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Sony WH-1000XM4 Test: Überragender Over-Ear-Kopfhörer mit ANC

Bereits das Vorgängermodell WH-1000XM3 (unser Test) mauserte sich zu einem echten Referenz-Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung (ANC). Mittlerweile liegt mit dem Sony WH-1000XM4 der aktualisierte Nachfolger vor, der Hintergrundgeräusche noch effektiver herausfiltern soll und einige spannende Neuerungen bietet. Ob er sich damit erneut den Spitzenplatz sichern kann, klärt unser Test.

Technische Daten

Kopfhörertyp Over-Ear (geschlossen)
Bluetooth-Version  5.0
Bluetooth-Codecs SBC, AAC, LDAC
Maximaler Betriebsbereich 10m (ohne Hindernis)
Akkulaufzeit Bis zu 38 Stunden (ohne ANC); bis zu 30 Stunden (mit ANC); bis zu 200 Stunden (Stand-by ohne ANC)
Gewicht 252g (ohne Kabel)
Treiber 40 mm, Kalotte, mit Neodymium-Magnet
Frequenzbereich  4-40.000 Hz; 20–20.000 Hz (44,1 kHz Sampling); 20–40.000 Hz (LDAC 96 kHz Sampling, 990 Kbit/s)
Impedanz 51,55 Ohm
Anschlüsse USB-Type-C; 3,5-mm-Klinke
Lieferumfang Sony WH-1000XM4, USB-C-Ladekabel, 3,5-mm-Klinkenkabel, Flugzeugadapter, Anleitungen, 360 Reality Audio Testversion
Farbvarianten Schwarz; Weiß (Silent White); Silber; Blau (Midnight Blue)
Preis € 243,19*

Lieferumfang

Der Sony WH-1000XM4 Over-Ear-Kopfhörer weist viele Parallelen zu seinem direkten Vorgänger XM3 auf, so auch hinsichtlich des Lieferumfangs. So kommt der Premium-Kopfhörer in einem edlen, weißen Karton daher, der uns beim Öffnen direkt mit nützlichen Hinweisen zur Ersteinrichtung begrüßt. Darunter nimmt der Kopfhörer gefaltet im stoffummantelten Hartschalen-Transport-Case Platz, das in der Farbe des Kopfhörers daherkommt (also Midnight Blue, Schwarz oder Weiß).

Darin befinden sich zudem ein 20 cm langes USB-Typ-C-Ladekabel, ein 3,5-mm-Klinken-Audiokabel (rund 1,2 Meter) sowie einem Flugzeug-Adapter. Die obligatorischen Anleitungen und Garantie-Hinweise, sowie eine kostenlose Testversion von Sonys 360 Reality Audio-Musikservice runden den hervorragenden Lieferumfang gekonnt ab.

Design und Verarbeitung

Hinsichtlich des Designs bleibt Sony der Design-Linie seiner Over-Ear-Kopfhörer treu. Optische Unterschiede des WH-1000XM4 im Vergleich zum Vorgänger muss man schon mit der Lupe suchen. Korpus, Ohrmuscheln und Polster gleichen sich wie ein Ei dem anderen. Kenner werden jedoch bemerken, dass das NFC-Logo auf der linken Ohrmuschel jetzt nicht mehr in Weiß gehalten ist.

Eine Änderung tut sich dann aber in der Innenseite der linken Ohrmuschel auf. Dort befindet sich in der oberen linken Ecke ein Näherungssensor, der dafür sorgt, dass die Musikwiedergabe beim Auf- und Absetzen der Kopfhörer automatisch fortgesetzt beziehungsweise pausiert wird. Das funktioniert in der Praxis tatsächlich hervorragend und deutlich präziser als wir das von anderen Kopfhörern gewohnt waren.

Sony WH-1000XM4 Näherrungssensor
In der Ohrmuschel sitzt der neue Näherungssensor. Er dient der Trageerkennung.

Kenner des Vorgängers werden zudem bemerken, dass die „NC/Ambient“-Taste an der Unterseite der linken Ohrmuschel jetzt mit „Custom“ bezeichnet ist. Das ergibt durchaus Sinn, denn in Kombination mit der Begleit-App kann deren Funktionalität angepasst werden – doch dazu später mehr.

Der falt- und klappbare Over-Ear-Hörer setzt auf ein unaufgeregtes und gleichzeitig enorm hochwertiges Design dass unmissverständlich klar macht, dass wir es hier mit einem Premium-Kopfhörer zu tun haben. Vor allem die von uns getestete dunkelblaue Farbvariante wirkt mit den goldenen Details sehr edel.

Haptik und Verarbeitungsqualität rangieren auf einem ebenso hohen Niveau. Der WH-1000XM4 liegt sehr angenehm in der Hand und fühlt sich sehr hochwertig an. Auch die Metallbügel zum Verstellen hinterlassen einen wirklich guten Eindruck und punkten durch eine präzise, feste Rasterung. Überraschenderweise fällt das Gewicht mit 252 Gramm (ohne Kabel) minimal niedriger aus als es noch beim XM3 der Fall war – wenn auch nur um zwei Gramm.

Tragekomfort

Das niedrige Gewicht wirkt sich positiv auf den Tragekomfort aus. Gleichzeitig hat Sony die Ohrmuscheln und das Kopfband des XM4 mit einem weicheren Leder überzogen

Das resultiert in Kombination mit dem etwas weicheren Leder der Ohrmuscheln sowie des Kopfbandes in einem noch höheren Tragekomfort. Diese Kombination sorgt dafür, dass der Kopfhörer auch über einen längeren Zeitraum bequem über den Ohren Platz nimmt. Kleinere und mittelgroße Ohren werden von den Polstern dabei vollständig umschlossen. Lediglich bei großen Ohren könnten die Ohrpolster mit einem Innendurchmesser von 6 x 4,5 cm (Länge x Breite) ein wenig drücken – hier fallen die Polster der Bose QuietComfort 35 I & II etwas voluminöser und komfortabler aus.

Ausstattung und Akkulaufzeit

Die Verbindung mit Audio-Quellen baut der Sony WH-1000XM4 im Wireless-Betrieb via Bluetooth 5.0 auf, kam hier im Vorgängermodell noch Version 4.2 zum Einsatz. Das sorgt in der Praxis für eine stabilere Verbindung und erhöhte Reichweite von rund 10 Metern, die sogar durch dicke Wände hindurch bestehen bleibt.

Das Pairing wird mit einem Druck auf den linksseitig verbauten Ein- und Ausschalter angestoßen und geht in unter 2 Sekunden sehr zügig vonstatten. Sehr praktisch: Beim ersten Einschalten wurden die Kopfhörer von unserem Android-Smartphone sofort erkannt, das uns mit einem Popup-Fenster über das neue, in der Nähe befindliche Headset informierte.

Als enorm praktisch erweist sich zudem der neue Näherungssensor, der das automatische Pausieren und Fortsetzen der Musikwiedergabe beim Absetzen des Hörers ermöglicht. Außerdem ist der XM4 in der Lage, sich nach 15 Minuten automatisch auszuschalten, um Akku zu sparen. Das kennen wir in ähnlicher Form bereits von der Konkurrenz, stellt für Sony allerdings ein Novum dar.

Nicht unerwähnt bleiben sollte zudem der nützliche Quick Attention-Modus: Legt ihr die Hand auf die rechte Ohrmuschel (auf der sich auch das Touch-Bedienfeld befindet), werden ANC und Musikwiedergabe sofort heruntergeregelt, was Stimmen und Geräusche in der Umgebung hindurchlässt. Somit seid ihr in der Lage, Gesprächen auch dann zu folgen, wenn ihr die Kopfhörer aufhabt. Gleichzeitig werden die Stimmen aber, wie beim Transparenz-Modus, zusätzlich verstärkt und rücken dadurch selbst bei lauten Umgebungsgeräuschen angenehm in den Fokus. Die Kopfhörer signalisieren die Aktivierung dabei durch ein kurzes Geräusch.

Passend dazu integriert Sony auch die sogenannte Speak-to-Chat-Funktion, dank der die Musik automatisch pausiert und Umgebungsgeräusche hindurchgelassen werden, wenn die Kopfhörer eure Stimme wahrnehmen. Fünf integrierte Mikrofone und die moderne Audiosignalverarbeitung erkennen die Stimme dabei stets zuverlässig und setzen die Musikwiedergabe nach einer kurzen Verzögerung automatisch fort, wenn ihr aufhört zu sprechen.

Hinsichtlich der Akkulaufzeit sind die WH-1000XM4 ebenfalls sehr gut aufgestellt, wenngleich sich hier im Vergleich zu den Vorgängern nicht viel getan hat. Maximal 30 Stunden mit ANC und 38 Stunden ohne Geräuschunterdrückung sind möglich – ein guter, aber nicht überragender Wert.

Geladen wird ausschließlich via USB-C-Kabel, ein entsprechendes Netzteil findet sich allerdings leider nicht im Lieferumfang. Dafür gibt es eine Schnelladefunktion, die die Kopfhörer in nur 10 Minuten für ganze fünf Stunden Musikwiedergabe mit Energie versorgt.

Bedienung und Praxis

Gesteuert werden die Sony WH-1000XM4, ähnlich wie die XM3, vor allem über die berührungsempfindliche Außenseite der rechten Ohrmuschel. Mit dem Ein- und Ausschalter, sowie dem CUSTOM-Button befinden sich nur zwei physische Knöpfe am Kopfhörer, die sinnvoll positioniert und leicht zu erreichen sind. Letzterer kann mithilfe der Headphones Connect-App von Sony individualisiert werden, um entweder den Sprachassistenten (Google Assistant/Siri) oder Amazon Alexa zu steuern oder die ANC-Funktion zu steuern. Ein einmaliges Drücken wechselt dabei zwischen Transparenz-Modus („Ambient Sound“) und Geräuschunterdrückung, während ein langer Druck samt Halten der Taste den Rauschunterdrückungs-Optimierer startet.

Dieser ermittelt im Rahmen eines kurzen Tests die Lautstärke der Umgebungsgeräusche und misst den Luftdruck, um das ANC optimal an Situation und persönlichen Geschmack anzupassen. Solltet ihr nach dem Aufsetzen also unter dem bekannten „Taucherglocken-Effekt“ leiden, lohnt sich die Nutzung des Optimierers, um dem unangenehmen Druck Herr zu werden.

Die Touch-Bedienung der Kopfhörer funktioniert dabei gleichermaßen intuitiv wie zuverlässig und gehört zu den besten Systemen auf dem Markt – lediglich die Bose NC 700 haben hier in unseren Augen minimal die Nase vorn, weil sie noch eine Spur schneller und genauer reagieren.

Sony WH-1000XM4

Musikwiedergabe (Start/Pause) und das Anruf-Management werden durch ein doppeltes Antippen gesteuert, während eine horizontale Wischbewegung zum vorherigen oder nächsten Song wechselt. Mit einer Bewegung von unten nach oben beziehungsweise in die entgegengesetzte Richtung kann darüber hinaus die Lautstärke erhöht oder verringert werden – und das sogar stufenlos durch Streichen und Halten. Ein logisches Konzept, das auch ohne Studieren der Anleitung schnell von der Hand geht. Dank Multipoint-Konnektivität können die Kopfhörer sogar mit zwei Audio-Quellen gleichzeitig verbunden werden und erlauben so beispielsweise den schnellen Wechsel zwischen PC und Smartphone.

Audio-Qualität und ANC

Kommen wir zum ersten und einzigen wirklichen Wermutstropfen des Sony WH-1000XM4, denn im Vergleich zum XM3 erwartet Kenner eine Sparmaßnahme im Bereich der Codecs: Die hochauflösenden aptX und aptX HD wurden unverständlicherweise ersatzlos gestrichen! Einige ältere Android-Smartphones müssen daher auf das SBC-Codec zurückgreifen, ansonsten steht mit dem von Sony entwickelten LDAC weiterhin auch eine Premium-Codierung zur Verfügung (allerdings nicht auf Mac oder iPhone), die es auf maximal 990 Kilobit pro Sekunde bei einer Samplingtiefe von 16 Bit bei 48 Kilohertz schafft.

Abseits dieser Einsparung überzeugt der Sony-Over-Ear-Kopfhörer aber dennoch mit einem durch die Bank ausgewogenen und voluminösen Klangbild, das vor allem auf qualitativ hochwertigen Musikgenuss ausgelegt ist und sich nicht an audiophile Anwender richtet.

Konkret bedeutet das, dass Bass und Tieftönen im Vergleich zu einem neutralen Klangbild deutlich mehr Platz eingeräumt wird. Dank der dynamischen 40-mm-Treiber samt Kupfer-Schwingspule und des riesigen Audio-Übertragungsbereichs von 4 – 40.000 Hz ergibt sich dabei aber dennoch ein äußerst stimmiges, sehr detailliertes Klangbild. Dabei gibt sich der Kopfhörer im Bassbereich vollmundig warm und kann mit Tiefbässen ebenfalls hervorragend umgehen.

Die Mitten sind ebenfalls hervorragend abgestimmt und bilden Stimmen sowie Instrumente Genre-übergreifend druckvoll und dynamisch ab. Auch die offen, gut aufgelösten Höhen wissen vollends zu begeistern und kommen ganz ohne hässliche Spitzen daher. Letztlich gibt das Klangbild des Sony WH-1000XM4 eine ausgesprochen gute Figur ab, besonders, wenn man die umfangreichen Equalizer-Einstellungen in der App zur Hilfe nimmt und den etwas überpräsenten Bass herunterregelt.

Zusätzlich lässt sich mithilfe der DSEE Extreme-Funktion die Audio-Qualität komprimierter Dateien leicht verbessern, was für eine minimal klarere Akustik sorgt. Als nützlich erweist sich darüber hinaus die Ohrform-Analyse mithilfe der App.

Hier werden Bilder beider Ohren angefertigt und mehrere Klangtests durchgespielt, um den Sound (und das ANC) ideal an den Benutzer anzupassen. Den Unterschied kann man tatsächlich hören. Um einmal mehr den Vergleich zum Vorgängermodell WH-1000XM3 anzustrengen: Die XM4 klingen voluminöser, satter, eine Spur feiner und schlichtweg besser.

ANC: Noch besser, noch smarter

Die Sony WH-1000 Reihe gilt als Non-Plus-Ultra hinsichtlich der aktiven Geräuschunterdrückung im Bereich der Over-Ear-Kopfhörer. Erfreulicherweise konnte das Noice Cancelling noch einmal deutlich verbessert werden und das, obwohl einmal mehr der QN1 Chip zum Einsatz kommt. Die Kombination aus passiver Abschirmung und ganzen fünf Mikrofonen sorgt für eine unglaubliche Dichtigkeit, dank der keine Außengeräusche mehr in das Innere der Ohrmuscheln gelangen.

Vor allem tiefe Töne wie beispielsweise Flugzeuglärm schirmt der XM4 noch einmal deutlich effektiver ab. Bei laufender Musik werden sämtliche Geräusche exzellent unterdrückt. Das zeigt einmal mehr, warum Sony hier als Marktführer im Bereich der ANC-Kopfhörer gilt. Ein ähnlich ruhiges Bild zeichnet aktuell kein anderer Kopfhörer ab.

Hinsichtlich der Konfigurierbarkeit des Systems gibt sich Sony zudem auch deutlich variantenreicher als die Konkurrenz. Mithilfe der App kann das ANC in sage und schreibe 20 Stufen geregelt werden. Sogar ein teilweises Durchlassen von Stimmen im Bereich der Mitten ist auf Wunsch in allen Stufen möglich.

Dank NC-Optimizer kann die Geräuschunterdrückungsfunktion zudem mithilfe eines kurzen Sound- und Drucktests optimiert werden – das erweist sich vor allem dann als nützlich, wenn sich die äußeren Bedingungen geändert haben. Beispielsweise im Flugzeug oder Zug.

Mithilfe der Connect-App lässt sich die adaptive Geräuscherkennung zudem detailliert einstellen. So erkennt der Kopfhörer zum Beispiel, ob ihr gerade sitzt, zu Fuß unterwegs seid oder euch sportlich betätigt und passt die ANC-Funktion entsprechend an. Der Wechsel funktioniert in Bruchteilen von Sekunden: Seid ihr in der Stadt unterwegs und müsst an einer Ampel stehenbleiben, aktiviert der XM4 die Warten-Option, um dank ANC störende Geräusche wie Autos oder die Straßenbahn auszublenden. Orte, die ihr häufiger besucht, können zudem in der App angelernt und gespeichert werden, womit der Kopfhörer dann automatisch die Geräuschunterdrückung anpasst. Auf Wunsch lässt sich das adaptive ANC aber auch vollständig deaktivieren.

Sony WH-1000XM4
Aktive Geräuschunterdrückung gibt es beim Sony WH-1000XM4 auch via Kabel

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Sony WH-1000XM4 seinen Spitzenplatz als bester ANC-Over-Ear-Kopfhörer noch einmal unterstreicht und effektiver (sowie smarter) abdichtet als sämtliche Konkurrenten. Überragend!

App-Anbindung

Für die Feinjustierung der Kopfhörer setzt Sony einmal mehr auf die Begleit-App „Headphones Connect“, die hinsichtlich des Funktionsumfangs sämtliche Konkurrenten in den Schatten stellt. Neben der Möglichkeit, die Firmware zu aktualisieren, verschiedene Handbücher und Bedienhinweise einzusehen, stehen euch unzählige Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Die reichen von verschiedenen Hörtests zum Optimieren der Geräuschunterdrückung und Analyse der Ohrform über umfangreiche Anpassungen des Klangbildes, das Anlernen häufig besuchter Orte bis hin zu Aktivieren und Deaktivieren der Touchsteuerung.

Außerdem greift ihr darin auf den Equalizer zurück, um das ohnehin bereits runde Klangbild der Kopfhörer noch weiter zu verbessern. Hier stehen euch verschiedene Presets zur Wahl, die beispielsweise den Fokus auf Bässe, Höhen oder Mitten legen. Alternativ dürft ihr sogar zwei benutzerdefinierte Presets anlegen und den Klang so feinjustieren. Dank Clear Bass-Optimierer können dabei die Tiefen in insgesamt zehn Stufen hoch- oder runtergeschraubt werden.

Fazit

Sony ist mit dem WH-1000XM4 das Kunststück gelungen, einen ohnehin bereits herausragenden Kopfhörer noch weiter zu verbessern. Beim XM3 mussten wir Kritikpunkte bereits mit der Lupe suchen und genau diese vorhandenen Makel bessert das aktuelle Modell konsequent aus. Lediglich der unverständliche Wegfall des aptX-Codecs schmerzt und steht als einziger echter Kritikpunkt zu Buche.

Auf der Haben-Seite verbucht der Sony WH-1000XM4 einen exzellenten, druckvollen und detaillierten Klang, einen herausragenden Tragekomfort und das beste sowie gleichzeitig vielseitigste aktive Noice-Cancelling auf dem Markt. Wer rund 300 Euro zur Verfügung hat und auf der Suche nach einem vielseitigen, edlen und robusten Over-Ear-Kopfhörer mit ANC-Funktion ist, findet aktuell kein besseres Modell.

Solltet ihr den Vorgänger Sony WH-1000XM3 allerdings bereits euer Eigen nennen, lohnt sich der Wechsel aufgrund des ähnlichen Designs und weniger Neuerungen (besserer Sound, verbessertes ANC, etwas höherer Tragekomfort) allerdings nur bedingt.

Sony WH-1000XM4 Platinum-Award

Sony WH-1000XM4

Verarbeitung
Tragekomfort
Soundqualität
Noise-Cancelling
Ausstattung
Preis-Leistungs-Verhältnis

96/100

Überragender ANC-Kopfhörer mit sattem Klang, exzellenter Verarbeitung und hohem Tragekomfort, der sich keine nennenswerten Patzer leistet. Referenz im Over-Ear-Segment.

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Simon Lüthje

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