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Tradingplattform eToro kauft Gatsby für 50 Millionen US-Dollar

Die beliebte Trading-Plattform eToro hat Großes zu verkünden. Zu einem Preis von 50 Millionen US-Dollar konnte das israelische Unternehmen nun mit Gatsby einen Newcomer aus dem Bereich der Fintech-Startups kaufen. Damit öffnet sich der US-Markt immer weiter-

eToro hat US-Markt im Visier

Wie TechCrunch berichtet, wurden die Kaufpläne von eToro nun final von der zuständigen US-Aufsichtsbehörde FINRA abgesegnet. Damit gelingt es dem Unternehmen aus Israel, nicht nur die Marke eToro zu vergrößern. Obendrein soll die Trading-Plattform nun insbesondere in den USA erfolgreicher werden. So bleibt der beliebte Finanzdienstleister seiner Strategie treu. Schließlich kaufte das Unternehmen bereits in den vergangenen Jahren immer mal wieder kleine westliche Dienstleister, um stetig zu wachsen. Gerüchteweise ging man zwischenzeitlich sogar von einem Kauf der Plattform RobinHood aus. Diese wurde im November letzten Jahres Opfer einer Cyberattacke, was für eine starke Wertsenkung sorgte. Mit Gatsby hat eToro nun einen großen Fisch gefangen, der ein vielversprechendes Konzept hat. So richtet man sich hier vornehmlich an junge Investoren, die sich für unkomplizierten Handel mit Aktien oder ETFs interessieren. Der Erfolg der App sprach für sich.

Der Wettstreit um junge Kundschaft

Im Gegensatz zu anderen Fintech-Unternehmen wie Klarna, welches sich seit einigen Monaten mit einem miserablen Stand an der Börse herumschlagen muss, gilt Gatsby als Vorzeige-Startup. Vor allem in den USA erfreute sich die Plattform vieler junger Kunden. Dieser erfolgsversprechende Stand am Markt soll laut eToro-Chef Yoni Assia das isrealische Unternehmen noch weiter wachsen lassen. Weiterhin macht der Kauf deutlich, dass junge Kunden im Bereich der Tradingplattformen immer begehrter werden. Umso heißer ist der Wettkampf zwischen den verschiedenen Dienstleistern inzwischen geworden. Angesichts der Negativschlagzeilen, die Konkurrenten von eToro derzeit schreiben, könnte das Timing kaum besser sein. So musste sich die Fintech-Bank N26 vor einigen Monaten mit schweren Vorwürfen der Geldwäsche herumschlagen.

Jens Scharfenberg

Gaming und Technik waren stets meine Leidenschaft. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Als passionierter "Konsolero" und kleiner "Technik-Geek" begleiten mich diese Themen tagtäglich.

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