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Sony WH-1000XM4: Neue Kopfhörer mit ANC vorgestellt

Bose galt viele Jahre als unantastbar, wenn es um hochwertige und bequeme ANC-Kopfhörer ging. Den QuietComfort 35 konnte die Konkurrenz nichts anhaben. Dies änderte sich jedoch als Sony im Jahr 2016 seine MDR-1000X auf den Markt brachte. Nun hat das Unternehmen aus Fernost mit den WH-1000XM4 seine neueste Generation offiziell vorgestellt.

Sony greift nach dem Thron

Es war in den letzten Generationen stets Geschmacksfrage, ob man Sony oder Bose den Vortritt lässt. Schließlich punkteten beide ANC-Kopfhörer auf ihre Art und Weise. Während Bose kompakter und leichter daherkam, bot Sony den besseren Klang und für viele die leistungsfähigere Geräuschunterdrückung. Bei den Sony WH-1000XM4 handelt es sich ganz klar um die Referenzkopfhörer des Herstellers. Die Over-Ears punkten nicht nur mit einem leistungsstarken 40-mm-Treiber. Darüber hinaus bietet das neue Flaggschiff auch Bluetooth 5.0. Kompatibilität bieten die hochpreisigen Kopfhörer dabei zu den gängigsten Bluetooth Profilen (A2DP, HSP, HFP und AVRCP). Für hochwertigen Musikgenuss soll der LDAC-Codec sorgen. Dieser gewährleistet bei entsprechender Quelle eine hochauflösende Wiedergabe. Sollte die Musikquelle einmal nicht hochqualitativ sein, gleicht die sogenannte Edge-KI dies ganz einfach aus. Hier werden die fehlenden Informationen zum Titel ganz einfach ergänzt.

Wegweisendes ANC

In Sachen Active Noise Cancellation (ANC) konnte Sony bislang kein anderer Hersteller etwas vormachen. Doch obwohl die Geräuschunterdrückung bereits beim Vorgängermodell keine Wünsche offen ließ, verbesserte das Unternehmen diese beim WH-1000XM4 noch einmal. Dieses Mal setzen sie auf einen aktualisierten Bluetooth Audio SoC. Hier werden 700 Mal in der Sekunde das abgespielte Medium sowie die Umgebungsgeräusche analysiert. Darauf abgestimmt passt der Kopfhörer dann den Klang an. Doch ANC ist beim neuen Flaggschiff nicht gleich ANC. So hat Sony versprochen, dass man die Geräuschunterdrückung den eigenen Bedürfnissen entsprechend anpassen kann. Hierfür stehen diverse Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung.

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Was bei anderen Herstellern mittlerweile Standard ist, bietet Sony nun auch endlich bei seinen neuen Kopfhörer der Königsklasse an. So bieten die WH-1000XM4 endlich Näherungssensoren. Dadurch können sie erkennen, ob sie gerade auf den Ohren sitzen oder nicht. Das praktische daran ist, dass die Wiedergabe automatisch pausiert, sobald man die Kopfhörer absetzt. Wenn man sie anschließend wieder aufsetzt, setzen die Kopfhörer wieder ein. Doch das ist nicht der einzige Punkt an dem der Kopfhörer automatisch pausiert. Beim sogenannten Feature „Speak to Chat“ pausiert die Wiedergabe ebenfalls. Sobald der Nutzer spricht, wird diese Funktion aktiviert. Wenn 30 Sekunden geschwiegen wurde, setzt die Musik wieder ein.

Viele Neuerungen und einiges beim Alten

Android Nutzer werden sich darüber freuen, dass die WH-1000XM4 das neue Google Fast Pair unterstützen. Hierbei werden die Smartphones mit Googles Betriebssystem komfortabel und schnell mit den Kopfhörern gekoppelt. Nun ist es auch möglich, zwei Geräte gleichzeitig mit den Kopfhörern zu verbinden. Hier hat Sony in Sachen Komfort eine Schippe draufgelegt. Bei der Akkulaufzeit hat sich wiederum nichts getan. Die Kopfhörer halten noch immer beachtliche 30 Stunden durch. Wenn es einmal schnell gehen muss, genügen jedoch bereits 10 Minuten Aufladen, um die Kopfhörer für fünf Stunden verwenden zu können.

Diesmal gibt es die ANCs von Sony auch in Silber.

Preis und Verfügbarkeit

Lange muss man nicht warten, um sich das neue Kopfhörer-Flaggschiff von Sony aufsetzen zu können. In unseren Gefilden erscheinen die WH-1000XM4 noch im August. Zur Wahl steht uns dabei nicht nur die Farbe Schwarz. Diesmal können wir uns auch für Silber entscheiden. Wer Interesse an den geräuschunterdrückenden Kopfhörern hat, muss mit einer stolzen UVP von 379 Euro leben.

Jens Scharfenberg

Gaming und Technik waren stets meine Leidenschaft. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Als passionierter "Konsolero" und kleiner "Technik-Geek" begleiten mich diese Themen tagtäglich.

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