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Zwischen Wasser und Wahnsinn: The Sinking City im Test

Anspruchsvolle Detektivarbeit

Charles Reed nimmt die Ermittlungen auf und dabei seid ihr gefordert. Denn die Bewohner Oakmonts sind gerne unter sich. Die Stadt besitzt eigene Bräuche und Eigenarten. Fremden gegenüber ist man in Oakmont generell misstrauisch und dementsprechend sind die meisten Leute wenig hilfsbereit. Kaum keiner möchte dem Neuankömmling ohne eine Gegenleistung helfen, sodass Reed sich Informationen und Gefallen erstmal verdienen muss. Bei den Untersuchungen erhaltet ihr außerdem kaum Hilfe vom Spiel, sofern ihr dies nicht wollt. The Sinking City macht am meisten Spaß, wenn ihr auf dem Schwierigkeitsgrad Detektiv oder Meisterdetektiv spielt. Hier gibt es wenig bis gar keine Hilfe. Es gilt dann selbst herauszufinden, welche Information diejenige ist, der es nachzugehen gilt.

Die Stadt ist groß und ohne konkrete Hinweise kommt ihr nicht wirklich voran. Es gibt zwar einen Kompass und eine Karte, die helfen euch aber nur bedingt, da ihr erstmal wissen müsst, wo ihr überhaupt hinwollt. Habt ihr eine Adresse oder Ortsbeschreibung erhalten, müsst ihr selbst auf der Karte die entsprechende Stelle markieren. Zusätzlich könnt auf der Karte nützliche Anmerkungen wie Blockierter Weg oder Gefahr! festhalten. Von A nach B gelangt ihr zu Fuß und übers Wasser. Da viele Straßen durch die Flut unter Wasser stehen, habt ihr ein kleines motorbetriebenes Boot zur Verfügung. Reed kann zwar schwimmen, allerdings ist das Wasser nicht ungefährlich. Schnellreisepunkte schaltet ihr durchs Entdecken eben dieser frei.

An Informationen kommt ihr durch das Suchen von Hinweisen, durch Recherche oder durch Unterhaltungen mit Personen. Interessante Gegenstände können näher untersucht oder fotografiert werden und Reed verfügt über spezielle Fähigkeiten mit denen ihr verborgene Hinweise oder Verstecke entdecken könnt. Die Archive, die es in den verschiedenen Institutionen der Stadt gibt, helfen euch ebenfalls. Ihr habt Informationen, wie Aussagen oder Schriftstücke, daraus müsst ihr dann herleiten, unter welchen Stichwörtern ihr im Archiv fündig werden könntet.

Habt ihr an einem Tatort genügend Informationen zusammen, kann Reed die vergangenen Geschehnisse visualisieren und so herausfinden, was passiert ist. Alle Hinweise und Dokumente sammelt Reed in seinen Notizen. In den Gedankenspielen könnt ihr außerdem Hinweise miteinander verknüpfen und Schlüsse ziehen. Manchmal gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie etwas interpretiert werden kann. Daraus resultierend gibt es verschiedene Handlungsoptionen für den Detektiv.

Ihr müsst dann entscheiden, zu welchem Schluss Reed kommt. Diese Entscheidungen sind richtig gut gemacht, denn sie sind fast nie wirklich leicht. In den Wirren der Geschehnisse gibt es meistens kein einfaches richtig oder falsch, gut oder böse. Ihr müsst abwägen, welche Option das kleinere Übel darstellt oder euch sinnvoller erscheint. Eure Entscheidungen bestimmen wie einzelne Fälle und Nebengeschichten für die Beteiligten ausgehen. Die drei möglichen Enden des Spiels werden davon aber nicht beeinflusst, diese stehen euch unabhängig von euren getroffenen Entscheidungen offen.

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The Sinking City: Day One Edition (PC)
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