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Vinfast möchte Elektroautos auch in Deutschland verkaufen

Asiatische Automobilhersteller erobern zunehmend auch den westlichen Markt. Mit dem Siegeszug der Elektromobilität hat sich dies noch weiter verstärkt. Schließlich gelten einige Unternehmen aus Fernost als echte Experten, wenn es um Batterietechnik und Elektroantriebe geht. Allerdings denkt man hierbei zunächst einmal an Marken aus China und Japan. Nun möchte mit Vinfast neben Hyundai, Kia, Toyota und Co. ein weiterer asiatischer Hersteller in Deutschland Gewinne einfahren. Dieser stammt allerdings aus Vietnam – ein Land das nicht gerade für seine Automobilwirtschaft bekannt ist.

Verkaufsräume in Deutschland geplant

Da für die wenigsten Europäer der Name Vinfast ein Begriff sein dürfte, möchten die Vietnamesen bei ihrer Premiere ordentlich auftrumpfen. So möchte man in den Niederlanden, Deutschland und Frankreich gleich 50 Verkaufsräume eröffnen. Vor Ort soll man sich nicht nur die Modelle des Herstellers ansehen können. Obendrein soll man sie dort direkt kaufen können. Von den mindestens 25 Läden, die allein in Deutschland öffnen sollen, stehen die ersten auserwählten Städte bereits fest. So sollen Vinfast-Filialien unter anderem in Hamburg, Berlin und Köln entstehen.

Derzeit fünf Elektroautos im Lineup

Ein Blick auf die Produktpalette von Vinfast sieht durchaus vielversprechend aus. Obwohl der E-Autohersteller noch relativ jung ist, kann er bereits jetzt fünf unterschiedliche Modelle vorweisen. Wenn man dies beispielsweise mit Polestar vergleicht, ist das durchaus beachtlich. Das von Volvo geförderte Unternehmen hat mit dem Polestar 3 vor ein paar Tagen gerade mal erste Bilder zum zweiten vollelektrischen Auto aus den eigenen Reihen vorstellen können. Zwei der fünf Elektroautos von Vinfast sind E-SUVs. Sie hören auf den Namen VF e35 und VF e36. Mit dem VF 5, 6 und 7 sollen hingegen Elektroautos mit etwas flacheren Formen an den Start gehen. Bei der Akkupolitik möchte Vinfast indes einen ähnlichen Weg gehen wie beispielsweise Renault.

VF8 auf der CES 2022
Weitere Elektroautos wie der Vinfast VF8 wurden bereits angekündigt.

So soll man für den Akku der Elektroautos eine Miete zahlen. Allerdings ist dies, anders als beim französischen Autohersteller, zunächst einmal alternativlos. Schließlich gibt es schlichtweg noch keine Kaufoption für die Akkus. Bald schon sollen die Fahrzeuge von Vinfast aber auch mit einem Kaufakku verkauft werden. Dahinter steckt nicht zuletzt auch die Möglichkeit, die Fahrzeuge weit günstiger verkaufen zu können als viele der Konkurrenten. Rechnet man die monatliche Miete schlussendlich drauf, gleichen sich die Kosten dann aber in aller Regel wieder aus. Wir sind gespannt, wie der Marktstart für den vietnamesischen Autohersteller hierzulande ablaufen wird. Da Konkurrenz ja stets das Geschäft belebt, ist ein Neuzugang immer zu begrüßen. Die Webseite des Herstellers kann man bislang leider noch nicht erreichen.

Jens Scharfenberg

Gaming und Technik waren stets meine Leidenschaft. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Als passionierter "Konsolero" und kleiner "Technik-Geek" begleiten mich diese Themen tagtäglich.

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