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Twitter: Blockierung von Drittanbieter-Apps bestätigt – Das ist die Begründung

Schon seit Tagen funktionieren Drittanbieter-Apps für Twitter wie Tweetbot ursplötzlich nicht mehr, die Gerüchteküche brodelt. Auch, weil sich Twitter nicht offiziell dazu äußerte. Nun haben sich die Twitter-Entwickler mit einer Begründung zu der Thematik geäußert, die allerdings viele Fragen offen lässt.

Twitter blockiert Drittanbieter-Apps

Das soziale Netzwerk Twitter nimmt nach der Übernahme durch Elon Musk immer eigenwilligere Züge an. Seit gut einer Woche erlauben Drittanbieter-Apps wie der beliebte Tweetbot keine Aktualisierungen mehr und zeigen nichts an.

Lange wurde spekuliert, was der Grund dafür sei. Mittlerweile liefern die Twitter-Entwickler die klare Antwort: Apps von Drittanbietern werden blockiert: „Twitter setzt seine langjährigen API-Regeln durch. Das kann dazu führen, dass einige Apps nicht funktionieren,“ heißt es von offizieller Seite.

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Damit ist klar: Andere Apps sind unerwünscht und werden blockiert. Allerdings bleiben viele Fragen offen. Beispielsweise, wie die API-Regeln überhaupt aussehen. Unklar bleibt zudem, was die Entwicklerinnen und Entwickler der Drittanbieter-Apps tun können, um die API-Regeln zu befolgen und damit ihre Programme wieder funktionieren.

Auch liefert Twitter keinen Hinweis darauf, warum die Anbieter der Apps nicht im Vorfeld über die Anpassung informiert wurden. Das ist besonders ärgerlich, da Drittanbieter-Apps schon immer ein Teil von Twitter waren.

Twitter nimmt immer kuriosere Züge an

Der Kurznachrichtendienst macht sich also mit Sicherheit keine weiteren Freunde, besonders unter den Entwicklerinnen und Entwicklern. Twitter-Chef Elon Musk tut ohnehin was er will. Erst lässt er kritische Journalisten sperren und gibt die Accounts drei Tage später wieder frei.

Dann lässt er über seinen Rücktritt abstimmen, leistet dem Ergebnis allerdings keine Folge. Kurios geht es offenbar auch in den Büros des sozialen Netzwerkes zu: seit Weihnachten 2022 mussten Mitarbeitende offenbar, um Geld zu sparen, sogar ihr eigenes Klopapier mit zur Arbeit bringen.

Auch das Reinigungspersonal im Büro von Twitter in New York soll entlassen worden sein, was zu entsprechend wenig ansehnlichen Büro- und Sanitärräumen geführt hat. Wenn man Twitter wohl kaum noch guten Gewissens nutzen kann, ist das soziale Netzwerk aber immerhin für die eine oder andere dubiose Meldung und Schmunzler oder Kopfschütteln gut.

Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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