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Südchina: Tesla Model Y kostet zwei Menschen das Leben

In China ist es zu einem schweren Unfall gekommen, bei dem ein Tesla Model Y beteiligt gewesen ist. Dies kostete zwei Menschen das Leben. Offenbar war nicht menschliches Versagen für den Unfall ursächlich. Stattdessen soll das Fahrzeug außer Kontrolle geraten sein.

Überwachungskamera zeigt rasendes Tesla Model Y

In einem Bericht der South China Morning Post ist davon die Rede, dass ein Tesla Model Y in Südchina einen tödlichen Unfall verursacht haben soll. Zwei Menschen seien gestorben als ein weißer Tesla Model Y offenbar ungewollt beschleunigte. Zu sehen ist dies auf den Aufnahmen einer Überwachungskamera, die das Geschehen aufzeichnete. Hier kann man zunächst erkennen, dass das Fahrzeug abbremst und mutmaßlich zum Parkvorgang ansetzt. Allerdings ist dies nicht der Fall. Stattdessen setzt es ganz plötzlich zur Beschleunigung an und rast für etwa 2 km, was durch weitere Kameras belegt wird, die entlang der Strecke installiert sind. Die Raserfahrt wurde insgesamt zwei Menschen zum Opfer. So soll das Elektroauto auf dem Weg nicht nur einen Motorradfahrer gerammt haben, was dieser nicht überlebte. Auch eine Schülerin wurde vom Tesla Model Y angefahren und erlag ihren Verletzungen.

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Der Fahrer selbst und zwei weitere Menschen sollen obendrein Verletzungen davongetragen haben. Glücklicherweise wurde das Fahrzeug gezwungenermaßen durch ein Gebäude gestoppt, in das es schlussendlich gerammt ist. Ansonsten hätte die Raserfahrt mutmaßlich noch weiter angedauert. Die Untersuchung des Unfalls ist nun nicht nur im Anliegen der örtlichen Behörden. Auch Tesla selbst hat zugesagt, sich an den Ermittlungen zu beteiligen. Dies geht aus einem Bericht von Reuters hervor. Für Tesla selbst könnte dies abermals ein großes Imageproblem bedeuten. Schließlich hat das Unternehmen in den letzten Monaten bereits jede Menge Ärger mit der Verkehrssicherheitsbehörde in den USA. Diese bemängelt nach wie vor den Autopiloten des Autoherstellers. Da Tesla dennoch regelmäßig mit seinem angeblich vollautomatischen Autopiloten wirbt, droht derzeit eine hohe Geldstrafe in den USA.

Unfallursache ist noch unbekannt

Warum genau es zum Unfall gekommen ist, weiß man derzeit noch nicht. Allerdings könnte es sich womöglich um Bremsprobleme gehandelt haben. Diese gab es bereits bei einigen Modellen in den USA. Tesla selbst ist davon nicht überzeugt. So rechtfertigt sich der E-Autohersteller damit, dass man auf den einschlägigen Aufnahmen der Überwachungskameras keine Bremslichter aufleuchten sehe. Ein Verwandter des 55 Jahre alten Fahrers des Tesla Model Y macht noch weitere Ausführungen. So handelte es sich bei den ersten Aufnahmen offenbar wirklich um den Versuch, das Fahrzeug einzuparken. Dieses habe den Vorgang allerdings nicht zugelassen. Im Anschluss sei das E-Auto plötzlich wieder losgefahren und habe nicht bremsen wollen. Was wirklich als Unfallursache gilt, bleibt nun abzuwarten. Fest steht, dass der Fahrer weder Drogen, noch Alkohol konsumiert haben soll.

Jens Scharfenberg

Gaming und Technik waren stets meine Leidenschaft. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Als passionierter "Konsolero" und kleiner "Technik-Geek" begleiten mich diese Themen tagtäglich.

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