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Von EPUB zu PDF: So konvertierst du die Formate richtig

EPUB (electronic publication) ist das bekannteste und gängigste Format für E-Books. Dabei handelt es sich um einen offenen Standard, der von den allermeisten E-Book-Readern unterstützt wird und eine dynamische Anpassung des Textes an die jeweilige Display-Größe ermöglicht. Im Vergleich: Bei einem PDF bleibt das Format bestehen, wird also so angezeigt, wie es auch gedruckt werden würde.

Unter gewissen Umständen ist es sinnvoller oder sogar notwendig, mit PDF statt EPUB zu arbeiten. Beispielsweise können EPUB-Dateien nicht auf Amazon Kindle geöffnet werden. Außerdem können sie nur bestimmte Bildformate anzeigen. PDF ist grundsätzlich universeller und bis auf das fehlende Responsive Design für alle denkbaren Einsätze geeignet. Im Folgenden stellen wir dir drei beliebte Tools vor, mit denen du EPUB-Dateien in ein PDF konvertieren kannst.

Calibre (Software)

Die Open-Source-Software Calibre ist zwar ursprünglich als EPUB-Reader entwickelt worden, bietet aber auch eine Funktion zum Konvertieren von EPUB ins PDF-Format. Abgesehen davon ist sie mit allen gängigen Betriebssystemen kompatibel und sogar als mobile Version verfügbar.

Vorteile:

  • Schnelle und einfache Konvertierung von EPUB zu PDF
  • Kostenlos und Open Source
  • Hinzufügen/Bearbeiten von Metadaten möglich

Nachteile:

  • Wenig anpassbare Optionen
  • Weniger intuitiv als viele vergleichbare Webtools
Calibre: EPUB-Reader und Converter in einer Software

Online-Convert (Webtool)

Online-Convert ist eines der besten Online-Tools für die Konvertierung von EPUB in PDF. Dazu musst du lediglich die Quelldateien hochladen, als Ausgabeformat „PDF“ auswählen und die Konvertierung starten. Das PDF-Dokument kannst du anschließend entweder lokal auf dem Computer herunterladen oder auf einen Cloud-Server speichern.

Vorteile:

  • Bietet mehrere Quellen zum Datei-Upload (Lokal, URL, Dropbox, Google Drive)
  • Viele Optionen zum Anpassen der EPUB-zu-PDF-Konvertierung (inkl. Metadaten)
  • Download oder Upload der konvertierten Dateien

Nachteile:

  • Das Hochladen von Dateien dauert manchmal etwas länger
  • In einigen Fällen wird die ursprüngliche Qualität der konvertierten Dateien nicht beibehalten
  • Du kannst die EPUB-Dateien nicht zu einer einzigen PDF-Datei zusammenführen
Das Webtool Online-Convert bietet viele Optionen zur Konvertierung

Zamzar (Webtool)

Webtools sind ganz allgemein die einfachste Art der Konvertierung, sofern du nicht bereits eine passende Software installiert hast. Deshalb möchten wir dir noch ein zweites webbasiertes Tool vorstellen: Zamzar.

Du kannst die EPUB-Quelldateien hinzufügen, indem du sie entweder auf die Website-Oberfläche ziehst oder die URL für die Dateien eingibst. Anschließend wählst du das gewünschte Ausgabeformat (PDF) und schon beginnt die Konvertierung.

Bonus-Feature: Die Website bietet E-Mail-Benachrichtigungen an, wenn die Dateien konvertiert wurden. Das ist dann praktisch, wenn du relativ viele EPUB-Files konvertieren musst und keine Lust hast, bis zum Ende zu warten.

Vorteile:

  • Unterstützung von Drag & Drop zum Hinzufügen von EPUB-Dateien
  • Konvertierung der EPUB-Dateien in PDF und viele andere Formate
  • E-Mail-Benachrichtigungen für die Dateikonvertierung

Nachteile:

  • Es ist kein Upload über Online-Cloud-Anbieter möglich
  • Die maximal zulässige Dateigröße beträgt nur 50 MB
  • In der kostenfreien Variante kannst du pro Tag nur zwei Dateien konvertieren
Zamzar ist ein sehr einfaches, aber zuverlässiges Tool

Fazit

Das Konvertieren von EPUB zu PDF geht absolut einfach und schnell. Wir empfehlen dir ein Webtool deiner Wahl, wenn du keine entsprechende Software installiert hast. Allerdings solltest du beachten, dass manche Tools ein Dateigrößenlimit haben oder in der Auswahl der Upload-Quellen begrenzt sind. Mit Online-Convert fährst du hier relativ sicher, zumal das Tool eine Menge hilfreicher Optionen und das Bearbeiten von Metadaten anbietet.

Hier findest du noch weitere Beiträge zum Thema PDF-Konvertierung:

Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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