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ASUS Zenbook 14X OLED Test: Mobiles Notebook mit hervorragendem 120-Hz-Display

ASUS startete das Jahr 2023 mit zahlreichen, auf der CES 2023 neu vorgestellten, Notebooks, die nun nach und nach den Weg in den Handel finden. Neben verschiedenen Gaming-Laptops wie dem ROG Zephyrus M16 (unser Test) bedient der Hersteller auch kreative Profis und all diejenigen, die nach einem mobilen Begleiter für das hybride Arbeiten suchen. Genau in diese Kategorie fällt das neue Zenbook, das mit einem brillanten und hochauflösenden OLED-Display und langer Akkulaufzeit glänzen will. Wie gut das klappt, klärt unser ASUS Zenbook 14X OLED Test.

Technische Daten

Prozessor Intel Core i9-13900H (14 Kerne, 2.6 – 5.4 GHz)
Grafikleistung Intel Iris Xe
Display 14,4 Zoll; 2,8K; OLED; 120 Hz
Speicherplatz 1 TB SSD (NVMe PCIe 4.0) installiert
Arbeitsspeicher 16 GB DDR5-RAM (verlötet)
Tastatur Ciclet; mit weißer Hintergrundbeleuchtung
Betriebssystem Windows 11 Pro
Konnektivität Wi-Fi 6E; Bluetooth 5.3
Abmessungen (B x T x H) 322 mm x 226 mm x 16,9 mm
Gewicht 1,56 kg (ohne Netzteil)
Preis € 60,94 *

ASUS Zenbook 14X OLED Test: Lieferumfang, Design und Verarbeitung

Beginnen wir den ASUS Zenbook 14X OLED Test mit dem Lieferumfang. Der kann sich nämlich absolut sehen lassen. Wer sich für den Kauf entscheidet, der bekommt nicht einfach nur Notebook und (USB-C-)Netzteil, sondern noch ein paar Extras obendrauf.

Dazu zählt nicht nur eine schöne und praktische Kunstleder-Tasche, mit der du den Laptop sicher transportieren kannst. Auch einen USB-A- auf RJ45-LAN-Adapter legt ASUS bei. Eine willkommene Ergänzung, wenn du dich nicht allein auf das WLAN-Netzwerk verlassen möchtest.

ASUS Zenbook 14X OLED Lieferumfang
Sogar eine Transporttasche und ein RJ45-Adapter finden sich im Lieferumfang.

Schickes Design, hochwertige Verarbeitung

  • Edles, außergewöhnliches Design
  • Hochwertige, robuste Verarbeitungsqualität
  • Relativ niedriges Gewicht; portable Abmessungen

Der Displaydeckel des Zenbook 14X OLED ist von dreieckig zulaufenden Linien durchbrochen die, im Gegensatz zum matten Laptop selbst, in glänzender Optik daherkommen. So ergibt sich ein schöner Kontrast, dank dem sich das Gerät von den anderen Ultrabooks da draußen abhebt, ohne dabei zu auffällig zu wirken.

Das Zenbook selbst kommt in einem dunklen Grauton daher (Inkwell Grey genannt) und ist durch das matte Gehäuse recht gut gegen Fingerabdrücke gefeit. Auf dem Displaydeckel prangt in der unteren Ecke der ASUS Zenbook-Schriftzug, unten gibt’s gummierte Standfüße (hinten über die gesamte Breite, vorne mit zwei Streifen in den Ecken), während du mit insgesamt neun Torx-Schrauben in das Innere des Laptops gelangst. Die verbaute SSD lässt sich auf Wunsch erweitern, der LPDDR5-Arbeitsspeicher ist hingegen leider fest verlötet.

Mit einem Gewicht von rund 1,56 Kilogramm und Abmessungen von rund 322 mm x 226 mm x 16,9 mm ist das Gerät zudem recht kompakt und leicht und eignet sich daher auch hervorragend für die mobile Nutzung.

Klar, ein HP Spectre 14 x360 (unser Test) ist nochmal kleiner und leichter, dafür kann das ASUS Zenbook 14X OLED aber auch das größere Display (und den größeren Akku) vorweisen.

Hinsichtlich der Verarbeitungsqualität gibt es nichts zu beanstanden. Diese liegt Hersteller-typisch auf sehr hohem Niveau. Alles wirkt robust und wertig, auch unter Druck gibt der Rahmen nicht nach. Spaltmaße oder unsaubere Verklebungen, beispielsweise beim Display, suchen wir ebenfalls vergeben. Top.

Ausstattung und Anschlüsse

  • High-End-CPU; RAM nur fest verlötet
  • Schnelles WLAN
  • Exzellente Lautsprecher; sehr gute Webcam

Unter der Haube des ASUS Zenbook 14X OLED werkelt der High-End-Prozessor Intel Core i9-13900H, der mit 14 Rechenkernen und Taktraten von bis zu 5,4 GHz eine hervorragende Performance verspricht.

Ihm stehen 16 GB LPDDR5-RAM zur Seite die, wie bereits erwähnt, leider nicht erweitert werden können. Hinzu gesellt sich eine Micron PCIe 4.0-SSD mit einer Speicherkapazität von 1 TB. Die Grafikberechnung erfolgt in unserem Testmodell intern über die Intel Iris Xe iGPU.

Wem das nicht reichen sollte, der kann zum Modell UX3404VC greifen. Das kommt mit ganzen 32 GB Arbeitsspeicher, sowie dedizierter NVIDIA Geforce RTX 3050-GPU daher. Vor allem für kreative Anwendungen und gelegentliches Spielen sicherlich die bessere Wahl.

Beiden Modellen gemein ist schnelles (und äußerst stabiles) Wi-Fi 6E sowie Bluetooth 5.3. Überzeugend fallen auch die Lautsprecher aus, die von Harman/Kardon getunt wurden und Dolby Atmos unterstützen.

In Verbindung mit den Technologien ASUS Smart Amp und Audio Booster erreicht das Zenbook 14X nicht nur einen hervorragenden Klang, sondern auch eine erstaunlich hohe maximale Lautstärke, die in Verbindung mit dem OLED-Display den Medienkonsum spürbar verbessern.

ASUS Zenbook 14X OLED
Die Webcam bietet eine sehr gute Bildqualität.

Hinzu kommen eine 1080p-Webcam mit sehr guter Bildqualität, Gesichtserskennung (und Windows Hello Login) und praktischem Echtzeit-Tracking, dank dem du bei Konferenzen immer im Fokus bleibst. Die beiden verbauten Mikrofone liefern ebenfalls einen guten Klang ab, können ein echtes Mikrofon oder Headset natürlich aber nicht ersetzen.

Moderne Anschlüsse im ASUS Zenbook 14X OLED

  • Moderne Anschlussauswahl
  • keinerlei Kartenleser

Die Auswahl an Anschlüssen geht in Ordnung. Mit von der Partie sind beispielsweise zwei USB-C-Ports des Typs Thunderbolt 4, die schnelle Datenübertragungen, eine Bildwiedergabe und das Aufladen des Notebooks erlauben.

Sie finden sich an der rechten Seite des Zenbooks, genau wie ein HDMI 2.0b- und ein 3,5-mm-Klinkenanschluss. Links hingegen findet sich lediglich ein einziger USB 3.2 Gen 2 Typ-A-Anschluss. Schade: Auf einen microSD- oder SD-Kartenleser verzichtet ASUS vollständig. RJ45-LAN gibt es auf Wunsch mithilfe des beiliegenden Gigabit-LAN-Adapters.

Tastatur und Trackpad

  • Sehr gute Tastatur mit angenehmen Druckpunkten
  • Großes, präzises Touchpad

Sehr gut gefallen mit einmal mehr die Eingabegeräte des ASUS Zenbook 14X OLED. Bei der Tastatur setzt der Hersteller auf ein Chiclet-Keyboard, das mit angenehm großen Tasten und guten Abständen überzeugt.

Sie bieten einen knackigen Druckpunkt und lösen mit 1,4 mm aus. Sie sind zudem nach innen gewölbt, was der Hersteller als „ErgoSense Keyboard“ bezeichnet. Einen wirklichen Unterschied zu den meisten Notebook-Tastaturen konnte ich jedoch nicht wirklich feststellen. Ist aber auch egal, denn das Tippgefühl ist wirklich ausgezeichnet.

Dasselbe gilt für das großzügige Touchpad, das auch mit Gesten problemlos zurecht kommt und sehr gute Gleiteigenschaften aufweist. Es misst 7,5 cm x 13 cm (Höhe x Breite) und bietet damit ein sehr gutes Platzangebot. Lediglich das Klickgeräusch fällt vergleichsweise laut aus, aber da gibt es wahrlich schlimmeres.

Für das Arbeiten in dunklen Umgebungen lässt sich eine dreistufige, weiße Hintergrundbeleuchtung hinzuschalten. Hinzu kommen Zusatzfunktionen der F-Tasten, dank denen du beispielsweise per Knopfdruck Mikrofon stumm- und Kamera ausschaltest.

Brillantes OLED-Display im Zenbook 14X OLED

  • Hochauflösendes, helles und schnelles OLED-Display
  • Perfekte Farbraumabdeckung

Aushängeschild des ASUS Zenbook 14X OLED ist natürlich das Display. Hier verbaut der Hersteller ein (spiegelndes) 14,5 Zoll großes OLED-Panel, das im Test wirklich überzeugen kann. Es löst mit einer 2,8K-Aufösung von 2.880 x 1.880 Pixeln sehr hoch auf und punktet mit einer hohen Bildwiederholrate von 120 Hz, dank der eine flüssige Darstellung erreicht wird.

Zum Vergleich: Das bereits angesprochene HP Spectre x360 14 samt OLED-Panel bietet mit 3.000 x 2.000 Pixeln bei 13,5 Zoll die höhere Auflösung, kommt allerdings nur auf 60 Hertz.

Das Zenbook kommt bei HDR-Inhalten auf eine maximale Helligkeit von 550 Nits in der Spitze, bei SDR-Inhalten maximal 400 Nits. Der DCI-P3-Farbraum wird zu vollen 100 Prozent abgedeckt, während das OLED-Panel entsprechend niedrige Reaktionszeiten (0,2 ms) und ein nahezu unendlich hohes Kontrastverhältnis realisiert. Eine augenschonenende Low Blue Light-Technologie reduziert zudem das schädliche blaue Licht um bis zu 70 Prozent.

Klingt auf dem Papier alles ganz toll. Und das ist es in der Praxis auch. Ob das Display nun besonders augenschonend ist kann ich zwar nicht bestätigen, wohl aber, dass die Kombination aus hoher Auflösung und farbstarkem sowie kontrastreichem OLED-Panel samt 120 Hz einfach Spaß macht. Gerade Videos, Serien und Filme profitieren von dem Display.

ASUS Zenbook 14X OLED
Hohe Kontraste, satte Farben, 120 Hz: Das Display ist eine Wucht.

Aufgrund des spiegelnden Panels leidet natürlich die Ablesbarkeit im Freien, insbesondere unter direkter Sonneneinstrahlung. Wirklich kritisieren kann man das jedoch nicht. Der Deckel lässt sich zudem um ganze 180 Grad öffnen, sodass du das Notebook ganz flach auf dem Tisch beziehungsweise der Oberfläche platzieren kannst.

Das ASUS Zenbook 14X OLED im Praxistest

  • Hervorragende Multitasking-Leistung
  • Tolles Display und überzeugende Lautsprecher
  • Effektive Kühlung; aber sehr hohe Lüfterlautstärke

Auch in der Praxis gibt das ASUS Zenbook 14X OLED eine sehr gute Figur ab und kommt mit anspruchsvollen Multitasking-Aufgaben und 4K-HDR-Videos problemlos zurecht. Klar, hat die Intel CPU doch ordentlich Dampf unter der Haube und mehr als genügend Rechenkerne, um die Aufgaben zu verteilen.

Wie bereits erwähnt ist das Video-Streaming aufgrund des Displays und der hervorragenden Lautsprecher ein absoluter Genuss, doch auch Office-Anwendungen und kreative Programme profitieren davon.

Wer will, der kann die 16 GB Arbeitsspeicher natürlich schnell an ihre Grenzen treiben. Doch dazu braucht es wirklich intensive Workflows, die dann ohnehin nur mit Creator- oder Gaming-Notebooks flüssig möglich sind.

Sehr gut fällt auch die Kühlleistung aus. ASUS nennt diese „IceCool“ Thermal-Technologie. Sie setzt sich auf zwei Heatpipes und Lüftern zusammen und erlaubt des dem Core i9, sich bis zu 45 Watt zu genehmigen. Und das auf lange Sicht auch ohne dass der Laptop merklich heiß werden würde.

Diese effektive Kühlung geht allerdings auf Kosten der Lautstärke. Während die Lüfter bei leichten Aufgaben überhaupt nicht zu hören sind, können sich unter Volllast bis zu 44 dB(A) laut werden – womit wir uns schon im Bereich der Gaming-Notebooks befinden.

Das ist schon sehr laut und kann in leisen Umgebungen störend werden. Glücklicherweise nimmt die Lüfterlautstärke auch sehr schnell wieder ab. Und wer es besonders leise haben möchte, der wechselt per FN+F-Tastenkombination einfach in den Flüster-Modus – in dem die Leistung allerdings spürbar zurückgeschraubt wird.

Benchmark: Produktivität, System, SSD und Gaming

Wie leistungsfähig das ASUS Zenbook 14X OLED ist, habe ich mir natürlich in verschiedenen Benchmark-Tests genauer angeschaut. Die Geschwindigkeit der SSD testet AS-SSD, während PCMark 10 und Cinebench R23 die Produktivitäts- und Systemleistung messen.

PCMark 10 simuliert bei Durchführung des Benchmarks unterschiedliche Workflows, die Textverarbeitung, Surfen im Internet und Tabellenkalkulationen mit einbeziehen. Cinebench hingegen misst die Geschwindigkeit der CPU-Kerne einzeln, sowie im Multi-Core-Betrieb.

Auch die 3D- beziehungsweise Gaming-Leistung habe ich mithilfe des 3DMark-Benchmarktests überprüft. Doch hier fallen die Ergebnisse aufgrund der iGPU des Intel-Prozessors natürlich erwartbar aus: Ältere und wenig anspruchsvolle Spiele sind durchaus spielbar, für mehr reicht die Leistung dann aber nicht.

Hier dürfte das Modell samt dedizierter RTX 3050 deutlich mehr Leistung liefern können, ein waschechtes Gaming-Notebook sollte aber niemand von dem Zenbook erwarten, das dürfte klar sein.

SSD-Benchmark

  • Gute SSD-Geschwindigkeiten

Im Zenbook 14X OLED verrichtet eine Micron 2450 NVMe SSD ihren Dienst, die via PCIe 4.0 angebunden ist und gute Geschwindigkeiten erreicht. Rund 3.035 MB/s beim sequenziellen Lesen und 1.788 MB/s beim Schreiben können sich sehen lassen. Auch die restlichen Werte liegen auf einem guten Niveau und versprechen für die meisten Anwendungsgebiete überzeugende Leistungen.

ASUS Zenbook 14X OLED
Die verbaute PCIe 4.0 SSD aus dem Hause Micron realisiert gute Geschwindigkeiten.

Cinebench R23 und PCMark 10

  • Starke Performance in allen Bereichen, aber…
  • … Core i9 kann sein Potenzial nicht vollends entfalten

Eine gute Performance liefert das ASUS Notebook auch in den Systemtests ab. Wenngleich sich bereits im Cinebench R23-Benchmark zeigt, dass die CPU nicht ihr volles Potenzial entfalten kann.

11.747 Punkte im Multi-Core- und 1.709 Punkte im Single-Core-Test zeugen von der Leistungsfähigkeit des Core i9-13900H, wenngleich exakt dieselbe CPU in einem Gaming-Notebook wie dem ASUS ROG Zephyrus M16 mit 18.811 Punkten und 2.207 Punkten noch einmal deutlich performanter zur Tat schreitet. In der Praxis merkst du davon aber nicht allzu viel.

Den langsameren, aber effizienteren Intel Core i7-1355U im HP Spectre überragt das Zenbook vor allem im Multi-Core-Test dabei deutlich, kommt der i7 hier doch nur auf 6.851 Punkte.

ASUS Zenbook 14X OLED Cinebench

Die beiden Ultrabooks rücken im PCMark 10-Test schon deutlich enger zusammen. Hier schmilzt der Vorsprung des ASUS Zenbook 14X OLED im Gesamtergebnis spürbar dahin. Mit 5.791 Punkten kann sich das Zenbook gegen die 5.550 Punkte im Spectre behaupten und bietet vor allem bei anspruchsvollen Rendering- und Visualisierungs-Aufgaben mehr Leistung.

Klar, hier macht sich die stärkere, schnellere und mit mehr Kernen versehene CPU am deutlichsten bemerkbar. In allen anderen Aufgaben liegen beide Notebooks jedoch ziemlich nah beisammen. Das soll die Ergebnisse des ASUS Notebooks allerdings nicht schmälern: Die Performance ist über alle Anwendungsgebiete hinweg sehr gut.

ASUS Zenbook 14X OLED PCMark

Akkulaufzeit

  • In 95 Minuten vollgeladen
  • Maximal ca. 9 Stunden Laufzeit (bei voller Helligkeit)

Das ASUS Zenbook 14X OLED wartet mit einem 70 Wattstunden starken Akku auf, durchaus beachtlich für das kompakte Gehäuse. Geladen wird mithilfe des beiliegenden 90-Watt-Netzteils, wobei ein vollständiger Ladevorgang 95 Minuten Zeit in Anspruch nimmt.

ASUS Zenbook 14X OLED
Das 90-Watt-Netzteil ist angenehm leicht und kompakt.

Ein OLED-Panel gilt meist als sehr stromhungrig. Dennoch kann das Gerät hier überzeugen. Im Leerlauf-Test von PCMark 10 springen am Ende gute 9 Stunden und 8 Minuten bei maximaler Displayhelligkeit heraus. Das ist ein Wert, der sich mehr als sehen lassen kann.

ASUS Zenbook 14X OLED

Im Vergleich zum Spectre zeigt sich hier aber auch, wie effizient der Intel Core i7-1355U des Convertible-Notebooks arbeitet. Trotz geringerer Kapazität von „nur“ 66 Wattstunden realisiert das HP-Gerät nochmals deutlich bessere Laufzeiten. Selbst im Office-Betrieb hält das Spectre rund eine Stunde länger durch als das Zenbook beim Idlen. Im Modern Office Test sind es 8 Stunden und 12 Minuten.

ASUS Zenbook 14X OLED Test: Fazit

Das ASUS Zenbook 14X OLED punktet im Test mit einem hervorragenden, hellen und schnellen 120-Hz-Display, erstklassigen Lautsprechern und einer tadellosen Verarbeitungsqualität. Auch die Ausstattung des Ultrabooks weiß zu gefallen, allem voran der leistungsstarke Core i9-Prozessor und die modernen Konnektivitäts-Standards.

Tastatur und Trackpad überzeugen auch bei längerer Nutzung mit angenehmer Haptik, während Webcam und Mikrofone sich für eine schnelle Konferenz zwischendurch eignen. Die CPU kann allerdings ihr Potenzial nicht vollständig entfalten und liegt spürbar hinter demselben Modell zurück, wenn es in einem größeren Gehäuse Platz findet – das lässt sich aber verschmerzen.

Wirklich viel auszusetzen gibt es am ASUS Zenbook 14X OLED nicht. Lediglich die unter Last deutlich hörbaren Lüfter, der verlötete und nicht erweiterbare Arbeitsspeicher und die fehlenden Kartenleser stoßen sauer auf, während das Displays und die stromhungrige CPU stark am Akku ziehen.

Am Ende bleibt ein überzeugendes und leistungsstarkes Multimedia-Notebook, das mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis punktet und sein Geld allemal wert ist. Und wenn es doch mehr Leistung sein soll, greift man eben zum Modell mit dedizierter GPU und doppeltem RAM.

ASUS Zenbook 14X OLED Test: Gold Award

ASUS Zenbook 14X OLED

Design & Verarbeitung
Display
Ausstattung
Leistung
Akku
Preis-Leistungs-Verhältnis

92/100

Hervorragendes Display, schnelle CPU, tadellose Verarbeitung: Das ASUS Zenbook 14X OLED markiert ein exzellentes Multimedia-Notebook zu einem fairen Preis.

Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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