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Die Corsair Ironclaw RGB Gaming-Maus im Test

Der Sieg liegt in deiner Hand – mit diesem Satz bewirbt Corsair die neuste Gaming-Maus Ironclaw RGB ihres großen Portfolios. Mit der passenden Maus hat Corsair da zumindest schonmal recht. Eine gute Maus ist notwendig, um bei Spielen wie League of Legends, DOTA 2 oder CS:GO vorne mitzuspielen und offensichtlich erhebt Corsair diesen Anspruch an ihre Maus. Gleichzeitig ist die Maus speziell für Gamer gedacht, deren Hände einfach zu groß für die meisten anderen Mäuse sind. Ob die Ironclaw RGB nicht nur ihrem Preis von rund 60 € gerecht wird, sondern auch dem Anspruch von Corsair selbst, haben wir für euch getestet.

Design und Verarbeitung

Wie die meisten Mäuse wirkt auch die Ironclaw RGB zunächst sehr schlicht. Als erstes fällt das beleuchtete Corsair-Logo auf dem Mausrücken ins Auge, sowie auch die etwas schwächere Beleuchtung unterhalb des Mausrads. Man merkt schnell, dass die Gaming-Maus klobiger ist als die üblichen Mäuse.

Die Seiten sind jeweils mit einer gummierten Schicht überzogen und die Oberfläche auf kleinere Quadrate reduziert, sodass der Schweißbildung entgegengewirkt wird.  Das Mausrad selbst ist auch gummiert und besitzt geschwungene Erhöhungen, die das Scrollen erleichtern und gleichzeitig cool aussehen.

Beim Hochheben zeigt sich, dass die Maus nicht unnötig schwer ist, obwohl sie relativ groß ist. Die Unterseite biete neben dem Sensorbereich und den Rutschflächen weitere Designelemente. Unter der Daumenablage befindet sich eine Einkerbung, die dem ganzen etwas mehr Schliff verleiht. Den gleichen Effekt lässt sich an der Front erkennen. Hier kommt nicht nur das Kabel aus der Maus, sondern es wurden auch hier einige Einkerbungen vorgenommen, die als Designelement wirklich etwas hermachen.

Corsair Ironclaw RGB
Corsair Ironclaw RGB

Die Ironclaw RGB sieht nicht nur gut aus. Schon nach wenigen Moment spürt man eine sehr gute Verarbeitung. Alles hat seinen Platz und nichts bewegt sich unkontrolliert. Die verwendeten Omron-Schalter arbeiten problemlos und die gesamte Hülle macht einen guten und langlebigen Eindruck.

Technische Details

Sensor PMW3391
Sensortyp optisch
DPI 100 – 18.000 (in 1 DPI Schritten)
Abfragerate bis 1000 Hz
Form ergonomisch für Rechtshänder
Tastenanzahl 7
Schalter OMRON
Gewicht 105 Gramm
Länge 130 mm
Breite 80 mm
Höhe 45 mm
Kabellänge 1,8 Meter
Beleuchtung 2 Zonen RGB
Preis 59,99 Euro (UVP)

Ausstattung und Bedienung

Was heutzutage scheinbar nicht mehr fehlen darf, ist eine RGB-Beleuchtung. Corsair hat sich für eine 2-Zonen-Beleuchtung entschieden. Es wird neben dem Logo auch die Achse des Mausrads beleuchtet. Beide lassen sich durch die Software (iCUE) nach den eigenen Wünschen anpassen, dazu aber später mehr.

Corsair Ironclaw RGB
Corsair Ironclaw RGB

Alle sieben Tasten der Ironclaw RGB lassen sich über iCUE frei programmieren und ermöglichen einem eine individuelle Anpassung an die eigenen Vorlieben. Die Daumentasten sind gut erreichbar, jedoch benötigt man etwas mehr Druck zur Auslösung, was natürlich einer ungewollten Bedienung entgegenwirkt. Die Tasten vor dem Mausrad lassen sich dort schon deutlich schlechter erreichen. Das muss man bei der Programmierung der Tasten mitberücksichtigen. Mit den voreingestellten Funktionen (Profilwahl und DPI-Wechsel) wurde die richtige Wahl getroffen, da diese im Gefecht meist nicht benutzt werden müssen.

Corsair Ironclaw RGB
Corsair Ironclaw RGB

Beim Sensor greift Corsair zu dem optischen Sensor PMW3391 von PixArt. Dieser bietet eine sehr hohe Performance mit bis zu 18.000 DPI. Zudem gibt es die Besonderheit, dass er sich im gesamten Bereich zwischen 100 und 18.000 DPI in 1 DPI-Schritten einstellen lässt. Damit ist der Individualisierung nun wirklich keine Grenzen gesetzt. Es lassen sich bis zu drei Einstellungen pro Profil speichern und „on-the-fly“ über eine Taste ändern.

Ergonomie

Hierbei kommt es natürlich sehr stark auf das eigene Gefühl an, aber wir wollen euch einen möglichst guten Einblick in unsere Erfahrungen geben. Ich als Tester habe keine sehr großen Hände und komme auch gut mit Standard-Mäusen klar.

Corsair Ironclaw RGB
Corsair Ironclaw RGB

Corsair hat die Ironclaw RGB bewusst für Gamer mit großen Händen und den Palm-Griff entwickelt. Beim Testen der Maus ist aufgefallen, dass durch die Höhe der Maus auch kaum etwas anderes zugelassen wird, was aber nicht weiter schlimm ist, da die Maus sonst sehr gut in der Hand liegt. Selbst nach längerer Nutzung hat man nicht das Gefühl, eine unnatürliche Haltung eingenommen zu haben. Die Hand verkrampft nicht und liegt gut auf.

Wie schon eingangs erwähnt ist es jedoch schwer zu sagen, da es sich bei der Ergonomie um sehr individuelles Feld handelt. Trotzdem geben wir der Ironclaw hier einen Pluspunkt.

Software

Die Software iCUE ist die Standard-Software für Geräte von Corsair. Im Hauptmenü werden alle angeschlossenen Geräte von Corsair erkannt und man muss nicht mehrere Programme installieren. Die Bedienung der Software ist denkbar einfach. Die Aufteilung ist verständlich und die Einstellungen erklären sich quasi von selbst. Es lassen sich mehrere Profile erstellen und individualisieren.

iCUE Beleuchtungseffekte

Die Beleuchtung lässt sich für die zwei Zonen nach eigenen Wünschen einzeln anpassen. Es gibt diverse Effekte und es lässt sich eine beliebige Farbkombination wählen.

iCUE DPI Einstellungen

Die DPI lassen sich in der Software wie schon erwähnt 1er-Schritten anpassen. Die Möglichkeit auf 18.000 DPI zu gehen ist eine sehr nette Spielerei, jedoch benötigt man dafür wirklich eine sehr feine Motorik. Insgesamt lassen sich im Profil drei Stufen einstellen, die sich über eine Taste dann durchschalten lassen. Über die drei Streifen hinter dem Daumen erhält man ein RGB-Feedback über die aktuell gewählte Einstellung und natürlich lässt sich diese im gleichen Reiter in der Farbe auch anpassen.

iCUE Hauptmenü

Fazit zum Corsair Ironclaw RGB Test

Zusammengefasst bietet die Corsair Ironclaw RGB ein sehr schickes Design kombiniert mit einer sehr guten Verarbeitung. Die Entwicklung einer Maus, die speziell für große Hände geeignet sein soll, ist Corsair sehr gut gelungen, auch wenn die Erreichbarkeit einiger Tasten nicht gegeben ist. Diesen Punkt kann man jedoch verschmerzen, da es durchaus genug erreichbare Tasten für Games wie League of Legends und CS:GO gibt. Die verwendeten Komponenten sind ebenfalls hochwertig und im Zusammenspiel mit der sehr übersichtlichen und einfachen Software gibt es für uns sonst keinen Punkt zu meckern. Gleichzeitig liegt der Preis von 60 Euro in einem Bereich in dem man sehr viele Mäuse finden kann, aber in dem man auch deutlich schlechtere Mäuse findet. Alles in allem ist also auch das Preis-Leistungs-Verhältnis absolut gerechtfertigt.

Corsair Ironclaw RGB

Verarbeitung
Ausstattung
Ergonomie
Preis-Leistungs-Verhältnis

Mit der Corsair Ironclaw RGB hat man den Sieg in seiner Hand.

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Jonathan Klein

Ich studiere Elektrotechnik und bin leidenschaftlicher Zocker. In meiner Freizeit bin ich im CVJM aktiv unterwegs und beschäftige mich gerne mit allem rund ums Thema Gaming und Computer.

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Jonathan

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Der Sieg liegt in deiner Hand – mit diesem Satz bewirbt Corsair die neuste Gaming-Maus Ironclaw RGB ihres großen Portfolios. Mit der passenden Maus hat Corsair da zumindest schonmal recht. Eine gute Maus ist notwendig, um bei Spielen wie League of Legends, DOTA 2 oder CS:GO vorne mitzuspielen und offensichtlich erhebt Corsair diesen Anspruch an ihre Maus. Gleichzeitig ist die Maus speziell für Gamer gedacht, deren Hände einfach zu groß für die meisten anderen Mäuse sind. Ob die Ironclaw RGB nicht nur ihrem Preis von rund 60 € gerecht wird, sondern auch dem Anspruch von Corsair selbst, haben wir für euch getestet.
Design und Verarbeitung
Wie die meisten Mäuse wirkt auch die Ironclaw RGB zunächst sehr schlicht. Als erstes fällt das beleuchtete Corsair-Logo auf dem Mausrücken ins Auge, sowie auch die etwas schwächere Beleuchtung unterhalb des Mausrads. Man merkt schnell, dass die Gaming-Maus klobiger ist als die üblichen Mäuse...

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