PC- & Konsolen-Peripherie

Cooler Master CM110 im Test: Kompakt und einfach

Gaming-Mäuse müssen nicht immer viel Geld kosten, um ordentliche Features zu bieten. Selbstverständlich sind immer Abstriche zu machen, aber Cooler Master hat da etwas in petto. Obwohl der Hersteller eher nicht für Peripherie bekannt ist, siedelt sich die Cooler Master CM110 im unteren Preissegment an. Es wird einiges versprochen und wir schauen uns natürlich an, was die Maus kann.

Technische Daten

Material Kunststoff
Sensor PixArt PWM3050
DPI 400, 800, 1600, 3200, 6000
Polling-Rate 1000 Hz
Max. Beschleunigung 20 G
Gewicht 92 g
Abmessungen (L x B x H) 116,7 x 62,8 x 38 mm
Anzahl Tasten 6
Schalter n. a.
Kabel gummiert, 1,8 m
Preis € 24,99 *

Verpackung & Zubehör

Wir erwarten nicht viel. Die Cooler Master CM110 kommt in einem einfachen Karton im bekannten Lila. Die Front des Kartons lässt sich aufklappen, darunter verbirgt sich unter einer Kunststoffabdeckung der Gegenstand unserer Begierde.

Zubehör können wir bei diesem Preis natürlich nicht erwarten, überraschend ist aber, dass die CM110 kein gesleevtes Kabel besitzt. Das 1,8 Meter lange Kabel ist gummiert. Ist das dem Preis geschuldet? Wohl kaum, selbst die Inter-Tech GT310 hat ein gesleevtes Kabel und diese kostet sogar noch weniger.

Kaum erwähnenswert: Das typische Papier-Beiwerk liegt natürlich auch dabei. Da die CM110 lediglich On-The-Fly-Bedienung anbietet, ist sie für den ein oder anderen vielleicht sinnvoll.

Design & Material

Die Cooler Master CM110 kommt mit einem mattschwarzen Design daher und dieses ist mehr als schlicht. Dort, wo die Handinnenfläche liegt, finden wir das Logo von Cooler Master.  Natürlich ohne den Schriftzug sondern nur der Rahmen, und das sieht wirklich gut aus. Außerdem bietet die kompakte Maus nur zwei Daumentasten, so wirkt sie nicht zu überladen.

Obwohl die Verarbeitung der CM110 wirklich gut ist, wird ausschließlich leichtes Plastik verwendet. Die Maus fühlt sich recht dünnwandig an, dadurch resultiert wohl auch das Gewicht von nur 92 Gramm. Durch die Gleitpads gleitet die Maus nur so über das Mauspad, natürlich spielt das Gewicht dort auch eine wichtige Rolle.

Neben der normalen Haupttasten, besitzt die Cooler Master CM110 noch klickbares Mausrad, darunter einen DPI-Schalter sowie zwei Daumentasten. Anders als bei anderen Mäusen können aber auf die Daumentasten oder den DPI-Schalter keine Makros gelegt werden. Mit dem Daumentasten kann man lediglich vor und zurück navigieren. Ist das dem Preis geschuldet? Andere Hersteller bieten billige Mäuse an, die haben zwar keine schöne Software, können aber Makros.

Eine RGB-Beleuchtung ist auch vorhanden, auch wenn ihr sie durch die fehlende Software über Tastenkombinationen anpassen müsst. Sieben verschiedene Effekte stehen zur Auswahl bei denen ihr auch die Geschwindigkeit oder die Farbe anpassen. Viele Möglichkeiten stehen euch aber nicht zur Verfügung.

Ergonomie

Obwohl die Cooler Master CM110 sehr kompakt ist, eignet sie sich durch ihre Form auch für große Hände. Zusätzlich macht das geringe Gewicht sie auch nutzbar für längere Stunden, ohne irgendwann zu schwer zu werden. Passend dazu leisten die Gleitpads auf der Unterseite einen guten Job. Egal auf welcher Oberfläche, ob auf verschiedenen Mauspads oder direkt auf dem Tisch, sie gleitet perfekt.

Die CM110 ist laut Cooler Master nur für Rechtshänder geeignet. Durch ihre symmetrische Form kann sie aber auch von Linkshändern verwendet werden. Das bringt aber Nachteile mit sich, da die Daumentasten nur auf der linken Seite zu finden sind.

Sensor & Switches

Viel gibt es hier nicht zu sagen. Cooler Master setzt auf bekannte Hardware und zwar den PixArt PWM3050. Es gibt fünf verschiedene DPI-Stufen zur Auswahl. Über den DPI-Schalter können die Stufen durchgeschaltet werden, wobei diese fest eingestellt sind, angepasst werden kann hier gar nichts. Der PixArt PWM3050 tut aber sein Bestes. Alle Bewegungen werden präzise übernommen.

Welche Switches Cooler Master bei der CM110 genau verbaut, wird uns nicht verraten. Das ist aber auch in diesem Fall nicht wirklich wichtig. Sie tun ihren Job, auch wenn die Mausklicks etwas laut sind.

Fazit

Cooler Master liefert mit der CM110 eine grundsolide Maus. Es muss selbstverständlich immer bedacht werden, was die Maus kostet. In diesem Fall sind dies schlanke 30 Euro. Und dafür bekommen wir eine klasse Verarbeitung, RGB-Beleuchtung und einen guten Sensor.

Das Abstriche zu machen sind, steht außer Frage. So können wir die Beleuchtung nicht so anpassen wie wir uns das wünschen. Außerdem ist die Belegung der Daumentasten fest, auch hier können wir keine eigenen Funktionen hinterlegen, geschweige denn, dass wir Makros hinterlegen können.

Abschließend können wir sagen, dass die Cooler Master CM110 keine vollumfänglich überzeugende Maus ist. Sie ist mit Nichten schlecht, andere Mäuse bieten aber mehr Features, dafür meistens aber keine gute Verarbeitung.

Cooler Master CM110

Verarbeitung
Ausstattung
Ergonomie
Software
Preis-Leistungs-Verhältnis

87/100

Die Cooler Master CM110 ist gut verarbeitet und bietet Features, wie sie eine Gaming-Maus bieten sollte. Eine Software für Makros wäre toll gewesen.

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Lukas Heinrichs

Mitgründer von Basic-Tutorials.de und leidenschaftlicher Zocker und zusätzlich noch Redakteur für den Blog, hält mich meistens mein Arbeitsleben von Unmengen an Artikel ab.

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