einen stolzen Preis von 9.500 Euro. Angesichts der limitierten Auflage, wird die Nachfrage aber dennoch hoch sein.

Perfektes Zusammenspiel zwischen Fahrrad und Auto

Auf dem im Rahmen der Pressemitteilung von Polestar herausgegebenen Bild kann man erkennen wie das Mountainbike auf der Dachhalterung eines Polestar 2 thront. Kenner von Allebike werden hierbei erkennen, dass es sich in seiner Grundform bei dem Fahrrad um ein bereits erhältliches Modell handelt. Das schwedische Familienunternehmen setzt bei der Kooperation mit Polestar nämlich auf sein beliebtes Alpha-Modell. Insbesondere beim Rahmen des Fahrrads betont Polestar, dass man mit Allebike zusammengearbeitet habe. Hier kommen ähnlich wie bei den Fahrzeugen der Volvo-Tochter nur hochwertige Materialien zum Einsatz. So setzt man beim Rahmen auf eine leichte, aber auch steife Bauweise, die durch die Verwendung von mit Kohlefasern verstärktem Kunststoff erzielt wird.

Bild: Polestar

Ein Mountainbike ist natürlich in den Bergen zuhause. Um selbst hohe Anstiege problemlos zu bewältigen, ist die Geometrie des „Allebike Alpha Polestar Edition“ so konzipiert, dass der Fahrer aufrecht sitzt. Für Sicherheit bei der Abfahrt soll der Winkel des Steuerohrs von 65 Grad sorgen. Wenn man sich die Formen des Fahrrads genauer ansieht, erkennt man sofort die Designsprache von Polestar. So erblickt man hier kantige Formen. Modernste Technik erkennt man daran, dass keine Kabel sichtbar sind und trotzdem viel geboten wird. So wohl auch hier. Neben einer kabellosen Sattelstütze soll auch auch die Schaltung kabellos sein. Letzteres ist allerdings nur gegen Aufpreis möglich.

Der Stoßdämpfer als Hingucker

Ein echtes optisches Highlight sind zweifelsohne die Stoßdämpfer. Diese kann man aufgrund ihrer Lackierung in der Farbe Schwedengold nämlich kaum übersehen. Auch hier findet man wieder eine Parallele zum Polestar 2. Im Performance Paket des Elektroautos gibt es nämlich ebenfalls die edle Färbung zu sehen. Damit bilden die beiden Gefährte optisch ein sehr gut zusammenpassendes Paar. Natürlich sind die Stoßdämpfer nicht ohne Grund ein optisches Highlight. Da hier modernste Öhlins Dämpfer verbaut werden, kann man sie mit Fug und Recht auch optisch hervorheben. In Sachen Technik und Design ist das Fahrrad über jeden Zweifel erhaben. Wäre da nur nicht der Preis. Solltest du nicht die fast 10.000 Euro auf der hohen Kante haben, sind vielleicht das Magmove 700C oder das Strøm Bikes City M 2.0 die erschwinglichere Wahl.

Jens Scharfenberg

Gaming und Technik waren stets meine Leidenschaft. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Als passionierter "Konsolero" und kleiner "Technik-Geek" begleiten mich diese Themen tagtäglich.

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