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Medion Erazer Beast X40 Test: Das High-End-Gaming-Notebook wird seinem Namen gerecht

Mit einer GeForce RTX 4090 und einem Intel Core i9-14900HX aus dem Raptor Lake-HX Refresh will das Medion Erazer Beast X40 den Thron unter den Gaming-Notebooks erklimmen. Dank starkem Display, mechanischer Tastatur und überzeugenden Akkulaufzeiten hat das „Aldi-Notebook“ weitere schlagkräftige Argumente auf seiner Seite. Ob sich ein Kauf lohnt, klärt unser Medion Erazer Beast X40 Test.

Technische Daten

Produkt Medion Erazer Beast X40
Prozessor Intel Core i9-14900HX (24 Kerne, 2.2 – 5.8 GHz)
Grafikleistung Nvidia GeForce RTX 4090 (16GB GDDR6 VRAM); 175 W TDP
Display 17 Zoll; QHD+; 240 Hz
Speicherplatz 2 TB SSD (NVMe PCIe 4×4) installiert
Arbeitsspeicher 32 GB DDR5-RAM (2x 16GB DDR5-5600 SO-DIMM)
Tastatur Mechanisch; Full Size; mit RGB-Beleuchtung
Betriebssystem Windows 11 Home
Konnektivität Wi-Fi 6E; Bluetooth 5.1
Abmessungen (B x T x H) 383 mm x 272 mm x 36 mm
Gewicht 2,86 kg (ohne Netzteil)
Preis € 4.052,78 *
€ 4.052,78
Gewöhnlich versandfertig in 2 bis 3 Tagen
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€ 3.399,00
Berlin-Mitte, Bochum, Dortmund, Dresden-Elbepark, Dresden-Waldschlösschen, Hamburg, Leipzig: nicht lagernd, Anlieferung aus Zentrallager innerhalb 24h
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Medion Erazer Beast X40 Test: Design und Verarbeitung

  • Hochwertiges, robustes Design
  • Tadellose Verarbeitung
  • Dezente RGB-Beleuchtung

Das Medion Erazer Beast X40 basiert auch in der neuesten Auflage auf dem Barebone von Tongfang, den wir in vergleichbarer Form beispielsweise bereits aus dem XMG Neo 17 E23 (unser Test) kennen. Viele Parallelen teilen die beiden Chassis, darunter der dunkle Farbton samt eloxiertem Finish, das robuste Metallgehäuse oder die beiden RGB-Streifen oberhalb der rückseitigen Luftauslässe.

Auch die Unterseite samt großzügiger Luftauslässe und die Form der Gummi-Standfüße sind identisch. Das ist aber nicht negativ gemeint, denn das Neo 17 konnte hinsichtlich Design und Verarbeitung überzeugen.

Natürlich prangt auf dem Gehäuse-Deckel das Erazer-Logo. Mithilfe normaler Kreuzschlitz-Schrauben lässt sich das Gaming-Notebook für die Wartung öffnen. Zwei Bänke für Arbeitsspeicher und zwei NVMe-SSD-Slots stehen zur Verfügung, beide sind ab Werk belegt, können aber mit einem Upgrade versehen werden. Maximal lassen sich 64 GB RAM verbauen.

Die Abmessungen des 17-Zöllers Medion Erazer Beast X40 gleichen dabei, wenig überraschend, ebenfalls dem XMG Neo 17. Rund 383 Millimeter breit ist das Gaming-Notebook, 272 mm tief und 36 mm hoch ist das Gerät und bringt dabei etwa 2,8 Kilogramm auf die Waage.

Ausgeliefert wird es mit einem wuchtigen 330-Watt-Netzteil, das mit einem Eigengewicht von 789 Gramm ebenfalls kein Leichtgewicht darstellt. Uns gefällt das schlichte, Office-taugliche Design ausgesprochen gut und auch hinsichtlich der Verarbeitungsqualität gibt es nicht viel zu beanstanden.

Ausstattung und Anschlüsse

  • High-End-CPU und -GPU
  • Schnelle PCIe 4 x4 SSD
  • Gut klingende Lautsprecher

Das Medion Erazer Beast X40 ist das erste Gaming-Notebook mit einer Intel Core CPU der 14. Generation, das in unserer Redaktion landet. Und dann auch noch mit dem Top-Modell in Form des Core i9-14900HX, das 24 Rechenkerne mit Taktraten von bis zu 5,8 GHz kombiniert.

Entsprechend gespannt sind wir auf den Vergleich zum i9 13900HX, dessen Taktraten im Turbo 200 MHz darunter liegen. Das Testmodell wartet zudem mit 32 GB DDR5-5600-Arbeitsspeicher und einer NVIDIA GeForce RTX 4090 mit 16 GB VRAM und einer TDP von 175 Watt (inklusive Dynamic Boost) auf.

Mal abgesehen von der CPU gleicht das Medion-Notebook damit dem XMG Neo 17 E23, das wir im September 2023 bereits testen konnten. Hier werden die Leistungsdaten sehr spannend sein.

Medion stattet das Notebook darüber hinaus mit zwei 1-Terabyte-SSDs aus, bei denen es sich um die Phison E18-1TB-PHISON handelt. Hinzu kommen Gigabit-LAN, Wi-Fi 6E samt Bluetooth 5.1 und – als Neuerung zum Vorjahr – einen SD-Kartenleser in voller Größe.

Medion Erazer Beast X40
Der SD-Katenleser bietet durchschnittliche Geschwindigkeiten.

Im Vergleich zum Schenker-Notebook XMG Neo 17 hat das Erazer Beast X40 also hinsichtlich der Konnektivität etwas das Nachsehen. Der Konkurrent bietet immerhin 2,5-Gbit-LAN. Zwei gut klingende Lautsprecher mit Nahimic 3D Sound und eine Webcam in Full HD-Auflösung samt IR-Kamera für den Windows Hello-Login runden die Ausstattung ab. Als Betriebssystem ist Windows 11 Home vorinstalliert.

Die Anschlüsse des Medion Erazer Beast X40

  • Moderne Anschlüsse an drei Seiten
  • SD-Kartenleser in voller Größe
  • Thunderbolt 4; aber nur ein USB-C-Port

Auch die Auswahl an Anschlüssen des Medion Erazer Beast X40 kommt uns sehr bekannt vor. Diese verteilt sich auf die beiden Seiten, sowie die Rückseite des Gerätes.

Auf der linken Seite gibt es einmal USB 3.2 Gen 2 (USB-A), Mic-In und einen kombinierten 3,5-mm-Klinkenanschluss. Rechts sitzt der SD-Kartenleser. Hinzu gesellen sich zweimal USB 3.2 Gen 1 (USB-A). An der Rückseite wartet das Beast mit Netzanschluss, Gigabit-Ethernet, HDMI 2.1, einem Thunderbolt 4 USB-C-Port und einer Kupplung für die optionale Wasserkühlung auf.

Letztere gleich der des XMG Neo vollständig. Während bei XMG die hauseigene Lösung XMG Oasis MK2 (unseren ausgiebigen Test dazu findest du im Bericht zum XMG Nero 16 E23) zum Einsatz kommt, gibt es auch von Medion das sogenannte Erazer Cooling Kit.

Medion Erazer Beast X40
Hinten: Wasserkühlung, Thunderbolt 4 (USB-C; Displayport), HDMI 2.1, Gigabit-Ethernet, Netzanschluss

Dieses ist mit einem Preis von rund 200 Euro sogar eine Spur günstiger, hinsichtlich des Designs (mit Ausnahme des Logos) und Funktionsumfangs aber absolut identisch. Leider war die Wasserkühlung in unserem Testmodell nicht enthalten, wir gehen aber davon aus, dass diese auch beim Medion Erazer Beast X40 eine Leistungssteigerung bei verringerter Lautstärke realisieren dürfte.

Übrigens: Laut Medion-Forum lässt sich auch die XMG Oasis MK2 problemlos mit dem Beast X40 betreiben. Wir haben hinsichtlich der Kompatibilität bei Medion nachgefragt. Dort teilte man uns mit, dass die Erazer-Wasserkühlung auf eine eigene Customizes-AP GCU setzt und zwar grundsätzlich angeschlossen werden kann, es aber durchaus sein kann, dass einige Features nicht funktionieren: Daher sollte man das man das Beast X40 nicht mit der XMG Oasis Mk2 verwenden.

Tastatur und Touchpad

  • Erstklassige mechanische Tastatur
  • Anpassbare Per-Key-RGB-Beleuchtung
  • Großes, präzises Touchpad

Kommen wir direkt zur nächsten Gemeinsamkeit, denn das Medion Erazer Beast X40 wartet ebenfalls mit einer erstklassigen mechanischen Tastatur samt CHERRY MX ULP Tactile Switches auf, die ein hervorragendes Tippgefühl realisiert.

Die Tasten punkten mit einem satten, präzisen und taktilen Druckpunkt und reagieren äußerst flott. So macht Tippen (und Spielen) auf einem Gaming-Notebook Laune! Eine dedizierte Gaming-Tastatur haben ich im Rahmen meines Tests nicht vermisst.

Zudem warten die Tasten mit einer RGB-Einzeltastenbeleuchtung auf, die umfangreich angepasst werden kann. Als Mausersatz dient ein multitouch-fähiges Clickpad, das ebenfalls sehr präzise reagiert und mit einer Breite von 15,5 cm und einer Höhe von 10 cm jede Menge Platz bietet.

Oberhalb der Full-Size-Tastatur finden wir zudem, neben dem Power-Button, eine weitere Taste, mit der wir schnell zwischen verschiedenen Leistungsmodi wie Office, Gaming oder einem Custom-Modus wechseln können.

Das Display des Medion Erazer Beast X40 im Test

  • 17 Zoll QHD+ Display mit 240 Hz
  • Gute Helligkeit mit 380 Nits
  • Gute Farbraumabdeckung; etwas schwache Kontraste

Das Medion Erazer Beast X40 wartet mit einem 17 Zoll großen, matten IPS-Panel auf, das in QHD+ mit 2.560 x 1.600 Pixeln auflöst und dabei eine Bildwiederholrate von 240 Hertz erreicht. G-Sync wird ebenfalls unterstützt, außerdem wird der sRGB-Farbraum zu vollen 100 Prozent abgedeckt.

Es erreicht eine maximale Helligkeit von 380 cd/m², was auch bei direkter Licht- und Sonneneinstrahlung einen ordentlichen Wert darstellt. Die werksseitige Farbkalibrierung kann dabei ebenso überzeugen, wie die Blickwinkelstabilität. Lediglich bei den Kontrastwerten schwächelt das Panel ein wenig.

Grundsätzlich handelt es sich aber um ein gutes Display, das sich für Spiele und alltägliche Aufgaben eignet. Für farbkritische Arbeiten empfiehlt sich allerdings ein externer Monitor, da die Farbraumabdeckung hier zu gering ausfällt.

Im Vergleich zu den Mini-LED-Displays des ASUS ROG Zephyrus M16 (unser Test) oder HP Omen 16 (unser Test) hat der Bildschirm des Medion-Notebooks natürlich deutlich das Nachsehen, das sollte klar sein.

Medion Erazer Beast X40 Test: Praxiseindrücke

  • hervorragende Systemleistung
  • effektive Kühlung
  • unter Last sehr laut

Gut ist es zudem um die Kühlung des Medion Erazer Beast X40 bestellt. Prozessor und Grafikkarte sind mit Flüssigmetall-Wärmeleitpaste ausgestattet, die in der Praxis auch unter Volllast einen sehr guten Job leistet. Natürlich erwärmen sich die Komponenten, Anlass zur Sorge geben die Temperaturen allerdings nicht.

Auch eine Drosselung der Leistung ist nicht zu verzeichnen im 3DMark Speed Way-Stresstest hält das Gaming-Notebook die Leistung nach 20 Durchläufen mit einem Ergebnis von 97,4 Prozent aufrecht.

Medion Erazer Beast X40
Das Medion Erazer Beast X40 hält die volle Leistung auch dauerhaft aufrecht.

Das Gehäuse erwärmt sich unter Last stellenweise spürbar, aber ebenfalls nicht übermäßig. Hier hat der Hersteller einen guten Job geleistet.

Das Ganze geht aber im Gaming-Modus mit einer vergleichsweise hohen Lautstärk einher: Bis zu 60 dB(A) habe ich beim Belastungstest gemessen, damit ist das Beast X40 auch hinsichtlich der Lautstärke ein echtes Biest. Erfreulicherweise klingen die Lüfter dabei aber nicht penetrant, sondern befördern die heiße Luft mit einem tiefen, sonoren Geräusch nach außen – begleitet, stellenweise, von einem leichten Spulenfiepen. Doch auch hier ist manch ein Konkurrent deutlich lauter.

Anpassungen vornehmen lassen sich in der vorinstallierten Control Centre-App, die der eigenen Lösung von XMG mal wieder erstaunlich ähnlich sieht und auch denselben Funktionsumfang aufweist.

Hier kannst du beispielsweise allgemeine Einstellungen vornehmen, zwischen drei Leistungsmodi wählen und sogar einen eigenen Modus anlegen, die RGB-Beleuchtung anpassen, Systeminformationen abrufen oder die optionale Wasserkühlung steuern. Eine aufgeräumte, übersichtliche und äußerst praktische App.

Benchmark: Produktivität, System, SSD und Gaming

Doch wie schlägt sich das Medion Erazer Beast X40 samt Core i9-14900HX denn nun? Das habe ich mir, wie immer, anhand verschiedener Benchmarks und Spiele ganz genau angeschaut. Alle Tests wurden im Gaming-Modus durchgeführt, der die maximal mögliche Leistung zur Verfügung stellt.

Die Produktivitäts- und Systemleistung messe ich mit PCMark 10 und Cinebench R23. PCMark 10 simuliert bei Durchführung des Benchmarks unterschiedliche Workflows, die Textverarbeitung, Surfen im Internet und Tabellenkalkulationen miteinbeziehen. Cinebench hingegen misst die Geschwindigkeit der CPU-Kerne einzeln, sowie im Multi-Core-Betrieb.

Für die Gaming-Tests kommen neben dem synthetischen Benchmark 3DMark auch verschiedene Spiele wie F1 22 samt Raytracing, Final Fantasy XV und viele mehr zum Einsatz. Die SSD-Geschwindigkeit misst AS-SSD.

SSD-Benchmark: AS-SSD

Die PCIe Gen 4 x4-SSD aus dem Hause Phison liegt erfreulicherweise hinsichtlich der Leistung auf einem Niveau mit der Samsung 990 Pro und erreicht eine sequenzielle Lesegeschwindigkeit von 5.546,98 MB/s, sowie eine Schreibgeschwindigkeit von 3.006,72 MB/s.

Medion Erazer Beast X40 AS SSD

Auch die für Spiele wichtigen 4K- und 4K-64Thrd-Werte sehen, ebenso wie die Zugriffszeiten, sehr gut aus. Damit ist das Erazer Beast X40 auch anspruchsvollen Nutzerinnen und Nutzern gewachsen.

Lesen Schreiben
Sequenziell 5.546,98 MB/s 3006,72 MB/s
4K 48,45 MB/s 152,86 MB/s
4K-64Thrd 1.062,82 MB/s 3.008,91 MB/s
Zugriffszeit 0,048 ms 0,026 ms

Cinebench R23 und PCMark 10

Interessante Ergebnisse fördern der CPU-Benchmark Cinebench R23, sowie der ganzheitliche PCMark 10-Test zu Tage. In beiden Bereichen setzt sich die neue i9-14900HX CPU mal mehr, mal weniger deutlich von seinem Vorgängermodell der 13. Intel Core-Generation ab.

Medion Erazer Beast X40
Im CPU-Test lässt der Intel Core 09-14900HX seine Muskeln spielen.

Cinebench attestiert dem Chip mit 29.652 Punkte im Multi Core-Test eine Steigerung von rund 40 Prozent gegenüber der Vorjahresversion. Im Single Core-Test landet die neueste Generation mit 2.196 Punkten ebenfalls deutlich vor dem i9-13900HX mit 1.974 Punkten.

Medion Erazer Beast X40
Trotz leichter Schwächen in Teilbereichen: Das Gesamtergebnis ist hervorragend.

Spannend wird es bei PCMark10, denn obwohl das Medion Erazer Beast X40 hier etwas schwächelt und bei den Teilbereichen Essentials und Produktivität, die beispielsweise Web Browsing oder Tabellenkalkulationen beinhalten hinter das XMG Neo 17 zurückfällt, liegt man in den anspruchsvolleren Digital Content Creation Tests mit über 5.000 Punkten deutlich oberhalb des Konkurrenten und erreicht damit sogar ein besseres Gesamtergebnis von 8.419 Punkten.

Benchmark XMG Neo 17 E23 Erazer Beast X40
Cinebench Multi 21.242 Pkt. 29.652 Pkt.
Cinebench Single 1.974 Pkt. 2.196 Pkt.
PCMark Gesamt 7.979 Pkt. 8.419 Pkt.
PCMark Essentials 11.506 Pkt. 10.797 Pkt.
PCMark Productivity 11.503 Pkt. 9.603 Pkt.
PCMark Digital CC 10.416 Pkt. 15.621 Pkt.

Grafikleistung: 3DMark und Gaming-Tests

Ein ähnliches Ergebnis zeigt sich in den Gaming-Tests, bei dem es ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Medion Erazer Beast X40 und dem XMG Neo 17 E23 gibt, die abseits der CPU ansonsten auf dieselben Komponenten setzen und beide von einer RTX 4090 mit bis zu 175 Watt TDP befeuert werden.

In manchen Tests hat das eine Notebook die Nase vorn, dann wiederum das andere. Vor allem in den praxisnahen Gaming-Benchmarks kann das Medion Erazer Beast X40 dank des schnelleren Prozessors aber ein paar mehr Bilder pro Sekunde (FPS) herauskitzeln.

Mit Ausnahme von Shadow of the Tomb Raider, bei dem das Medion-Notebook das Nachsehen hat. Interessanterweise setzt sich das Erazer Beast X40 immer dann vom Vergleichsprodukt ab, wenn Raytracing-Effekte zum Einsatz kommen. Aufgrund von Problemen mit dem Microsoft Store konnte ich leider keine Tests zu Forza Motorsport und Forza Horizon 5 durchführen.

Grundsätzlich lässt sich aber festhalten, dass das Medion Erazer Beast X40 eine hervorragende Gaming-Leistung bietet und diese auch unter Dauerlast konstant aufrecht erhält. Gaming in Full HD und QHD+ ist problemlos und flüssig möglich und auch für 4K-Auflösungen sind noch ordentliche Reserven vorhanden.

Spiel/Benchmark XMG Neo 17 E23 Erazer Beast X40
Fire Strike Gesamt 32.855 Pkt. 30.439 Pkt.
Time Spy Gesamt 19.694 Pkt. 19.110 Pkt.
Port Royal Gesamt 12.825 Pkt. 14.095 Pkt.
Speed Way Gesamt 5.336 Pkt. 5.827 Pkt.
Solar Bay Gesamt 95.755 Pkt. 106.255 Pkt.
F1 22 (Ultra Preset) – 1080p 130 fps (Durchschnitt) 134 fps (Durchschnitt)
F1 22 (Ultra Preset) – QHD+ 77 fps (Durchschnitt) 80 fps (Durchschnitt)
Final Fantasy XV (High Quality) – 1080p 20.532 Pkt. 18.591 Pkt.
Final Fantasy XV (High Quality) – 1440p 16.732 Pkt. 15.239 Pkt.
Shadow of the Tomb Raider (Ultra) – 1080p 206 fps 210 fps
Shadow of the Tomb Raider (Ultra) – QHD+ 185 fps 168 fps

Akkulaufzeit des Medion Erazer Beast X40

  • gute Akkulaufzeit von 2 Stunden und 31 Minuten

Das Medion Erazer Beast X40 ist mit einem 99,8 Wh starken Akku ausgestattet, der gute Laufzeiten realisiert. Im Gaming-Modus kommt das Notebook im Modern Office Batterie-Test von PCMark 10 auf eine Laufzeit von 2 Stunden und 31 Minuten. Im Gaming-Benchmark landen wir bei 1 Stunde und 30 Minuten – beides auf dem höchsten Leistungsprofil, wohlgemerkt.

Medion Erazer Beast X40
Das wuchtige 330-Watt-Netzteil ist passend dimensioniert.

Für ein Gaming-Notebook sind das wirklich gute Werte, die du zudem noch einmal erhöhen kannst, wenn du den Office oder Ausbalancierten Modus wählst.

Dennoch sei auch hier noch einmal das XMG Neo 17 E23 erwähnt, dass deutlich höhere Laufzeiten realisieren konnte: 3 Stunden und 42 Minuten beim Modern Office Test. Das zeigt einmal mehr, dass Intels Raptor Lake-HX Refresh etwas stromhungriger geworden ist.

Medion Erazer Beast X40 Test: Fazit

Mit dem Medion Erazer Beast X40 liefert der Hersteller einmal mehr ein hervorragendes Gaming-Notebook ab, das sich auch in der neuesten Generation kaum nennenswerte Patzer leistet.

Die Kombination aus aktueller High-End-CPU und der schnellsten mobilen GPU in Form der NVIDIA GeForce RTX 4090 verspricht eine hervorragende Performance bei rechenintensiven Aufgaben, Rendering, Spielen und vielem mehr.

Löblich finde ich zudem, dass man zwei 1-TB-SSDs verbaut, statt auf eine 2-TB-Variante zu setzen. Zudem gefällt, dass bereits der schnelle DDR5-5600-RAM verbaut ist. Pluspunkte sammelt das Biest zudem beim Display und der exzellenten mechanischen Tastatur, sowie der Möglichkeit, mittels optionaler Wasserkühlung die Leistung weiter zu erhöhen und dabei die Lautstärke zu verringern.

Dass dies auch nötig sein könnte, zeigt sich anhand der sehr hohen Geräuschentwicklung unter Last. Ansonsten gibt es, abseits des vielleicht etwas schwachen Kontrastverhältnisses des Displays, kaum etwas zu beanstanden.

Wer ein leistungsstarkes und überzeugendes Gaming-Notebook in der 17-Zoll-Klasse sucht, wird mit dem Medion Erazer Beast X40 garantiert glücklich werden.

Medion Erazer Beast X40 Test: Gold Award

Medion Erazer Beast X40

Design & Verarbeitung
Display
Ausstattung
Leistung
Akku
Preis-Leistungs-Verhältnis

93/100

Hervorragendes und sehr leistungsstarkes Gaming-Notebook, das ebenfalls bei Anschlüssen, Verarbeitung und Kühlung überzeugen kann. Leichte Punktabzüge gibt es lediglich beim Display und der Lautstärke unter Last.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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