PC- & Konsolen-Peripherie

SteelSeries Arctis Prime: Multiplattform-Gaming-Headset im Test

Tragekomfort & Praxis

Mit einem Gewicht von 348 Gramm bringt das SteelSeries Arctis Prime etwas mehr auf die Waage als manch ein Konkurrent in diesem Preissegment. Dennoch gibt es hinsichtlich des Tragekomforts kaum Anlass zur Kritik.

Dank anpassbarem Bügel, drehbaren Ohrmuscheln und weichen Polstern schmiegt sich das Headset auch im mehrstündigen Gaming-Einsatz angenehm an den eigenen Kopf an. Selbst bei schnellen, ruckartigen Bewegungen verliert das Headset nicht seinen Halt. Lediglich für sehr große Köpfe dürfte der Bügel etwas zu knapp bemessen sein.

Im Praxiseinsatz kann zudem die Bedienung des Arctis Prime überzeugen. Stummschaltungstaste und Lautstärkerad sind mit der linken Hand problemlos erreichbar und ermöglich ein schnelles Feinjustieren.

Aufnahme- & Wiedergabequalität

Kommen wir zur wahrscheinlich wichtigsten Eigenschaft eines Headsets: der Akustik. Im Inneren der Ohrmuscheln werkeln 40-mm-Neodymium-Treiber, die einen überdurchschnittlich hohen Frequenzbereich von 10–40.000 Hz abdecken. Zum Einsatz kommen dieselben High-Fidelity-Audiotreiber, die Spieler und Fachpresse bereits beim Arctis Pro überzeugen konnten – auch wenn das Prime-Modell hinsichtlich der Kopfhörerempfindlichkeit nicht ganz mithalten kann.

Während Gaming-Headsets normalerweise Höhen und Bässe zu stark hervorheben, überzeugt das Arctis Prime mit einem ausgewogenen und voluminösen Klangbild, die das Gerät zu einem idealen Begleiter im kompetitiven Gaming-Einsatz machen. Vor allem die Mitten werden detailliert wiedergegeben, während dank klarer Höhen auch kleine Details wie Schritte und andere wichtige Geräusche hervorgehoben werden.

Für Fans wuchtiger, donnernder Bässe ist das SteelSeries-Headset hingegen nicht geeignet, denn diese rückt der Hersteller eher in den Hintergrund – was vor allem im Gaming-Einsatz sinnvoll ist, um nicht von dröhnenden Explosionen oder Schüssen abgelenkt zu werden. Auch die räumliche Ortung meistert das Headset, trotz Stereo-Klang, hervorragend. Wer das Arctis Prime an einer Soundkarte oder dem SteelSeries GameDAC verwendet, holt auch noch das letzte Quäntchen Leistung heraus.

Besonders gut hat uns das Klangbild zudem in Kombination mit der 3D-Sound-Engine Tempest der PlayStation 5 gefallen. Doch auch zum Genießen von Musik oder Filmen eignet sich offene und breite Klangbild, mit dem das Headset viele Konkurrenten im selben Preissegment hinter sich lässt. Eine softwareseitige Steuerung sucht ihr hingegen leider vergebens.

Wenig zu beanstanden, gibt es darüber hinaus bei der Stimmwiedergabe des ClearCast-Mikrofons. Diese erfolgt weitestgehend unverfälscht, während Atemgeräusche dank beiliegendem Pop-Schutz und Umgebungsgeräusche gut herausgefiltert werden. Trotz Discord-Zertifizierung kann die Aufnahmequalität allerdings nicht ganz mit Studiomikrofonen mithalten. Für den Ingame-Voice-Chat ist die Qualität allerdings mehr als ausreichend.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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Peripherie-Hersteller SteelSeries erweitert die eigene Arctis-Headset-Reihe um ein neues Modell: Das SteelSeries Arctis Prime verspricht hochkarätige Soundqualität zu einem erschwinglichen Preis. Immerhin verrichten im Inneren dieselben High-Fidelity-Audiotreiber ihren Dienst, die auch beim beliebten Arctis Pro zum Einsatz kommen. Wie gut sich das Gaming-Headset schlägt, verrät unser Test. Technische Details Bauform: Over-Ear Treiber: 40mm, Neodym Frequenzbereich: … (Weiterlesen...)

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