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Tesla in Grünheide: Produktion leidet unter mangelhaftem Antrieb

Was ist nur los mit Tesla in Grünheide? Nachdem die Gigafactory mit Pauken und Trompeten eingeweiht wurde, hagelte es Negativschlagzeilen. Gerade erst berichteten wir darüber, dass dem Werk offenbar droht, eher rote, denn schwarze Zahlen zu schreiben. Tesla selbst bezeichnete es gar als „gigantischen Geldverbrennungsofen“. Nun scheint die Produktion, die dort vonstatten geht, auch noch mangelhaft zu sein. In Folge dessen kommt es zu teuren Verzögerungen bei der Herstellung weiterer Elektroautos.

Tesla verschiebt Auslieferungstermine

Man muss kein Insider sein, um zu erkennen, dass nicht alles super läuft in der Gigafactory von Tesla. Ganz im Gegenteil. So müssen derzeit viele Kunden, die eigentlich eine Lieferung ihres neuen E-Autos im Juni erwarteten nun teilweise bis zu Oktober warten, bis sie sich endlich in ihren langersehnten Tesla setzen können. Wer einen Termin von dem US-Amerikanischen Autobauer erhalten hat, kann sich allerdings noch glücklich schätzen. Manch einer soll wohl im Regen stehen gelassen worden sein und muss nun mit einer Verschiebung auf unbestimmte Zeit leben.

Schuld sei laut Tesla der Antrieb der Elektroautos. Die gesamte Einheit soll wohl mangelhaft sein. Leider ist dieser Fehler im Werk selbst offenbar erst jetzt aufgefallen. Dementsprechend wurden bereits viele Fahrzeuge der Modelle mit Mängeln ausgeliefert. Das größte Problem daran ist, dass die Mängel am Antrieb so kompliziert sind, dass sie sich nicht bequem über Over-The-Update beheben lassen. Das bedeutet teure Werkstattbesuche, was den Ruf von Grünheide als Geldverbrennungsofen noch einmal unterstreichen könnte.

Probleme bereits aus China bekannt

Die Tesla-Experten von Teslamag haben indes in einem Bericht auf ganz ähnliche Probleme chinesischer Teslas hingewiesen. In Fernost hängt das Antriebsproblem wohl mit hoher Wahrscheinlichkeit mit dem Wechselrichter zusammen. Dieser ist bei den Fahrzeugen von Tesla von hoher Bedeutung, da er Gleich- in Wechselstrom umwandelt und damit für ein flüssiges Zusammenspiel von Elektroantrieb und Batterie sorgt. Das Problem in China umfasste insgesamt 130.000 Fahrzeuge. Wie hoch die Zahl mangelhafter Teslas ist, die in Grünheide vom Band gegangen sind, ist noch unbekannt. Wir hoffen, dass Grünheide sich nach diesem Tiefschlag wieder aufraffen kann und Elon Musk keinen Grund bietet, härtere Bandagen anzulegen. Schließlich ist erst von ein paar Tagen bekannt geworden, dass die Gigafactory in Nevada mit Massentlassungen zu kämpfen hatte.

Jens Scharfenberg

Gaming und Technik waren stets meine Leidenschaft. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Als passionierter "Konsolero" und kleiner "Technik-Geek" begleiten mich diese Themen tagtäglich.

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