PC-Komponenten

Sharkoon REV220 im Test – Ein revolutionärer Gehäuseaufbau?

Inneneindruck

Ohne verbaute Hardware braucht man einen Moment, um zu realisieren, was hier anders ist. Links Lüfter, rechts Lüfter – GPU-Slotblenden oben, Oh! Eine rotierte Mainboardhalterung. Des Weiteren findet man drei vorinstallierte Lüfter in der Front und zwei RGB-Lüfter in der Hinterseite des Gehäuses.

Wie es in der aktuellen Zeit fast schon Standard ist, wird für das Netzteil ein eigener Schacht genutzt, um später die überschüssigen Kabel verstecken zu können. Dieser Schacht wird durch das neue Logo und den Sharkoon-Schriftzug geprägt und er enthält kleine Luftschlitze. Um längere Grafikkarten zu ermöglichen, wird der Schacht jedoch nicht komplett bis zum Ende gezogen.

Zur Durchführung der Kabel stehen einige Aussparungen zur Verfügung. Diese werden größtenteils durch eine Gummierung verschönert – seltsamerweise wird dies jedoch nicht konsequent durchgezogen. Löblich ist jedoch, dass es an jeder denkbaren Stelle ordentliche Öffnungen gibt – so muss kein Kabel quer durchs Gehäuse gezogen werden.

Auf der Rückseite der Mainboardkammer findet man zwei Halteschienen für 2,5″-SSDs, die eingehangen und mit einer Schraube fixiert werden. Vor dem Netzteil können ebenfalls zwei 3,5″-HDDs und zwei weitere 2,5″-SSDs montiert werden.

Die Montage dieser erfolgt simpel und problemfrei. In der Mitte findet man einen RGB-Splitter, den man mit dem üblichen Stecker (4-Pin-RGB-Stecker, ein Pin ist unbelegt) oder per 3-Pin-VDG an aktuellere Mainboards anschließen kann. Dieser wird zusätzlich per SATA-Stromanschluss angeschlossen, um bis zu acht ARGB-Geräte mit Strom zu versorgen. Alternativ kann man die Steuerung der ARGB-Komponenten auch per Reset-Switch am Gehäuse erfolgen. Dies ist bereits vorsorglich verbunden, ebenso wie die beiden vorhandenen ARGB-Lüfter.

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Tom Hackmann

Bereits in jungen Jahren ist Gaming zur Leidenschaft geworden. Durch diesen Einstieg ist mein Interesse an PC-Hardware entstanden - so habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht und verfasse nicht nur Testberichte, sondern arbeite auch Vollzeit in der IT.

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Tom

Moderator

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Sharkoon rollt den Markt durch günstige Gaming-Produkte „Designed in Germany“ auf. Die REV-Serie wurde nun durch das REV220 erweitert – diese Serie zeichnet sich durch einen unorthodoxen Aufbau aus. Das Mainboard wird um 90° gedreht, somit sind die GPU-Ausgänge und das IO-Panel von oben zu erreichen. Überraschenderweise gibt es sehr wenige Gehäuse auf dem Markt, die dieses Format nutzen. Doch warum eigentlich? Ob uns dieses Design überzeugen kann, erfahrt ihr hier im Test.
Spezifikationen

Formfaktor
Midi-Tower

Mainboard-Kompatibilität
Mini-ITX, Micro-ATX, ATX

Max. Länge Grafikkarte:
32,3 cm (ATX) / 28,5 cm (Mini-ITX)

Max. Höhe CPU-Kühler:
16,5 cm

Max. Länge Netzteil:
20,0 cm

Gewicht:
9,0 kg

Abmessungen (L x B x H):
48,0 x 21,5 x 48,5 cm

Max. Laufwerke 2,5″
4

Max. Laufwerke 3,5″
2

Lüfter – Front
3x 120-mm-Lüfter (vorinstalliert) oder 2x 140-mm-Lüfter oder Radiator (optional)

Lüfter – Heck
2x adressierbarer 120-mm-Lüfter (vorinstalliert) oder 2x 140-mm-Lüfter...

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