Gehäuse Testberichte

Streacom DA2: Kompaktes Alu-Gehäuse im Test

Außeneindruck

Das DA2 setzt auf einen Look, der sowohl für Streacom als auch für diese Bauart typisch ist: Eine schlichte, moderne Optik ohne verspielte Verzierungen. Auch von Meshgittern ist nicht viel zu sehen: Diese befinden sich unten und oben am Korpus. Sie werden aber durch die Außenhaut aus Aluminium verdeckt, die Luftzufuhr erfolgt hier also seitlich.

Streacom verzichtet nahezu vollständig auf Bedienelemente: Das Gehäuse bietet lediglich einen einzelnen USB-Typ-C-Anschluss (3.0 / 3.1) und einen Power-Button mit weißer LED an der Vorderseite, weitere Anschlüsse oder Taster gibt es nicht. Angesichts der sehr geringen Größe des Gehäuses ist das allerdings kein Problem, denn das Heck ist leicht zu erreichen.

Die durchgehend schlichte Optik des Gehäuses – sieht man es von Vorne an, so lässt sich keine einziger Schraube/Niete erkennen – wird fast über die gesamte Außenhaut durchgesetzt. Alle Befestigungen befinden sich am Heck, an dem sich zugleich auch die Anschlüsse für alle internen Komponenten befinden. Auffällig sind die PCI-E-Blenden, die leider silbern und nicht, wie der Rest des Gehäuses, schwarz sind. Andererseits dürften diese ohnehin nicht verwendet werden; schließlich ist das DA2 für den Einsatz einer Grafikkarte konzipiert.

Das DA2 besitzt lediglich einen einzigen festen Lüfter-Platz: Am Heck ist ein einzelner 92-mm-Lüfter vorgesehen. Weitere Lüfter können über die flexiblen Schienen im Gehäuse montiert werden, die in den nächsten beiden Punkten noch genauer betrachtet werden. Das Gehäuse hat an allen Seiten, bis auf die Front, Luftdurchlässe, die Hitzestaus vermeiden. An nahezu jeder Stelle kann Luft aus dem oder in das Gehäuse transportiert werden. Um das System vor Verschmutzung zu schützen sind Staubfilter verbaut, die allerdings, aus Gründen der Optik, nur von innen zugänglich sind.

Eine Besonderheit sind die Seitenteile des Gehäuses: Diese bestehen aus gebogenem Aluminium, das mit zahlreichen Öffnungen zum Luftaustausch versehen ist. Die Seitenteile werden oben und unten durch Gumminoppen gehalten, die am Korpus einrasten. Um die Seitenwand abzunehmen muss eine Seite nach unten gedrückt und die andere Seite dann nach außen gedrückt werden; dann lassen sich die Seitenteile einfach abnehmen. Dieser besondere Montageweg hat den Vorteil, dass er vollkommen ohne Schrauben auskommt. In der Praxis funktioniert er gut, auch wenn man sich erst an diese neue Art der Befestigung gewöhnen muss.

Die Verarbeitungsqualität des DA2 ist lobenswert: Die gesamte Außenhaut ist makellos und stabil, hier lässt sich nichts kritisieren. Der hochwertige Gesamteindruck wird zudem dadurch bekräftigt, dass es sich beim DA2 tatsächlich um ein Aluminium-Gehäuse handelt, um nicht um einen normalen Stahlkorpus mit Aluminium-Abdeckungen. Auf Stahl wird außen komplett, und im Innenraum weitestgehend verzichtet.

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