PC- & Konsolen-Peripherie

Die 10 besten Gaming-Stuhl-Marken im Portrait

Eins haben ausgedehnte Gaming-Sessions und Home-Office gemeinsam: Langes Sitzen. Doch wer viel Zeit im Sitzen verbringt, verlangt seinem Körper eine Menge ab. Nicht selten geht dies mit Rücken- oder Kopfschmerzen einher. Das sind allerdings nur die temporären Begleiterscheinungen von Sitzgelegenheiten, die, wie der Name schon sagt, für das gelegentliche Sitzen ausgelegt sind. Um deiner Muskulatur und vor allem deiner Wirbelsäule auch bei langem Sitzen den bestmöglichen Support zu geben, solltest du darauf achten, worauf du sitzt. Allerdings wächst der Markt von Woche zu Woche, weil beinahe jeder Peripherie-Geräte-Hersteller mitmischen möchte. Durch unsere Erfahrung mit Gaming-Stühlen aller Art, haben wir für dich eine Übersicht über die besten Gaming-Stuhl-Marken erstellt.

Backforce: Einmalige Qualität – Made in Germany

Unser Top-Favorit ist der Hersteller Backforce. Als eigene junge Marke der Interstuhl Büromöbel GmbH & Co. KG hat sich Backforce rein auf den Gaming-Markt spezialisiert und wirbt damit, dass der Backforce One bzw. Backforce One Plus gänzlich in Deutschland gefertigt wurden. Jedoch bietet der Hersteller bisher keine Serie, sondern lediglich eine Basis- sowie eine Plus-Variante des Gaming Chairs. Das tut der Marke aber keinen Abbruch, denn Qualität und Langlebigkeit stehen dabei im Vordergrund. Außerdem können die farblichen Akzente aus einer Palette von Farben selbst gewählt werden. Das Beste kommt aber noch, denn du kannst dem Gaming-Stuhl deine ganz persönliche Note verleihen, indem du die Patches selbst gestaltest. Perfekt für dein Gamertag, oder um deinem Team ein Statement zu setzen. Solltest du eine Namens- oder Teamänderung vornehmen wollen, ist das auch kein Problem. Im Shop kannst du dir jederzeit neue Patches für deinen Backforce bestellen. Darüber hinaus findest du dort auch weiteres Zubehör und Merchandise des Herstellers. Für den Backforce One musst du allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen, denn das Basis-Modell ist beim Hersteller direkt erst ab 499 € zu haben. Die Backforce One Plus sogar erst ab 629 €. Trotzdem können wir mit gutem Gewissen behaupten, dass sich der Kauf allemal lohnt.

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Nitro Concepts: Bunte Vielfalt

Gaming-Stühle der Marke Nitro Concepts kommen aus dem Hause der Pro Gamersware GmbH und werden von, wie der Hersteller selbst sagt, passionierten Gamern und erfahrenen Veteranen der Textilindustrie entwickelt. Bei der Konzeptionierung stehen vor allem Ergonomie, Design und Funktionalität im Vordergrund. Derzeit führt die Marke vier verschiedene Gaming-Chair-Modelle, den C100 (UVP 159,90 €), den E250 (UVP 179,90), den S300 (UVP 249,90) sowie den X1000 (UVP 289,90 €). Jedes Modell unterscheidet sich durch verschiedene Raffinessen, die dein Gaming-Erlebnis zu etwas Besonderem machen. Nebst Gaming-Stühlen vertreibt der Hersteller aber auch anderes Gear wie zum Beispiel Gaming-Tische, die sich mit den Anforderungen von Gamern decken. Außerdem wartet der Shop noch mit geeignetem Zubehör auf. Die Gaming-Stühle von Nitro Concepts sind nicht nur bei Casual-Gamern, sondern auch in der eSport-Szene sehr beliebt.

noblechairs: Definierte Eleganz

Hinter der Marke noblechairs steckt ebenfalls das Unternehmen Pro Gamersware GmbH. Die Marke deckt, wie der Name bereits vermuten lässt, das Premiumsegment des Herstellers ab. Dabei lehnen die Designs an Sitze hochdotierter Automarken an und sind aus luxuriösen Materialien gefertigt. Neben den Modellen Epic Series (ab 379,90 €), Hero Series (ab 419,90 €) und Icon Series (ab 389,90 €) setzt die Marke auch auf eine Reihe limitierter Editionen, die Gamer- und Fan-Herzen höherschlagen lässt. Bekannte Franchise-Universen wie The Elder Scrolls Online, Doom oder Fallout verleihen den Gaming-Stühlen das gewisse Etwas. Aber auch Fans von Real Madrid, dem Mercedes-AMG Petronas F1 Team oder diversen eSport-Teams kommen voll auf ihre Kosten. Im Shop des Herstellers gibt es außerdem Ersatzteile und hochwertiges Zubehör, wie zum Beispiel Ersatzrollen, Pflegesets, Fußstützen oder Kissen.

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Razer: Von Gamern entwickelt

Neben Gaming-Laptops, Mäusen, Tastaturen und anderen Peripherie-Geräten aller Art hat Razer mit dem Iskur ebenfalls einen Gaming-Chair im Sortiment. Frei nach dem Unternehmens-Motto: For Gamers. By Gamers wurde der Sessel von Gamern designt. Das Modell kommt in zwei verschiedenen Varianten und soll laut Hersteller Hardcore-Gamern den nötigen Support bieten. Der wohl größte Unterschied zwischen der Basisversion, dem Iskur X (ab 399 €) und dem Iskur (ab 499 €) ist die integrierte Lendenwirbelstütze. Beide Modelle folgen dem ergonomischen Design der Wirbelsäule und auch die Verarbeitung wirkt hochsolide. Natürlich wäre Razer nicht Razer, wenn das gute Stück nicht in Schwarz-Grün gehalten wäre. Wer sich allerdings mit der Marke identifizieren kann, sollte mit der Farbgebung des Modells Iskur X keine Probleme haben. Der Iskur selbst, ist zudem auf Wunsch auch in reinem Schwarz erhältlich.

Corsair: Für jeden Anspruch

Das US-amerikanische Computerperipherie- und Hardware-Unternehmen Corsair führt derzeit vier Gaming-Stuhl-Modelle im Sortiment – namentlich den T3 RUSH (UVP 279,90 €), den TC60 FABRIC (UVP 279,90), den T1 RACE 2018 (UVP 249,90) und den T2 ROAD WARRIOR (UVP 339,90). Dabei decken die vier Gaming-Sessel verschiedene Ansprüche ab – von sportlichem Design, angelehnt an Fahrersitze aus dem Motorsport bis klassisch zeitlos, ist für jeden Bedarf das richtige Modell dabei. Die Gaming-Stühle bieten neben dem nötigen Komfort vor allem ein ergonomisches Design und Funktionalität. Eines der wichtigsten Kriterien ist allerdings, dass jeder Gaming Chair von Corsair ordentlich verarbeitet ist und der Hersteller deshalb einen Platz in unserer Liste einnimmt.

RECARO: Premium in puncto Qualität – Made in Germany

Das deutsche Unternehmen RECARO gibt es bereits seit über 100 Jahren und ist eher für Expertise im Bau von Flugzeug- und Autorennsitzen bekannt. Doch seit 2018 erobert die Marke auch den Gaming-Sektor mit der Gaming-Stuhl-Serie Exo. Derzeit besteht diese aus drei Modellen, die sich eher ins Premiumsegment einordnen lassen. Teil der Serie sind die Basisversion Exo (UVP 819 €), der Exo FX (UVP 919 €) sowie der Exo Platinum (UVP 1.099 €). Die Unterschiede liegen vor allem bei den Armlehnen und der maximalen Belastbarkeit. Ansonsten ist der Exo ein sehr beliebter und grundsolider Gaming-Sessel, der natürlich auch nach ausgedehnten Gaming-Sessions nicht schlapp macht. Zusätzlich kann der Hersteller mit ein paar ausgeklügelten Features punkten. Nicht nur das Design wurde in Deutschland entworfen, auch die Herstellung findet in der Bundesrepublik statt. Im Jahr 2020 ist die Serie zudem mit dem German Design Award (Designpreis der Bundesrepublik Deutschland) ausgezeichnet worden.

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Sharkoon: Modern und erschwinglich

Bereits seit 2003 ist die Marke Sharkoon auf dem Gaming-Markt vertreten. Bekannt ist sie vor allem durch ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Neben technischem Gaming-Equipment vertreibt Sharkoon auch Gaming-Stühle, die laut Hersteller in Deutschland entwickelt werden. Dabei greift die Marke auf das Feedback der weltweiten Community zurück. Das Sortiment besteht aktuell aus 9 verschiedenen Modellen, die in zwei Serien unterteilt werden. Zum einen die Gaming-Stühle der ELBRUS-Reihe (Preisspanne von 159 € bis 284 €) und zum anderen die hochwertigeren Modelle der SKILLER-Serie (Preisspanne von 209 € bis 354 €). Gehst du also von einem guten Preis-/Leistungsverhältnis aus, triffst du mit Sharkoon sicherlich keine schlechte Wahl. Bei Design und Komfort musst du nämlich auch mit dieser Marke keine sonderlich großen Abstriche hinnehmen.

DXRacer: Design-Vorbild Motorsport

Zugegeben, viele Gaming-Stuhl-Modelle und Konzepte lehnen an Fahrersitze aus dem Rennsport an. Jedoch hat sich DXRacer selbst auf die Fahne geschrieben, dass die Vorlage der Designs von Rennfahrern stammen. Das US-amerikanische Unternehmen designt und produziert seit 2006 hochwertige Gaming-Stühle nicht nur für den Gaming-, sondern auch für den Office-Bereich. Die Produktvielfalt ist mit rund 20 Modellen, die in 8 verschiedene Serien unterteilt sind, relativ hoch.  DXRacer wirbt damit, dass für jeden Körperbau das passende Modell erhältlich ist. Ergonomie, Qualität und Komfort bleiben dabei auf keinen Fall auf der (Renn-)Strecke. Die Preise bewegen sich zwischen 199 € und 539 €. Natürlich gibt es im Shop des Herstellers etliches Zubehör und Ersatz für Verschleißteile.

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Gamechanger: Höchst individualisierbar – Made in Germany

Gamechanger ist ein junges und dynamisches Unternehmen mit einer Menge Know-how. Das zeichnet auch die Gaming-Stühle des Herstellers aus. Derzeit werden über den Store 6 verschiedene Modelle vertrieben. Jedoch differenzieren sich diese in der Serie Black hauptsächlich durch die Dimensionen und die damit einhergehende Belastbarkeit. Das ist aus unserer Sicht aber auch gar nicht notwendig, da die Modelle höchst individualisierbar sind. Beinahe jedes einzelne Detail kann vom Käufer individuell angepasst werden – von farblichen Flächen bis hin zum eigenen Logo. Dafür ist der Spaß nicht ganz billig, aber wer auf das Prädikat Qualität „Made in Germany“ wert legt, dem sei die Marke wärmstens ans Herz gelegt. Natürlich steht neben Design und Qualität gesundes Sitzen an erster Stelle.

Cobra Sport Edition

AKRacing: Vom Racing zum eSport

Auf dem Markt etabliert hat sich auch die niederländische Marke AKRacing bereits 2001. Jedoch hat sich das Unternehmen nicht direkt in die Gaming- und Office-Branche begeben, sondern wie der Name bereits vermuten lässt, im Bereich Motorsport begonnen, Sitze zu konzipieren und herzustellen. So liegt es auf der Hand, dass dieses Know-how in das Design der Gaming-Stühle einfließt. AKRacing bietet 13 verschiedene Modelle in 4 Serien – CORE, MASTERS, OFFICE und LIMITED. Preislich siedeln sich die Sessel im Rahmen zwischen 299 und 699 € an. Dabei liegt das Augenmerk des Herstellers auf Ergonomie, Design und Performance. Neben Gaming-Stühlen vertreibt AKRacing zudem Gaming-Schreibtische.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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